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Das jüdische Echo · 1928-01-06 · 1 (6.1.1928) · p. Seite 7

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
15 (1928)
Issue
1 (6.1.1928)
Date
1928-01-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1 Das Jüdische Echo 7 das Palästinamandat, daß die Mandatsregierung die Staatsländereien zum Zwecke der jüdischen Kolonisation zur Verfügung zu stellen habe, was bisher auch nicht im bescheidensten Umfange erfolgt ist. Der andere Punkt betrifft das Schulwesen. Während nämlich die Juden einerseits ein umfassendes und auf der Höhe stehendes modernes Schulwerk aus eigenem Gelde erhalten, tragen sie anderseits zu den Steuern in weit erheblicherem Maße bei, als die arabische Bevölkerung. Trotz alledem gibt die Palästinaregierung zur Unterstützung des jüdischen Schulwerks nur einen völlig unerheblichen Betrag und verwendet das zum großen Teil von Juden aufgebrachte Geld so gut wie ausschließlich für die arabischen Schulen. Allerdings muß festgestellt werden, daß die Entwicklung der letzten Monate ein aktives Interesse der Palästinaregierung am jüdischen Aufbauwerk erkennen läßt. Fortschritte der Kolonisation in Palästina Aus Jerusalem wird der Ziko berichtet: Die schwere finanzielle Lage, in der sich infolge der großen Verpflichtungen aus den früheren Jahren und hauptsächlich infolge der umfangreichen Arbeit, die Ende 5687 durch die Zionistische Palästina-Exekutive zwecks Beschäftigung von Arbeitslosen geleistet wurde, die Zionistische Palästina-Exekutive zu Beginn des Jahres befindet, hat selbstverständlich die Budgetierung der landwirtschaftlichen Kolonisation und dementsprechend auch die Entwicklung unserer Siedlungsarbeit in diesem Jahre beeinflußt. Die bestehenden Siedlungen haben in großem Maß von den Arbeiten profitiert, die Ende 5687 zwecks Beschäftigung von Arbeitslosen durchgeführt wurden. In den bestehenden Siedlungen wurden Arbeiten für eine Gesamtsumme von £ 47 000 aus Keren Hajessod-Mitteln ausgelung standen im Zusammenhang mit der Errichtung von Gebäuden in dem größten Teil der Siedlungen, die Durchführung der Irigation in Nahalal, einen Teil der Irrigation in Nuris-Block und im Jordantal und landwirtschaftliche Kanalisierung in Jadjur und in der chassidischen Siedlung. Diese Arbeiten haben teilweise die schweren Probleme gelöst, die vor der Landwirtschaftlichen Abteilung standen im Zusammenhang mit der Errichtung von festen Gebäuden für die bestehenden Siedlungen und in bezug auf die Sicherung der Ausbeutung der Wasserreichtümer, die für die Intensivierung der Wirtschaftszweige der Siedlungen und die Erhöhung von deren Erträge auszunutzen bisher zum Teii keine Möglichkeit bestand. Diese Arbeiten haben selbstverständlich die Stimmung in den Siedlungen gehoben, obgleich die allgemeine Lage in den meisten Siedlungen schwer blieb, da die Einnahmequellen nicht in einem Tempo gewachsen sind, das für die endgültige Konsolidierung der Siedlungen erforderlich ist. Dank der guten Getreideernte im vorigen Jahre, die infolge der verschiedenen Verbesserungen erzielt wurde, die die Siedlungen mit Hilfe der Instruktionsabteilung bei der Art der Bearbeitung, bei der Düngung, bei der Umsetzung der Saat vorgenommen haben, und dank der weiteren Summen für Ernährung, die ein Teil der Siedlungen von dem Landwirtschaftlichen Departement für das Jahr 5688 aus Keren Hajessod-Mitteln erhalten wird, ist jedoch zu hoffen, daß die meisten Siedlungen trotz dieser schweren Lage mit einer gewissen Anstrengung ihrerseits dieses Jahr ohne Mangel und ohne die Gefahr einer wirtschaftlichen Katastrophe werden überwinden können. Die Milchwirtschaft wurde im letzten Jahre in den bestehenden Siedlungen nicht erweitert, und zwar infolge der Rinderpest, die es unmöglich gemacht hat, Rassekühe aus dem Ausland und hauptsächlich aus den benachbarten Ländern zu importieren. Die Molkereien wurden nur durch den natürlichen Zuwachs erweitert. Außerdem haben die meisten Siedlungen während dieser Zeit die für die Kühe erforderlichen Gebäude errichtet, so daß das Gedränge in den Ställen aufgehört hat und man die Kühe nicht mehr in provisorischen Ställen halten muß. Dies hat zweifellos auch zu einer gewissen Hebung des Ertrages geführt. Dagegen ist bei den anderen Wirtschaftszweigen, wie Geflügel-, Gemüse- und Bienenzucht wie auch Getreidebau, ein bemerkenswerter Fortschritt zu verzeichnen. Ende 5686 zählten unsere Siedlungen 3116 Stück Großvieh, davon 2241 Stück Rassevieh, ferner 1155 Stück Kleinvieh. Im April 1927 zählte man Großvieh in unseren Siedlungen 4992 Stück, darunter 2965 Stück Rassevieh. Die Zahl des Kleinviehs betrug 1536. An Geflügel zählte man in den Siedlungen Ende 5686 38715 Stück und im April 1927 108 712 Stück. Ende 5686 war in den Siedlungen eine Fläche von 5014 Dunam mit Fruchtbäumen und 2771 Dunam mit Waldbäumen bepflanzt. Im April 1927 dagegen war eine Fläche von 11 279 Dunam mit Fruchtbäumen und 3538 Dunam mit Waldbäumen bepflanzt, also insgesamt 14 817 Dunam gegen nur Die Freude am Klavierspiel ist ausschließlich von der Güte und Tonschönheit des Instrumentes abhängig Auch das einfachste Stück soll Freude auslösen — nicht erst die Technik, der Ton macht die Musik! MAND FLÜGEL-PIANOS enttäuschen nie. Der virtuose Könner wie derLernende werden von der perlenden Spielart, wie der seltenen Klangfülle Immer wieder bezaubert. Mehr als 56000 Instrumente wurden bisher geliefert — ein Beweis für die unerreichte Güte. Außerdem übernehmen wir für jedes Instrument volle Garantie. Unsere Zahlungsbedingungen sind denkbar vorteilhaft. 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