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Das jüdische Echo · 1925-12-04 · 49 (4.12.1925) · p. Seite 918

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
49 (4.12.1925)
Date
1925-12-04
Page
Seite 918 (sequence 14)
Language
German
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918 Das Jüdische Echo Nr. 49 sehen Seele willen, die in der deutschen Schule, sei es nun die Konfessions- oder die Simultanschule, nicht zu ihrem Recht kommt. Hat doch sogar der demokratische badische Staatspräsident Dr. W. Hellpach in einem Buch über die deutsche Schule den christlich-germanischen Charakter der Simultanschule betont und verlangt, daß der Lehrplan dieser Anforderung gemäß einzurichten sei. Weiter legte der Redner dar, daß nur die jüdische Schule imstande sei. die positiven jüdischen Kenntnisse zu vermitteln, die für die heranwachsende Generation unerläßlich seien; schließlich berührte er in diesem Zusammenhang auch das Problem des Antisemitismus und seiner schädlichen Einwirkung auf die jüdische Jugend in der deutschen Schule und zeigte auch hier den Ausweg, der nur durch die jüdische Schule gegeben ist. In einer kurzen Polemik widerlegte er die Gründe, die gegen die Errichtung jüdischer Schulen vorgebracht werden, und wandte sich schließlich den pädagogischen Fragen der Unterrichtsgestaltung usw. zu. In der Diskussion, in der Herr Dr. Elias, Direktor der jüdischen Realschule in Fürth, Herr Dr. Ludwig Mayer und Herr Rechtsanwalt Feilchenfeld sprachen, wurden ebenfalls mehr praktische Fragen berührt. Zum Schluß forderte Herr Dr. Bamberger die Anwesenden auf, bei der Errichtung einer allgemeinen jüdischen Schule in Nürnberg regen Anteil zu nehmen. J. E. Wegen Raummangel konnte der Spendenausweis leider nicht mehr auf genommen werden. Die Redaktion. » Familie B. GOLDBERG wünscht Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Dr. EHRENTREU zur Vermählung seiner Tochter herzlichst Familie M. FELSEN, Zweibrückenstraße, gratuliert Herrn und Frau KLUGER zur Vermählung Ihrer Tochter sowie zur Verlobung SUFRIN-BERGER Familie B. DIAMAND d a n k t für die anläßlich der Vermählung ihrerTochter erwiesenen Aufmerksamkeiten. Familie HERMANN LANDAU gratuliert zur Vermählung KLUGER-GRÜN H UT 8 Jüdische Kulturverein i. L. Perez, München y ö wünscht zur Verlobung ° »S UFRIN — BERGE RI - VVUMOUIIl LUI VCIIUUUII^ ~ »S UFRIN — BERGE RI j] herzlichst Masel-tow j] oaoQCT:ocr.omocx3oa3omoc530cr3o-aromom3cEOcgocoom Familie M. Weissbart gratuliert herzlichst Herrn Rabb. Dr Ehrentreu zurVermählung seiner Tochter und Familie Sufrin zur Verlobung ihrer Tochter. Im Büro oder Kanzleidienst Bewerber beherrscht Stenographie, Schreibmaschine, Schriftzeichnen und stellt mäßige Ansprüche Angebote an Otto Potzier, Parkstraße Nr. 11/2 PENSIONÄRE finden liebevolle Aufnahme mit voller Verpflegung ab 1. Januar 1926. Anfragen erbeten unter Nr. 3411 an die . Anzeigenabteilung des Jüd. Echo. Die Stellung eines SCHWCMTERS UNO KULTUSDIENERS in der Gemeinde Schweinfurt a. Main ist zu vergeben Die Gehaltsverhältnisse werden je nach Vorbildung durch Vereinbarung geregelt und bleiben keinesfalls hinter den jeweils geltenden Normen derBesoldungs- Ordnung d. Verb Bayer. Israel. Gemeinden zurück. Bewerber mit Autorisation orthodoxer Rabbiner werden ersucht, sich unterVorlage von Zeugnissen und eines Lichtbildes u. unter Mitteilung ihrer seitherigen Tätigkeit bis zum 20. Dezember 1925 bei dem Unterzeichne en zu melden DIE KULTUSVERWALTUNG Justizrat Dr. Hommel, I.Vorstand Herrenwäsche nach Naß Reiche Auswahl an Z fir, weißen Hemdentuchen, Einsätzen usw. Anfertigung aus mitgebrachten Stoffen A. FilCiiT, Augustenstraße 7 0/11 Hemdeh-Klinik Haltestelle Gabelsbergerstraße / Telefon 53003 / Seit 1913 Oie jüd. Stellen •Vermittlung und Berufsberatungs-Stelle München - Merzog-Max-Straße 7/o vermittelt unentgeltlich Stellen jeder Art Zur Zeit sind an Stellensuchenden gemeldet: Erfahrene Kontoristin (Korrespondentin und Buchhalterin) Anfangskontoristin Verkäuferin aus der WoUwarenbranche AnfanQSverkäuferin und La*eri«tiu für Detailgeschäft Kinderfräulein für Halblagsstelle Gebildete Dame zur Führung eines frauenlosen Haushalts Zugeherin in Schwabing Lagerist as der vfetailbrauche Handlunasgehilfe aus d. Manufakturwarenbranche (Volontär) Verkäufer aus der Herrenkonfektionsbranche Feinmechaniker Gebildete Dame erteilt Nachhilfe-Unterricht in allen Schulfächern, besond.Hebräisch. Jüd. Künstler fertigt Zeichnungen und Entwürfe aller Art.

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