Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 36 (7.9.1928)
- Date
- 1928-09-07
- Page
- Seite 575 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 Das .Jüdische Echo 575 ADLERWERKE vorm. Heinrich Kleyer A.-G. Frankfurt a. M. 10 PS STANDARD 6 ZYLINDER Weitere Typen; 31!»-11/M-18(80 PS ***** HebraoC.wegen, .eiert ll.lerb.r Lieferwagen für 400 und 800 kg. Schnell - Lastwagen L 9 für 1Vi Tonnen 2. Vorsitzenden der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe, Justizrat Dr. Emil Fränkel, war u. a. die Schöpferin und geistige Leiterin der in ganz Deutschland in jüdischen Kreisen und darüber hinaus in der Allgemeinheit bekannt gewordenen Jüdischen Haushaltungsschule in Frankfurt a. M., welche sie bis zu ihrem Tode mit einem beispiellosen Organisationstalent und zugleich mit nie erlahmender Herzenswärme betreute. Außerdem war sie der Mittelpunkt vieler sozialer, karitativer Bestrebungen in der großen Gemeinde Frankfurt. Der hervorragendste Zug ihres Wesens bestand darin, daß sie, selbst einem echt frommen jüdischen Hause entstammend, immer und überall unter Aufrechterhaltung der ihr heiligen Traditionen, gleichwohl das Traditionelle mit dem modernsten sozialen Empfinden zu vereinigen wußte, und so für ihre Bestrebungen, und die von ihr geleiteten und beeinflußten Institutionen, die Gesamtheit der jüdischen Kreise Frankfurts und darüber hinaus zu interessieren und zu aktivieren wußte. Gerade in dieser Doppelstellung erscheint die Lücke, die ihr Heimgang, insbesondere in Frankfurt a. M. verursacht, in ähnlicher Weise unausfüllbar, wie das Wirken ihres ältesten Bruders in München, des vor einigen Jahren dahingeschiedenen Kommerzienrates Siegmund Fränkel. Sie war auch eine Verfechterin des Einheitsgedankens in der jüdischen Gemeinde, und als solche eine intime Freundin des unvergeßlichen Rabbiners Nobel s. A. Die Erinnerung an diese unvergleichliche Frau wird von ihren zahlreichen Freunden in und außerhalb Frankfurts stets hochgehalten werden. m zu ROSCH HASCHANAH GRATUL16K6M FRGUMDGM uhd BGKANNTGNL Münchener Spendenausweis Nr. 35 vom 28. August bis 4. September 1928 Rosch-Haschonoh - Aktion : Gesammelt durch Max Feder: Jakob Reich RM. 30.—; J. Schachno 32.15 Schweizer Frcs. RM. 25.90, J.-R. Dr. Elias Straus und Frau 20.—; Dr. Albert Weihl 20.—; A. Mysliborski-Misch 20.—; S. Orljansky & Sohn 20.—; Emil Amanyi 15.—; Dr. K. Bacharach 10.—; Dr. M. J. Gutmann 10.—; Dr. Berthold Weiß 10.—; K/-R. J. Bach 10.—; Dr. Robert Beer 10.—; Leo und Julius Satonower 10.—; Nathan Scheinmann 10.—; J. Thorri 10.—; Dr. A. Perlmutter 10.—; G. Friedländer 10.—; Dr. I. Emrich 5.—; Familie David Goldberg 5.—; Familie B. Feder 5.—; Tina und Schlojme Monheit 3.—; W. Rapaport 3.— — RM. 271.90. Allgemeine Spenden: J. Schachno gratuliert Herrn Dr. B. Nußbaum zur Vermählung und kondoliert Herrn J.-R. Dr. E. Fränkel RM. 2.—. Goldenes Buch: Sr. Ehrw. Rabbiner Dr. Hch. Ehrentreu s. A.: Der Gesamtausschuß der Ostjuden gratuliert Herrn Rabbiner Dr. Ehrentreu und Frau zur Brith-Milah RM. 5.—. Frieda und David Horn: Der Gesamtausschuß der Ostjuden gratuliert seinem Gönner J. Singer und Frau zur Eröffnung seines neuen Geschäftes RM. 3.—. Gesammelt durch Frl. Mirjam Philippsohn: L. Feldherr RM. 3.—: Abraham Sturm 3.—: H. Landau 2.—: Simon Goldfarb 1.—: M. Elias 1.—; Rudolf Wengraf 1.—; Abeies 1.—; S. Kahn 1.— — RM. 13.—. Einzelne Spenden: Familie Julius Goldmann, Schwanthalerstraße 26 RM. 5.—: Adolf Guldenstein, Schubertstraße 3 RM. 5.— — RM. 10.—. Summa: RM. 304.90. Gesamtsumme seit 1. Oktober 1927: RM. 6121.67. Spendenausweis des Nürnberger Büros 31. August 1928 Spendenbuch: Herr und Frau Prof. Dr. E. Nathan anläßlich der Geburt ihres Sohnes RM. 20.—; Herr und Frau Dr. N. Rosenthal anläßlich Geburt ihrer Tochter 10.—. Bäume: für Ludwig Davidsohn-Gart e n. Frau Rat Davidsohn dankt allen lieben Nürnbergern herzlich, die an ihrem 70. Geburtstag ihrer gedacht haben 3 Bäume RM. 18.—. Imi-Tasche: Max Hirschhorn RM. 1.35. Roschhaschonoh-Aktion : Hermann Bauernfreund RM. 10.—. Summa: RM. 59.35. Seit 1. Oktober 1927 aufgebracht: RM. 7791.97. Zur Verlobung STEIN-ROSENZWEIG gratuliert herzlich FamilieZ. Spielmann Scbwßsißrnbiind d.MüDcbßnLoflß Gemüiliche Abende im Mädchenklub, Herzog-Max-Str. 5/1 Rg. Montag, 815 Uhr: Rhythm. Kurs (Hzg.-Rudolph-Str. 1/p Rg.) Dienstag von 8—10 Uhr: Nähen (Kleider, Weißnähen, Handarbeit). Donnerstag von 730 — 830 Uhr: Englisch (für Änfänger u. Fortgeschrittene) Donnerstag von 830—10 Uhr: Geselliger Äbend (Literat., Biblioth., Musik) Zu unseren Heimabenden laden wir Mädchen vom 16. Lebensjahre ab herzlich ein. Zutritt frei. Anmeldung bei Frau Studienrat Schaalmann, Tengstraße 37 0