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Das jüdische Echo · 1927-02-11 · 6 (11.2.1927) · p. Seite 84

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
14 (1927)
Issue
6 (11.2.1927)
Date
1927-02-11
Page
Seite 84 (sequence 4)
Language
German
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84 Nr. 6 Das Jüdische Echo kaner, die von der Zionistischen Organisation erwählt werden, nicht eingerechnet sind, d) 50 Prozent der Mitglieder der Agency-Exekutive, die die Geschäfte der Jewish Agency zu führen haben wird, sollen durch die Zionistische Weltorganisation und 50 Prozent vom Rat der nichtzionistischen Körperschaften, die die Verantwortung in der Jewish Agency mittragen, gewählt werden, e) Die Mitglieder des Rates und der Exekutive der Agency haben das Recht, sich bei der Abstimmung durch eine andere Person vertreten zu lassen. Drittens: Sobald die Mehrheit der erwählten Mitglieder des Agency-Rates, die die nichtzionistischen Körperschaften repräsentieren, erklärt haben, die Wahl anzunehmen, soll eine Konferenz der amerikanischen Mitglieder des Agency- Rates abgehalten werden. Viertens: Diese Konferenz soll darüber beraten, ob es wünschenswert sei, den Keren Hajessod zu einem Instrument der Jewish Agency zu machen im Hinblick auf jene finanziellen Angelegenheiten, die der Jurisdiktion der Agency unterstehen, ferner in Bezug auf die Zusammenfassung der verschiedenen öffentlichen Arbeiten, die sich von den anderen ökonomischen Unternehmungen des Aufbaus Palästinas unterscheiden. Aus hier nicht näher zu erörternden Ursachen wurden die in den Resolutionen enthaltenen Pläne bisher nicht durchgeführt, hauptsächlich deshalb, weil man es als notwendig ansah, zunächst genaue Informationen über die mit der Agency zusammenhängenden Tatsachen und Probleme einzuholen, nicht aber deshalb, weil man etwa an der Wichtigkeit der Agency-Bildung gezweifelt hätte.. Im Verlauf der letzten zwei Monate wurde eine Reihe Konferenzen abgehalten, in denen über eine wirksame Methode für d'ie Übernahme der Arbeit beraten wurde. Nach einer sehr sachlichen und vorsichtigen Diskussion erklärten sich alle Teilnehmer der Konferenz im Prinzip damit einverstanden, daß es wünschenswert und angemessen sei, die Jewish Agency gemäß den Bestimmungen des am 24. Juli 1922 vom Völkerbund beschlossenen Palästina-Mandats und gemäß den Richtlinien der vom Zionistenkongreß, der im August 1925 in Wien getagt hat, angenommenen Resolutionen zu organisieren. Zwecks Aufstellung eines umfassenden Programms für die Jewish Agency erachtete man es als notwendig, zunächst eine Kommission zu ernennen, die die Lage in Palästina gründlich zu untersuchen hätte. Dieses Studium von Fachleuten soll die agrikulturellen, industriellen, kommerziellen und anderen ökonomischen Möglichkeiten Palästinas und der benachbarten Territorien umfassen, damit man einen klaren und umfassenden Begriff der jüdischen Anstrengungen und Erfolge in Palästina erhält. Diese Kommission hätte zu untersuchen, bis zu welchem Grade es praktisch sei, verfügbare Landgebiete zu erwerben, ferner hätte sie die verschiedentlichen Aussichten für eine jüdische Immigration und Kolonisation und die allgemeine Entwicklung des Landes zu studieren, Diese Kommission hat die Aufgabe, ein genaues Arbeitssystem vorzuschlagen, das mit den Möglichkeiten des Landes im Einklang steht, sowie einen praktischen Plan betreffend die Verwaltung der Finanzen und die Vorbereitung des zur Durchführung der Arbeiten nötigen Budgets auszuarbeiten. Die Kommission soll einen unparteiischen Charakter tragen und sich aus Personen zusammensetzen, deren Urteil als autoritativ anzuerkennen sei; es sollen ihr die hervorragendsten Sachverständigen für Agrikultur, Industrie, Handel und Finanzen angehören. Es wird erwartet, daß die Kommission eine längere Zeit in Palästina weilen wird, damit ihr Urteil auf einem gründlichen und sachverständigen Studium der Lage basieren könne; man hofft, daß ihre Urteile von allen als endgültig angenommen werden würden, Sobald der Bericht dieser Kommission vorliegen wird, soll an die formale Bildung der Jewish Agency geschritten werden. Wir sind der Überzeugung, daß nur bei Befolgung dieser Methode die Jewish Agency zu einem wirksamen Mittel für den Aufbau der jüdischen Heimat in Palästina werden könne. Will man, daß das neue Unternehmen einen stetigen Wert behalten solle, so muß man den Prozeß der Anpassung, Zusammenfassung und der Gewinnung praktischer Erfahrungen mit in den Kauf nehmen. Dieses liegt im Interesse eines organischen Wachstums und einer stetigen Entwicklung:. Wir glauben, daß durch diese Prozedur eine Vereinigung aller jüdischen Kräfte für den Aufbau Palästinas mit der Zeit praktische Wirklichkeit werden wird zum Segen des gesamten jüdischen Volkes. Der Brief Dr. Weizmanns an Louis Marshall Als ich in Amerika eintraf, erfuhr ich zu meinem Bedauern, daß diejenigen, die die Verantwortung für die Hilfe an die notleidenden Juden Europas im Wege der United Jewish Campaign POBZELLM-N1EDERL4GE MfmCHEN THEA TINERS TRASSE 23 gegenüber der Feldherrnhalle OBftSSTE AUSWAHL, IN OEBBADCHSFOKZEUAI TÄGLICHELAGEBEBGÄNZCNb

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