Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 36 (7.9.1928)
- Date
- 1928-09-07
- Page
- Seite 574 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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574 Das Jüdische Echo Nr. 36 ist die Münchener Mannschaft wesentlich besser geworden und hat bei den begonnenen Herbstverbandsspielen gute Resultate erzielt. Jedoch darf nicht vergessen werden, daß Nürnberg durch die Gebr. Bukofzer sehr verstärkt ist und sehr auf der Hut sein wird, um den Münchenern das Spiel nicht in die Hand zu geben. Voraussichtlich werden die Mannschaften wie folgt stehen: Nürnberg: Mayer Lewin K. Rosenmann Lehmann Prager Sommerhäusel Kalter Bukofzer H. Bukofzer M. Warowitz Wolff Gröbel Goldstern Helfeld Schuster Eisemann Felsen Schneuer Fleischer Kornhauser I Orljansky Kornhauser II München. Der Sieger erhält einen silbernen Wanderpokal, der nach dreimaligem Gewinn in beliebiger Reihenfolge in den endgültigen Besitz des siegreichen Vereines kommt. Bar-Kochba München. Am Sonntag, dem 9. September, abends 8.30 Uhr, findet im Restaurant Hubertus, Löwengrube, Zusammenkunft unserer Mitglieder und Nürnberger Gäste statt, zu der auch Freunde unseres Vereins herzlich willkommen sind. Wir erwarten unsere sämtlichen Mitglieder vollzählig und in guter Stimmung, um unseren Nürnberger Freunden einen wirklich vergnügten Abend bereiten zu können. Die Vorstandschaft. Zionistische Ortsgruppe München. Die Zionistische Ortsgruppe München wird voraussichtlich ihre Winterarbeit mit einem Vortragsabend am Donnerstag, 20. September, beginnen; der Präsident der ZVfD., Herr Kurt Blumenfeld, hat sich bereit erklärt, das Referat über „Jüdische Entwicklung und zionistische Aussichten“ zu übernehmen. Man darf dem Vortrag Herrn Blumenfelds, der ja nicht nur im deutschen Zionismus an vorderster Stelle steht und dessen besonders packende und instruktive Darstellung gerade soziologischer und politischer Probleme bekannt sind, mit Spannung entgegensehen. Nähere Mitteilungen erfolgen noch. Keren Kajemeth Lejisrael, München Zur Zeit findet die Rosch-Haschonoh-Aktion des Keren Kajemeth Lejisrael in Form einer Haussammlung statt; diese ist gleichzeitig verbunden mit der Glückwunschablösung. Dabei wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß alle Spenden, die noch vor Rosch-Haschonoh ausgewiesen werden sollen, spätestens bis Dienstag, den 11. September aufgegeben werden müssen. Bis dahin noch nicht eingegangene Spenden können evtl, telephonisch im Büro des Keren Kajemeth Lejisrael, Herzog-Rudolf-Straße 1 (Tel. 29 74 49) angegeben werden oder auch persönlich in der Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2. Hebräische Sprachkurse München. Die zweite Hälfte des Sommersemesters begann am 3. d. M. In sämtliche bestehenden Kurse werden neue Schüler aufgenommen. Bei einer genügenden Teilnehmerzahl wird beabsichtigt, einen wissenschaftlich-grammatischen Kurs sowie einen Anfängerkurs abzuhalten. Interessenten werden gebeten, sich im Kurslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1, Rückgebäude, täglich von 3 bis 6, Telephon 297 449, anzumelden. Teilnehmer, die auf teilweise oder gänzliche Befreiung von Schulgeld Anspruch erheben, werden gebeten, ihr schriftliches Gesuch bis spätestens 15. September an das Komitee der hebräischen Sprachkurse, z. H. von Herrn Paul Grünbaum, Rothmundstraße 6, zu richten. Der Stundenplan ist wie folgt festgesetzt: Mo 7.15—8.45Uhr abends Kurs VI 8.45-10.45 Uhr abends Kurs I - Di 6-7 Uhr abends Kinderkurs 7.30—8.45 Uhr abends Kurs III 8.45-9.45 Uhr abends Kurs IV Mi 6.30-8.30 abends Kurs V 8.30-9.30 abends Kurs VI - - Do 7.15—8.15 Uhr abends Kurs III 8.15—9.15 Uhr abends Kurs IV - Jüdischer Jugendverein München. Am nächsten Sonntag, dem 9. September, findet ein großes Treffen der jüdischen Jugendvereine München, Fischach, Ichenhausen, Ulm und Laupheim in Westheim bei Augsburg statt. Treffpunkt 6.10 Uhr Hauptbahnhof äußere Uhr mit Sonntagskarte Augsburg. Freunde der jüdischen Jugendbewegung lädt der JJV. München herzlich ein. Der Jüdische Kindergarten, Herzog-Rudolf- Straße 5/0, beginnt wegen Umbau des Hauses erst Montag, den 1. Oktober, 9.30 Uhr. Anmeldung entweder am Tag des Beginns im Kindergartenlokal oder schriftlich bzw. telephonisch bei Henny Reich, Ohmstraße 20. Telephon 32 988. Gesamtausschuß der Ostjuden. Familie Holzmann gratuliert Herrn Rabbiner Dr. Ehrentreu zur Geburt des Sohnes RM. 1.—. Personalia Emma Mainz Am Sabbat, dem 25. August verstarb in Frankfurt a. M„ die in der dortigen Gemeinde infolge ihres überragenden Wirkens, insbesondere auf jüdisch-sozialem Gebiete rühmlichst bekannte Frau Emma Mainz, geborene Fränkel, nach längerem Leiden im Alter von 60 Jahren. Die Heimgegangene, eine geborene Münchnerin, Schwester des GENERALVERTRETUNG JotvHäusler Thiersthstr. -Tel:26482 u.296595