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Das jüdische Echo · 1925-05-08 · 19 (8.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
19 (8.5.1925)
Date
1925-05-08
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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ef epr o b e 51t Bewegen;, in 2öerf)feln nnb Ärcbttbriefen ging ein ©roß* teil il)re£ $apltal£ in$ 2fit$lanb, in 0tcfjerf)dt X)od) über allem, wa£ fte badeten nnb fyanbclten, lag bte Icfymfarbene Sffiolfe. £er i)eranjtel)enbe ©raub $er#4rfelte il)rcn 0d)laf, mad)te if)re 0pcifen §n faben, fcfymacHofen 53roden, il)ren 2Bein fd)al, nafym il)ren ©ewur^en ben ~uft, lahmte if)re flütfen, fyefttgen, eifernbcn, liebevollen Diente über ben $almnb, baß fte mitten im 28ort ver* fanfen nnb ver#nmmten, blutwltternb vor ftd) gierten. 3a, hinein fogar f)ing bie lefymfarbene 2öolfe, tief hinein in il)re flogen, trmmpljierenben 6abbate, bie fonfl, tr&nmenb vom ©lan$ beb verfnnfenen fKetcfyb nnb beb hmfttgen 5D?ef* #ab, tf)rer Bettler arm#er pringlid) feierte. Sftan l)atte fcbe 0id)erung getroffen, aber bab war wie 0trol), wie bab 5annenreifer^ nnb ^almenbad) il)rer £anb* butten. £)te $3olfe mar ba nnb bab l)alf nid)t gegen bie ©olfe. Unb wenn fte tfyren 2llltag trieben, it>re ge#e feiere tcn, aub jebem 2öinfel fprang bie fcfynurenbe 2lng# fte an. £)er Rabbiner von granffurt, Ülabbi 3aa!ob 3ofua §alf, faß über ber 0d)nft. Unb ob er eb gletd) nid)t wollte, rollten feine mageren, gerunzelten Jp&nbe jeneb Kapitel auf im fünften 33ud) SDtofe, bie grauftgfte 3Serflud)itng, bie Je ein 9)?enfd)cnf)irn erbad#. Sene $crflud)ung, bie ber 3ube augflvoll gu uberfd)lagen pflegt, über bie ber SSorbeter bei ber alljafyrltcfyen SSerlefung ber 0d)rift fd)en unb eilig unb mit fyalber 0timnte l)inweggleitet, fte nid)t gn berufen. 2lber bie Gingen beb alten fKabbt blieben Heben an ben brofyen* ben, Hörigen 3$ud)#aben, nnb er lab: „0enben wirb 3lbonat gegen btd) bab Unglud, bte 3er* ruttung unb bab SSerberbcn in allem ©efcfyaft betner JJanb, bab bn unternimm#, ©in 3Öetb wir# bn btr verloben unb ein anberer liegt bet il)r, etn *§aub wir# bn bir bauen unb 303 langte inen g ebu n b e n QlQIt, 7.50 iEN ir Bayern 1925 r Erörterung des vor- Beamtengesetzes des sein! jüdischen düng zu den Ausführungen rs Anfänger-Würzburg der Mitteilungen, Seite *e Zuschrift der Semiwir gerne feststellen, nken hinfällig sind. Es nannten Nurreligionslung am Seminar geilten Ausnahmefällen, nlich niemals eintreten Reliigionslehrerzeugnis Gründen ein Kandig als Volksschul- und i Examen nicht zugeaus technischen Grünr diesen Ausnahmefall Kollegen, welche sich deren, können sich auf lung weitere Aufkläersammlung den 24. April 1925. oldstein, Mandelbaum, :he in Würzburg, stelle nän der ung mit dem denen Gewerkschaftsen Satzungen auszuuen rciiiiirrciiv ctici, wi>c ww v.i um. reiche, ob er, trotzdem sich die Verhältnisse im vergangenen Jahre gebessert haben, nun ganz auf eigenen Füßen stehe, ohne noch der beschämenden Unterstützung anderer zu bedürfen. Kann er die notwendigen Bedürfnisse seines Haushalts bestreiten, seine Familie ernähren, kleiden? Ist er bei etwaigen Zwischenfällen, wie Krankheit, Unglücksfällen usw. materiell gesichert? Sch’al o wie ho w‘jagedcho s‘kenecho w‘jomru loch. Wir jüdischen Lehrer, die wir im Wandel der Zeiten mancherlei Erfahrung gesammelt haben, können ein Lied singen von Leid nud Sorge, Not und Enttäuschung, Undank und Beschämung. Nöte, die uns schwerer trafen, als die ernsten Zeiten an sich sie mit sich brachten. Ob die rechtlichen Verhältnisse des jüdischen Lehrers als eine Errungenschaft sich darstellen, die zur Ergreifung des Berufes locken ln allen §§ wird werkschaftsmitglieder4 : nicht seminaristisch eamten zum Lehrerzu ermöglichen, it zu reduzieren, beantragt: an Stelle des Wortes „Gedas Wort außerordentliche Mitglieder“ gesetzt. 2. An Stelle der bisherigen Bezeichnung „außerordentliches Mitglied“ ist zu setzen „unterstützendes Mitglied“. 3. Das Wort „Gewerkschaftskommission“ ist zu ersetzen durch den Begriff „Kommission für wirtschaftliche Angelegenheiten“. 4.1m besonderen wird beantragt zu § 2, 2. Satz: „Er gewährt Beihilfen an ordentliche u n d außerordentliche Mitglieder und deren Hinterbliebene unter Berücksichtigung ihrer besonderen Lebensverhältnisse und der Dauer ihrer! Zugehörigkeit z.um Verein. (Die unterstrichenen Satzteile sollen neu angefügt werden). 5.§ 2 sind die Worte „nach gewerkschaftlichen Grundsätzen zu streichen.

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