Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 49 (4.12.1925)
- Date
- 1925-12-04
- Page
- Seite 917 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 49 Das Jüdische Echo 917 Festakts das Absingen der Hatikwa. Die Feier' hat in den weitesten Kreisen der Gemeinde tiefsten Eindruck hinterlassen. Abends waren die hiesigen und auswärtigen Gesinnungsgenossen noch zu einem Bankett vereinigt, einem würdigen Abschluß des Tags. Bar-Kochba München. Der Turnbetrieb hat in allen Abteilungen einen erfreulichen Aufschwung genommen; ganz besonders in der Damenabteilung mit einer regelmäßigen Beteiligung von 60—70 Damen. Wir hoffen, den Betrieb noch weiter ausbauen zix können, indem wir noch einen Turntag einschieben. Die Vorbereitungen für unsere Vorführungen beim Chanukkafest sind im vollen Gang; wir fordern besonders alle daran Beteiligten dringend auf, zu den angesetzten Übungszeiten bestimmt und pünktlich zu kommen. Es turnen; Die Damen Montags von halb 8 bis 9 Uhr, die Herren Dienstags von halb 8 bis 9 Uhr, die Kinder Montags von 5 bis 6 Uhr, die Mädchen Montags von 6 bis halb 8 Uhr und die Knaben Dienstags von 6 bis halb 8 Uhr. Der Damenabteilung ist eine Frauenriege, der Herrenabteilung eine Alte-Herren-Riege angegliedert. Wir fordern noch besonders die alten Herren auf, die Turnabende zu besuchen. Für das Montag, den 14. Dezember, im Cherubinsaale stattfindende Chanukkafest hat der Kartenvorverkauf zu ermäßigten Preisen bereits begonnen. Die einzelne Karte kostet im Vorverkauf M. 2.50, an der Abendkasse M. 3.—, die Familienkarte (für 4 Personen) M. 8.— bzw. M. 10.—■. Vorverkaufsstellen: S. Orljansky, Neuhauserstraße 29, Leopold Bogopolsky, Weinstraße, Kornhauser, Isartorplatz, und in der Zionistischen Ortsgruppe, Ottostraße 2. Näheres über das Fest siehe Inserat in dieser Nummer. Die Vorstandschaft. Bar-Kochba München, Leichtathletik-Abteilung. Wir vermissen mit Bedauern unsere Mitglieder beim Training und fordern diese dringend auf, das Wintertraining aufzunehmen. Der sonstige Besuch ist ganz ausgezeichnet und berechtigt für die kommende Sportsaison zu den größten Hoffnungen. Das Training findet regelmäßig Dienstags von halb 8 bis 9 Uhr in der Simultanschule an der Luisenstraße statt. Die Leitung. Bar-Kochba München, Ski-Abteilung. Was die am Sonntag stattfindende Skitour betrifft, so werden die Mitglieder durch Karten verständigt werden. Neuanmeldungen bei Frl. Jenny Diamand, Elisabethstraße 5. Die Leitung. Zionistische Ortsgruppe Bamberg. Am 23. Nov. fand in internem Kreis ein Vereinsabend statt. Herr Ignaz Emrich, Nürnberg, sprach über den Vorläufer des modernen Zionismus, Moses Heß, und dessen Werke. Das Refereat zeugte von gründlicher Beschäftigung mit dem Wirken Moses Heß’ und bot allen Anwesenden eine Fülle neuer Anregungen. An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion an. Der Landsmann, Tragikomödie von Scholem Asch. Die Aufführung dieses Stückes, die der Kulturverein J. L. Perez am Sonntag, dem 29. November, im Cherubinsaal veranstaltet hat, war ein verdien- Erfolg. Die Regie führte Herr Josef Löwy, und es wurde überaus gut gespielt. Hervorragend, mit Liebe und Verständnis dargestellt war Manja Sufrins Blimele. Neben ihr hielten sich auf ungefähr gleicher Linie Herr Eisen als Jak; Frl. Berger, die zum erstenmal spielte, als Miß Königstein; Herr Stechler als Reb Moische; Herr Neuwirth als Isak; Herr Steinberger als Bendes; Frl. Hecht als Scheindele; Herr Rosenstein als Schojme Maloch; Herr Cutter als Kantor Königstein und Frl. Schorr als Feigele. Sie alle bemühten sich redlich, und Frl. Sufrin mit besonderem Erfolg, Gestalten glaubhaft zu machen, die in ihrer Oberspitztheit nicht zu den besten gehören, die Asch geschaffen hat. — Der zweite Teil des Programms wurde geändert, da am Adventsonntag nicht getanzt werden durfte. Frau Sonja Ziegler brachte, von ihrem Gatten, Herrn Josef Ziegler, am Flügel begleitet, mehrere Lieder zum Vortrag (Text von Josef Löwy, Musik von Josef Ziegler). Schachklub „Lasker“, München. Montag, den 30. November, begann unter zahlreicher Beteiligung unser diesjähriges Winterturnier. Wir hoffen und wünschen, daß der hier gezeigte Eifer und Ernst auch an den folgenden Abenden vorhanden sein wird. Nach der 3. Runde wird der Stand der Teilnehmer, nach Gewinnern, an dieser Stelle bekanntgegeben werden. Nächster Turnierabend ist Montag, den 7. Dezember 1925. Spielbeginn 8 Uhr abends. (Wartezeit längstens bis halb 9 Uhr.) S p i e 11 o k a 1 : Restaurant Herzog Heinrich. Ecke Landwehr- und Mathildenstraße. Die Vorstandschaft. Nürnberg. Herr Dr. J. B a m b e r g e r, der bekannte jüdische Schulfachmann, hielt am 19. Nov. in der Zionistischen Ortsgruppe einen Vortrag über „Die jüdische Schule“. Der Redner bewies in klaren und überzeugenden Ausführungen die Notwendigkeit der jüdischen Schule, einmal um der jüdi- POKZELI, \ i e:deklaoe THEA TI V ERS TR A SSE 23 gegenüber der Feldhcrrnhaile