Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- 18 (30.4.1926)
- Date
- 1926-04-30
- Page
- Seite 289 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 Das Jüdische Echo 289 Jakob Klatzkin, Anthologija schel hapilosofija haiwrith. Hoznath „Eschkol“, Berlin 1926 (Anthologie der jüdischen Philosophie). Jakob Klatzkin, Mischnath rischonim (Anthologie aus der griechischen Philosophie in hebräischer Übersetzung). Hozaath „Eschkol“, Berlin 1926. Rudolf Seiden, Um Zion und Zionismus, Dokumente zur zionistischen Politik, Stimmen von Staatsoberhäuptern, Ministern, Gelehrten, Schriftstellern, Künstlern, Parteiführern u. a,. m. Orientbuchhandlung Heinz Lafaire, Hannover 1925. Eine Zusammenfassung der Stellungnahmen zu den Fragen der jüdischen Renaissancebewegung des Zionismus und Palästinas seit Erlaß der Balfour- Deklaration. (Preis M. 3.50.) Rudolf Seiden, Die nächsten Möglichkeiten für Industrie, Gewerbe und Handel in Palästina. Verlag wie oben. (Peis M. —.70.) Emil Bernhard, Die Jagd Gottes. Drama in fünf Akten. Volksbühnen-Verlags- und Vertriebs-G. m. b. H., Berlin NW 40, Königsplatz 7. (Preis brosch. M. 2.40, gebd. M. 3.—.) Auch im selben Verlag, in Jüdisch erschienen (Preis brosch. M. 3.—, gebd. M. 4.—). Sämtliche in dieser Rubrik verzeichneten Bücher sind erhältlich bei der „Ewer“-Buchhandlung, München, Ottostraße 2. Hebräische Sprachschule München Sommersemester 1926 (4. Semester.) Der neue Anfängerkurs (Kurs I) beginnt Mittwoch, den 5. Mai, morgens 6.30 Uhr. Personen, die die Absicht haben, an ihm teilzunehmen, werden gebeten, sich zur ersten Kursstunde einzufinden. Für die Zeit von Pessach bis Rosch-Haschana gilt folgender Stundenplan: Mo i 6.30—7-30 Uhr morgens: I 6.00—7.30 Uhr abends: III 7.30-8.30 Uhr abends: II Di 6.30—8.00 Uhr morgens: V - 7.00-9.30 Uhr abends:IV Mi 6.30-7.30 Uhr morgens: I 7.30-8.30 Uhr abends: Qr. 8.30-9.30 Uhr abends: Klub Do 6.30—8 00 Uhr morgens: IV 6.00—7.30 Uhr abends: III 7.30-8.30 Uhr abends : II Fr 6.30—8.00 Uhr morgens: V - - Gemeinden-u.lfereins-Kcho Bar - Kochba, München. Anläßlich des Lag- B'omer-Festes fallen am kommenden Sonntag sämtliche Teilnehmer, auf ihre Sportkleidung beaus. Treffpunkt sämtlicher Teilnehmer zur Fahrt nach Ottobrunn: 3/48 Uhr Ostbahnhof (Brunnen). Rückfahrt ab Ottobrunn: 6,02 Uhr. Wir ersuchen sämtliche Teilnehmer, auf ihre Sportkleidung besonders bedacht zu sein. Kinder, Mädchen und Damen tragen schwarze Hose und schwarzes Trikot. Knaben und Herren, weiße Hose und weißes Trikot. Leichtathletikabteilung. Der Erstlingsneunkampf findet am 8. Mai statt. Die letzten noch notwendigen Ausscheidungswettkämpfe werden im Laufe des Dienstagabendtraining erfolgen. Handballabteilung. Am Sonntag, den 15. Mai 1926, treten zum ersten Male die 1. Mannschaft der Bar-Kochba gegen die 2. Mannschaft zu einem Übungsspiel am Säbenerplatz an. Aufstellung von Bar-Kochba I: Rosenbaum, Orljansky I, Levite, Schneron, Heumann, Rosenberg, Orljansky II, Schuster, Schindel, Meyerstein, Saposchnik. Bar-Kochba II: Nußbaum, Finkei, Stein, Heß, Falkenstein, Wiener, Zupfer, Renka, Fleischer, Goldfarb, Alumenfeld. Die Leitung. Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München. Samstag, den 1. Mai 1926, abends präzis 9 Uhr, Herzog-Max-Straße 5, Rgb. 1, Kursabend. Die Vorstandschaft. Israelitische Kultusgemeinde München. Sonntag, 2. Mai, vormittags 10.30 Uhr, Synagogenkonzert, anläßlich der hundersten Wiederkehr der Einweihung der Synagoge an der Westenriederstraße. 1. Festpräludium in D-Dur für Orgel von L. Lewandowsky (Organist Robert Osenbrunner); 2. Keduschah, A-cappella-Chor von S. Rossi; 3. Ansprache (Rabbiner Dr. Baerwald); 4. Howu, Psalm 29, Chor und Orgel von M. G. Löwenstamm; 5. Haschkiwenu, Kantorsolo von Ed. Birnbaum (Kantor A. Müller): 6. Minhammezar aus Psalm 118, Chor, Kantor- und Sopransolo von F. Halevy (Kantor Julius Lachmann. Frau Sonja Ziegler); 7. Über Synagogengesang: Rückblicke und Ausblicke (I. Kantor E. Kirschner); 8. Lo Oraus (aus Psalm 118) Kantorsolo von Ed. Birnbaum (Kantor Julius Lachmann); 9. Cantate: Chor, Orgel und Sopransolo von M. G. Löwenstamm (Frau Sonja Ziegler); Komponiert anläßlich der Feier des 50jährigen Jubiläums der Synagoge in München. Auf geführt am 1. Tage des Pessachfestes 9. April 1876. Chor: Der Jüdische Gesangverein. Leitung: Kapellmeister Josef Ziegler. Eintritt frei. Jüdischer Jugend-Verein, München. Briefadresse: Frl. Lili Koväcs, Landwehrstraße 73. Donnerstag, 6. Mai 1926 im Saale der Gesellschaft Concordia, Prannerstraße 4, Abschiedsfeier für Herrn Rabbiner Dr. Elk. Beginn pünktlich 8.30 Uhr abends. Nach Schluß des offiziellen Teiles gemütliches Beisammensein der Mitglieder. Während der Feier bleiben die übrigen Räume und der Saal selbst geschossen. Jung-Jüdischer Wanderbund, München. Große Mädels- und Große Jungensgruppe. Heimabend Samstag, 1. Mai, abends 8.30 Uhr, Herzog-Max- Straße 5. Bamberg. Die Z. O. G. veranstaltete am 22. März und 12. April zwei Ausspracheabende. Der Zweck dieser Besprechungen sollte die Erörterung bestimmter jüdischer Fragen in zwangloserer Form, als dies nach Vorträgen möglich ist, sein. Das Thema des 1. Abends war „Judentum und Deutsch tu m“, das des 2. Abends „Religion und Zionismu s“. Die Grundlage für die Aussprache des 1. Abends bildete ein Referat von Herrn Dr. Ludwig Mayer (Nürnberg); über das letztere Thema sprach Herr Dr. J. Bamberger (Nürnberg). Beiden Referenten sei auch an dieser Stelle nochmals für die trefflichen Ausführungen gedankt. An die Referate schloß sich jeweils eine lebhafte Diskussion an, an welcher sich besonders beim Thema „Deutschtum und Judentum“ zahlreiche Nichtzionisten beteiligten. Obwohl zu den Veranstaltungen ein kleinerer Kreis von Nichtzionisten eingeladen war, war der Besuch ein außerordentlich guter; ein Beweis dafür, daß auch in Bamberg das Interesse an jüdischen Fragen im Wachsen begriffen ist. Eine Fortsetzung dieser Besprechungen ist infolgedessen geplant. (Fortsetzung Gemeinden- und Vereins-Echo S. 291).