Mannheim
Compact Memory

Das jüdische Echo · 1928-08-10 · 32 (10.8.1928) · p. Seite 507

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
32 (10.8.1928)
Date
1928-08-10
Page
Seite 507 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/9072829-9103081-9156897--08682-9081400
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 32 '» Bir. Nr. 32 Das Jüdische Echo 507 ätzten Ta. 11 tatastro- “ «ich der er$chont gezum Teil jüdische K0. lhl$ch 80000 der Übern jüdischen ls Heu schon erschwemmt len Pioniere Jder der jüh nicht be- ^r-Bidschan geschnitten berschwemmmt immer hat einen erreicht. Phiert. sind n der jüdiolsk unteren Verkehr m sie hin- Die Flüsse e Ufer gehe Dörfer et schwere mittel brinmholz. Ein jüdischen legraphenlußiand auer Zei- Berichten ehmenden digen Örtlich auch zufordern. Tatsachen n Parteider jühnikums, gewöhnt, daß sie mich gertei ausese Parimmunist bedeutet, chtbarer eher jui Wiwe auf eine irt stunfißhandr i i i i ung lungen einen Blutsturz und war mehrere Tage bewußtlos. Die Eltern des Schülers wagten nicht, den Fall zur Anzeige zu bringen, weil ihnen die Nachbarn in einem solchen Falle mit Totschlag drohten. Die Moskauer Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ berichtet, wie in Rostow die Kommunisten Cholin, Kriwzow und Klotschai ihren jüdischen Parteigenossen Abrascha Ilstein, mit dem sie in einem nahen Kurort eine Wohnung teilen mußten, solange durch antisemitisch betonten Spott und körperliche Mißhandlung quälten, bis er in eine schwere Hysterie verfiel. In mehreren Städten der Provinz mußten altbewährte jüdische Parteigenossen die kommunistischen Klubs verlassen, weil ihnen die Antisemiten dort das Leben schwer machen. In der letzten Zeit ist es oft vorgekommen, daß in Sowjetfabriken jüdische Angestellte von ihren nichtjüdischen Arbeitskollegen durch fortwährende antisemitische Schikanen gezwungen wurden, ihre Stelle aufzugeben. Dies nur eine ganz kleine Auslese aus den von der Presse mitgeteilten Tatsachen des russischen Antisemitismus. Der hebräische Kulturkongreß in Venedig Venedig, 1. August. (JTA.) Einen äußerst eindrucksvollen Verlauf nahm hier der hebräische Kulturkongreß der italienischen Judenheit, der bei Anwesenheit der Oberrabbiner fast aller italienischen Gemeinden, der Vertreter des italienischen Gemeindeverbandes und unter großer Beteiligung aller an der Wiederbelebung der hebräischen Sprache interessierten Kreise stattfand. Auf dem Kongreß wurde eine große Zahl von Referaten gehalten, die sich mit hebräischer Kindererziehung, neuen Lehrmethoden der hebräischen Sprache, alter und moderner hebräischer Literatur, dem Einfluß, den die zionistische Bewegung auf die Renaissance des Hebräischen ausgeübt hat, beschäftigten. Die Tagung wählte am Schluß ein Präsidium für die hebräische Kulturföderation, das sich aus den Herren Dr. Dante Lattes, Dr. Donati und Bachi zusammensetzt. Mit dem Absingen der Hatikwah-Hymne wurde der Kongreß, an dem auch eine große Anzahl von Vertretern zionistischer Jugendgruppen teilgenommen hatten, geschlossen. Dr. Rubinow Kontrolleur der amerikanischen zionistischen Administration Neuyork, 5. August. (JTA.) Dr. Isaac Max Rubinow, der bekannte Statistiker und frühere Direktor der American Zionist Medical Unit in Palästina, hat das ihm angebotene Amt eines Direktors der Exekutive der Zionistischen Organisation Amerikas und des United Palestine Appeal angenommen. Dieser Posten ist zum Zwecke der Durchführung einer genauen Kontrolle in der Verwaltung der Zionistischen Organisation Amerikas im Hinblick auf die seitens der Opposition gegen die offizielle Administration erhobenen Beschuldigungen unrichtiger Geschäftsgebarung geschaffen worden. Dr. Max Rubinow gilt als eine Autorität in wirtschaftlichen I. MÜNCHENER PLISSEE-BRENNEREI FRANZ GRUBER, MÜNCHEN^ Hohlsaum, Knöpfe, Endeln, Kanten, KostOmstickereien Burgstraßei6/3 Knopflöcher Telephon 22975 L ZAA ODEN ■B-ERNHAR.D BAUCH MÜNCHEN SCHÄFFLERSTRASSE 3 KAUFINGERSTRASSE 25 BRIENNERSTRASSE 8 Angelegenheiten. Er arbeitete eine Zeitlang im Statistischen Büro des Landwirtschafts-Departements der Vereinigten Staaten und wirkte als Revisor in der staatlichen Zivildienst-Kommission. Er war auch Chefstatistiker der Ocean Accident and Guarantee Corporation und Direktor des Büros für Sozialstatistik der Stadt Neuyork. Er schrieb viel beachtete Abhandlungen über die Wirtschaftslage der Juden in Rußland, über Arbeiter-Versicherung in verschiedenen Ländern u. v. a. Lord Plumers Abschied von Palästina Jerusalem, 1. August. (JTA.) Der Oberkommissar von Palästina, Feldmarschall Lord Plumer, der im Herbst dieses Jahres offiziell aus seinem Amte scheidet, hat am 31. Juli seinen Urlaub angetreten. Er verließ Jerusalem mittels Sonderzug und reist über Ägypten nach England. Er wird als Oberkommissar nach Palästina nicht mehr zurückkehren. Im November d. J. trifft der neu ernannte Oberkommissar für Palästina. Sir John Robert Chancellor, zur Übernahme seines Amtes in Jerusalem ein. Bis dahin wird der neuernannte Chefsekretär der Palästinaregierung, Luke, die Geschäfte des Oberkommissars führen. Bei der Abreise Lord Plumers fanden sich die Regierungsbeamten, die Konsuln der fremden Mächte, die Oberhäupter aller religiösen Gemeinden und zahlreiche Notabein des Landes am Bahnhof ein, um vom scheidenden greisen Oberkom-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.