Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 22 (29.5.1925)
- Date
- 1925-05-29
- Page
- Seite 427 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/9072829-9103075-9153814--06807-9079524- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 22 Das Jüdische Echo 427 Die 13. Konferenz der Vereinigten Synagogen Amerikas Atlantic City (J.T.A.). Dieser Tage wurde in Atlantic City die 13. Versammlung der Vereinigten Synagogen Amerikas abgehalten. Erschienen waren etwa 400 Delegierte, welche 184 konservative Kongregationen vertraten. Rabbi Joseph M a r g o 1 i s aus Chicago entwickelte das Programm der Konferenz, welches u. a. die folgenden Punkte umfaßte: Wege zur Stärdes Seminars abgehalten werden konnte; heute, sagte er, ist die Organisation der konservativen Judenheit so erstarkt, daß sie ganz Amerika umumfaßt. — Es wurde die Botschaft des langjährigen Präsidenten der Vereinigten Synagogen, Rabbi Elias L. Solomon, vorgetragen, in welcher dieser bittet, ihn nicht mehr zum Präsidenten zu wählen, da die Ausdehnung der Organisation eine jüngere und straffere Führung erfordert. Der Präsident führte aus: „Ich bin bereit, die Führung einer Person zu überlassen, deren Kräfte der im steten mmi l' mm i ■ m W* & MM Auf dem alten jüdischen Friedhof in Prag kung der konservativen Judenheit in Amerika; Heranziehung der amerikanisch-jüdischen Frauen für die Interessen der Synagoge; Erziehung der jüdischen Jugend im Geiste der jüdischen Religion und Tradition; Mitarbeit an dem Aufbauwerk in Palästina. Rabbi H. D a v i d o w i t z begrüßte die Versammlung im Namen der jüdischen Gemeinde von Atlantic City, worauf der Präsident des Dropsie College und des Jüdisch-Theologischen Seminars Dr. Cyrus Adler des Begründers der Vereinigten Synagogen, des großen Gelehrten Dr. Salomon Schechter gedachte und daran erinnerte, daß die erste Konvention noch in einem kleinen Raume Wachsen begriffenen Organisation besser angepaßt und den erweiterten Pflichten und der großen Verantwortung mehr gewachsen sind. Ich wiederhole meine während der letzten Konvention gegebene Anregung, ein Vereinigtes Komitee zu gründen, welches engere Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Synagogen und den anderen mit unseren Zielen sympathisierenden Organisationen, Gruppen und Bewegungen herbeiführen soll. Es soll eine Union der religiösen Kräfte in Amerika gebildet werden. Rabbi Abram S i - m o n , der Präsident der Zentralkonferenz der amerikanischen Rabbiner, ist darin mit mir gleicher Ansicht.“ Die Botschaft des Präsidenten be-