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Das jüdische Echo · 1926-09-30 · 40 (30.9.1926) · p. Seite 635

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
13 (1926)
Issue
40 (30.9.1926)
Date
1926-09-30
Page
Seite 635 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 40 Das Jüdische Echo 635 Strauß, in der Abteilung für jüdische Philosophie Herr Dr. Ra widowicz, in der literaturgeschichtlichen Abteilung, die auch die reiche Briefliteratur behandelt, Herr Dr. Bruno Strauß, in der Abteilung Hebraica, in der auch die hebräischen Briefe sowie die im Hameassef, Jedidjah usw. vorhandene hebräische Literatur berücksichtigt werden, Herr Dr. Borodianski. Die ganze Ausgabe ist auf 10 bis 12 Bände berechnet. Die Herausgabe der Werke Mendelsohns geht von einem Komitee aus^ dem die Herren Franz von Mendelssohn und Paul von Mendelssohn-Bartholdi, ferner Prof. Dr. M. Sobernheim, Prof. Guttmann und Sanitäts-Rat Bratt angehören. Den Vorsitz im Komitee führt Prof, Sobernheim. Aus der jüdischen Welt Zur Frage des Pretestes gegen die Berliner Repräsentantenwahlen Berlin, 17. September (J.T.A.). Eine Entscheidung über die Gültigkeit der Berliner Repräsentantenwahlen, gegen die, wie wir mehrfach berichtet haben, Protest von liberaler Seite eingelegt war, ist noch nicht ergangen. Wir hatten seitdem darauf hingewiesen, daß anzunehmen ist, daß der Polizeipräsident von Berlin in dieser prinzipiellen Frage nicht selbständig entscheiden, sondern die Akten voraussichtlich dem zuständigen Ministerium überweisen werde. Wie der JTA- Vertreter erfährt, hat in der Tat der Polizeipräsident diesen Weg gewählt. Die Akten sind dem zuständigen Ministerium zugegangen, weil es sich um eine Frage von prinzipieller Bedeutung handelt, die nicht nur für Berlin, sondern für ganz Preußen von grundsätzlich entscheidender Bedeutung sein würde. Die Entscheidung in der Berliner Frage wird also entweder vom Ministerium oder vom Polizeipräsidenten nach Stellungnahme des Ministeriums zu den vom Polizeipräsidenten angeregten Fragen erfolgen. Es ist aber nicht wahrscheinlich, daß diese Entscheidung noch im Laufe des Monats September fallen wird. Tagung des Ausschusses für die Verfassung des Reichsverbandes Berlin, 22. September (J.T.A.). Der Ausschuß, der von der Vertreterversammlung der deutschen Landesverbände jüdischer Gemeinden am 18. Juli d. J. in München eingesetzt worden ist, um den Entwurf einer Verfassung für den Jüdischen Reichsverband fertigzustellen, wird am 10. Oktober d. J. in Berlin zu einer Sitzung zusammentreten. Sobald der Entwurf fertiggestellt ist:,' soll er einer neuen. Versammlung der Vertreter der Landesverbände und sodann den Verbandstagen der einzelnen Verbände zur Genehmigung vorgelegt werden. Tagung der Ausschüsse des Preußischen Landesverbandes Berlin, 22. September (J.T.A.). Der von dem Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden eingesetzte Ausschuß für den Entwurf eines Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen tritt am 3. Oktober d. J. in Berlin unter Vorsitz des Herrn Justizrats Makower zu einer dritten Sitzung zusammen. In dieser Sitzung soll der Entwurf fertiggestellt werden. Er wird nach weiterer Verabredung im Rat sodann dem Verbandstag bei seiner nächsten Tagung vorgelegt werden. Nachdem die Wahlen zum Wohlfahrtsausschüsse des Landesverbandes nunmehr erfolgt sind, soll dieser Ausschuß zum 17. Oktober d. J. zu einer Sitzung nach Berlin einberufen werden. Das Palästina-Reisestipendium der Berliner Jüdischen Gemeinde Berlin, 26. September (J.T.A.). Nachdem der Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde dem Antrag Dr. Klee und Genossen auf Schaffung eines Reisestipendiums für jüdische Religionslehrer nach Palästina beigetreten ist, hat nunmehr der Schulvorstand der Jüdischen Gemeinde die näheren Modalitäten für Bewerbung und Vergebung des Stipendiums festgesetzt. Danach soll alljährlich einer der Religionslehrer oder Rabbiner der Gemeinde das Reisestipendium erhalten; er wird gebeten, nach Abschluß der Reise einerseits über die Reise einen Bericht an den Gemeindevorstand zu geben, anderseits sich darüber zu äußern, inwiefern die Reise und ihre Ergebnisse von ihm für die Verlebendigung des jüdischen Unterrichts nutzbar gemacht werden soll. Schließlich wird erwartet, daß der betreffende Herr je nach Neigung und Eignung ein wissenschaftliches Ergebnis seiner Reise im Vortrag oder literarisch gibt. Rabbiner Dr. Felix Perles an die hebräische Universität berufen Königsberg, 26. September (J.T.A.). Rabbiner Prof. Dr. Felix P e r 1 e s ist auf den Lehrstuhl für Bibelwissenschaft am judaistischen Institut der hebräischen Universität zu Jerusalem berufen worden. Das Rabbinat an der Friedenstempelsynagoge im Berliner Westen Berlin, 17. September (J.T.A.). Zum Rabbiner an der Friedenstempelsynagoge ist der Rabbinatskandidat Dr. Joachim Prinz gewählt worden. Herr Dr. Prinz hat am Breslauer jüdischtheologischen Seminar studiert und ist weiteren Kreisen als Redakteur der Breslauer „Jüdischen Zeitung“, deren Redaktion er nach Dr. Rülf, dem jetzigen Rabbiner von Bamberg, führte, bekannt. Ehrung Bruno Walters in Berlin Berlin, 16. September (J.T.A.). Aus Anlaß des 50. Geburtstags des hervorragenden Dirigenten Bruno Walters, des berühmten Schülers Gustav Mahlers, gab die Berliner Städtische Oper gestern abend eine Festaufführung der Oper „Fidelio“. Nach Theaterschluß versammelte sich eine Festgesellschaft beim Oberbürgermeister B ö ß : Erhatic & Wille Herren- und Damenschneiderei MÜNCHEN Marienplatz 18/1 Telephon 23829

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