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Das jüdische Echo · 1928-01-06 · 1 (6.1.1928) · p. Seite 8

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
1 (6.1.1928)
Date
1928-01-06
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8 Das Jüdische Echo Nr 1 Kammersängerin lineSanden von der Münchener Staatsoper pernschule Ausbildung bis zur Bühnenreife Anmeldung, Prospekt, Clemensstr. 92 Villa „Carmen“, München, Tel. 36Q218 7785 Dunam Ende 5686. Die besäte Fläche betrug per Ende 5686 Dunam 69 702, wovon 1674 Dunam mit Gemüse bestellt waren. Im April 1927 dagegen betrug die besäte Fläche 105 645, davon 4368 Dunam mit Gemüse. Alle Ziffern von April 1927 enthalten auch die Siedlungen, die nur zum Teil aus den Mitteln des Keren Hajessod subventioniert werden. Der Regen, der sich in diesem Jahre verspätet hat, hat die Siedlungen in den Stand versetzt, die gesamten Flächen, die sie besitzen, sowie die Reserveflächen, die sich in der Umgebung befinden, zu bearbeiten und rechtzeitig zu besäen. Es besteht die Hoffnung, daß, falls es dieses Jahr normale Regenfälle geben wird, die Siedlungen das Jahr mit guten Resultaten schließen werden. Die neue Kolonisation. Das Landwirtschaftliche Departement der Zionistischen Palästina-Exekutive stand vor dem schweren Problem, bei der jetzigen Situation die Existenz der neuen Kolonisation mit der noch im Jahre 5687 begonnen wurde, zu sichern. Da bei der Inangriffnahme des Bodens für die neue Kolonisation nur ein Teil der von der Zionistischen Exekutive bestätigten Ansiedler den Boden in Besitz genommen haben und diese mit den Arbeitsgeräten, die ihnen im Jahre 5687 zur Verfügung gestellt wurden, nicht die gesamten Flächen, die sie besitzen, bearbeiten konnten, hat das Landwirtschaftliche Departement angeordnet, daß der Ansiedler bis Ende des Sommers die größtmöglichen Flächen bestellen und sie zum Säen vorbereiten. Es ist auch gelungen, mit Hilfe von Traktoren mehr als 10 000 Dunam Boden der neuen Kolonisation zu bestellen und das Säen rechtzeitig durchzuführen. Auch mit den Bauarbeiten hat man in allen neuen Siedlungen bereits begonnen. In der chassidischen Siedlung hat man die Errichtung von 37 Ställen in Angriff genommen, in Kfar Jesoschua von 4 Ställen und 8 Wohnhäusern, in Kfar Baruch (der Siedlung der Sephardim und Rumänen) von 18 Ställen und in den Kwuzoth Hassaron, Sarona und Pinsk von 5 Wohnhäusern.. Die Gebäude werden in fast allen Siedlungen durch die Ansiedler selbst errichtet, was selbstverständlich ihre Existenz in gewissem Maß erleichtert. Mit Hilfe des Departements wurde fast in allen Siedlungen eine provisorische Wasserversorgung angelegt, was bis zur Durchführung der endgültigen Wasserversorgung diesen Siedlungen viele Leiden erspart. Wie bereits erwähnt, wurde das erforderliche Säen bei diesen Siedlungen gesichert, ferner wurden ihnen aus Keren Hajessod- Mitteln gewisse Summen für Ernährung im folgenden Jahre bis zur Ernte zugesichert. (Ziko) Aus der jüdischen Welt Sitzung des Zentralkomitees der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Berlin, 29. Dezember. (JTA.) Am Sonntag, dem 25. Dezember, tagte in Berlin das Zentralkomitee der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. An der Sitzung nahmen teil: Vom geschäftsführenden Ausschuß: Blumenfeld, Rosenblüth, Erich Cohn, Feuerring, Foerder, Max J. Keber, Sandler, Waldmann, Weltsch; vom Landesvorstand: Benno Cohn, Erhard, Ginsburg (Königsberg), Salli Hirsch, Kanowitz, Klee, Kollenscher, Landsberg (Wiesbaden), Lichtheim, Rabin (Breslau), Rau, Rosenfeld (Karlsruhe), Alfred Schwarz, Wolfsberg, ferner die Mehrheit der Mitglieder des Zentralkomitees. Als Gäste waren anwesend: Professor Warburg, Rechtsanwalt Gronemann, Dr. Hammerstein, sowie zahlreiche Mitglieder der Vertreter-Versammlung der B. Z. V., Mitglieder der zentralen Kommissionen der Z. V. f. D. und Vertreter der Jugendorganisationen. Der Vorsitzende Kurt Blumenfeld eröffnete die Tagung mit einem Nachruf auf Oberrabbiner Dr. Chajes, der von den Anwesenden stehend angehört wurde. An Stelle von Herrn Felix Rosenblüth, der durch wichtige Beratung in der Exekutive verhindert war, nach Berlin zu kommen, erstattete Dr. Martin Rosenblüth einen Bericht über die Lage in Palästina und in der Gesamtorganisation, wobei er insbesondere das Arbeitslosenproblem, die finanzielle Situation und die Tätigkeit der neuen Palästina-Exekutive behandelt hat. An der Aussprache beteiligten sich die Herren Lichtheim, Bones, Klee, Klinow, Bileski, Scheiner, Ettisch, Feuerring, Weltsch, Berger, Julius Rosenfeld. Als letzter sprach Herr Blumenfeld, der mit der Erklärung schloß, daß alle diejenigen, die die neue Exekutive auf dem Kongreß gewählt haben, vollstes Vertrauen zu ihr haben. In der Nachmittagssitzung referiert Dr. Landsberg (Wiesbaden) über das Problem der innerzionistischen Arbeit in Deutschland. An der Aussprache beteiligten sich die Herren Ginsburg, Block, Klee, Glaser, Rabin, Klinow, Liebstädter, Heinrich Strauß, Kanowitz, Berger und Blumenfeld. Die Tagung faßte folgende Beschlüsse: 1. Der nächste Delegiertentag der Z.V.f.D. soll im Mai 1928 in Breslau stattfinden. 2. Die Schekelarbeit für das Jahr 5688 ist sofort aufzunehmen. Der Preis des Schekels beträgt RM. 1.50. Die Mitglieder des Landesvorstandes und des Zentralkomitees sind verpflichtet, sich persönlich an der Schekelarbeit der Ortsgruppen mit äußerster Hingabe und Intensität zu beteiligen. 3. Die zur Nachprüfung der Keren-Hajessod-Zeichnungen von Zionisten eingesetzte Oberste Vertrauenskommission wird neu konstituiert. Sie besteht in Zukunft aus den Herren Dr. Salli Hirsch (Vorsitzender) Lazarus Barth, Dr. Walter Czapski, Dr. Erich Moses und Alfred Perger. Geheimrat Dr. Kastl Mitglied des deutschen Pro-Palästina-Komitees Das deutsche Mitglied der Permanenten Mandatskommission des Völkerbundes, Geheimrat Dr. Kastl, ist dem deutschen Pro-Palästina-Komitee als Mitglied beigetreten (Ziko.) Tagung der Agudas Jisroel-Jugendorganisation in Frankfurt a. M. Frankfurt a. M., 27. Dezember. (JTA.) Der Bundestag der’ Agudas Jisroel-Jugendorganisation,

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