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Das jüdische Echo · 1925-06-19 · 25 (19.6.1925) · p. Seite 497

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
25 (19.6.1925)
Date
1925-06-19
Page
Seite 497 (sequence 9)
Language
German
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MITTE I LUN G E N des Israelitischen Lehrervereins für Bayern Schriltleitung: M. Rosen leid, München Nr. 23 München, 19. Juni 1925 Einladung zu der am Sonntag, den 12. und Montag, den 13. Juli in Nürnberg stattfindenden 44. Mitgliederversammlung des Israelitischen Lehrervereins in Bayern Referenten: Dr. Bamberger, Nürnberg und Hirnheimer-Höchberg. 3. Statutenänderung. Berichterstatter: Seminar- Oberlehrer Stoll, Würzburg. 4. Beamtenordnung des Verbands. Berichterstatter: Ehrenreich, Nürnberg. 5. Versorgung der Altpensionisten. Berichterstatter: Ehrenreich, Nürnberg. 6. Neuwahl der Verwaltung. 7. Wahl der Vertreter zum Rate des Verbandes. 8. Wünsche und Anträge. Es ist vorgesehen, am Montag ein gemeinsames Mittagessen (durch Restauration Plaut) im Deutschen Hof zu veranstalten. Preis 4 Mk. Da das gemeinsame Essen nur bei genügender Beteiligung abgehalten werden kann, bitten wir, die Teilnahme umgehend bei Dr. Bamberger, Nürnberg, Hessestraße 6, anzumelden. Wir bitten um zahlreichen Besuch der Tagung. München, den 14. Juni 1924. Die Verwaltung: M. Rosenfeld, Schriftführer. S. Dingfelder, 1. Vorsitzender. Programm. I. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Sitzung der Verwaltung im Sitzungssaale der Israel. Kultusgemeinde' (Neue Gasse). Hierzu sind die Ehrenmitglieder und die Mitglieder der Verwaltung, sowie die Referenten eingeladen. Die Vereinsmitglieder sind berechtigt, als Zuhörer beizuwohnen. II. Sonntag, abends 8 Uhr: Begrüßungsabend im Deutschen Hof (Lehrerheim). Vortrag von Kantor Müller-München über kantorale Vor- und Fortbildung mit gesanglichen Darbietungen mehrerer Kantoren. III. Hauptversammlung. Montag, vormittags 9 Uhr im Deutschen Hof (Lehrerheim). Tagesordnung: 1. Bericht der Vorstandschaft; Enlastung des Kassiers und der Verwaltung. 2. Vortrag: Anwendung des Prinzips der Arbeitsschule auf den Hebräischen Sprachunterricht. Anträge zur Mitgliederversammlung. Kollege Ehrenreich-Nürnberg hat folgende Anträge gestellt: I. Der Lehrerverein wolle beim Verbände folgende Abänderungen der „Beamtenordnung“ beantragen. 1. §22. Streichung des Wortes „regelmäßig“. § 24. Streichung der Worte „oder von einer anderen vom Verbände anerkannten Stelle.“ §26 fällt weg. 2. § 43. Streichung der Worte „des Titels“. 3. § IO2. Zu den Worten „in bestimmten Räumen“ wohnen soll hinzugefügt werden: Die den wohnungshygienischen Anforderungen entsprechen müssen. 4. §11. Urlaub gleich den Reichsbeamten. 5. § 141. Die Worte „nach Maßgabe der Aufstellung im Anhang, die einen Bestandteil der Beamtenordnung bildet“ sind zu streichen und dafür zu setzen „nach Maßgabe der jeweils geltenden Reichsbesoldungsordnung.“ II. Der Lehrerverein wolle dahin wirken, daß eine Beamtenkammer als Vertretung der Beamten gegenüber dem Verbände gebildet wird. Durch diese sollen die nötigen Sicherungen geboten werden, um die Beamten namentlich im Hinblick auf das vorgeschlagene und als ungenügend zu erachtende Schiedsgericht vor Übergriffen zu schützen. III. Die Mitgliederversammlung beauftragt die Verwaltung beim Verbände dahin vorstellig zu werden, daß die Altpensionäre, die weder von Gemeinden noch vom Versorgungsverbande Pensionen empfangen, vom Gemeindeverbande eine angemessene Sustentation erhalten. Im Anschluß hieran seien die vom Vorsitzenden im Einvernehmen mit den weiteren Lehrervertretern auf der Tagung des Verbandes zur Beamtenordnung gestellten Anträge mitgeteilt. Zu § 24. Als Religionslehrer kann nur berufen werden, wer die Abschlußprüfung an einem israe-

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