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Das jüdische Echo · 1925-05-08 · 19 (8.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
19 (8.5.1925)
Date
1925-05-08
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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£ e 356 befaßt und sich der M holländischen auf diesem ganisation und Personer dungsversammlung fand dam statt. An ihr hat sehen Welthilfskonferenz cutive Rechtsanwalt Dr. teilgenommen. Den Von Onderwijzer, das Universitätsprofessor Dr. Leyden) übernommen. Es liehen um die Durchfühl 1. methodische Hilfeleisti: jüdischer Gruppen, Kort $?tfcf)mafd) tum Dcutfd) mt> Jjebrdifcf) bte Mblifdjen Ge? festen imb anbere fromme Segcnben erzählten. 3n allen Tempeln mtb Söetfdten bon Mantua f>B 3lm? fterbam, bon geleit f>B ltt$ (£lfaß flanben bte Banner fo, fafteten, beteten, 3« gleicher 0tmtbc, wenn ber $ag fam nnb wenn er jtd) neigte, flanb bte ganze Snbenfyett, gewen? bet gegen Dften, gegen 3ibn, bie Geßetnemen an $erz nnb JJtrn, gebullt in £etd)enlafen, ftanb nnb befanntc: „3Hd)B tp un6 geblieben, mtr ba£ 33nd)/' ftanb nnb fd)rie: „(5tn£i nnb einzig ift ber Gott SfraeB, ba£ 0etenbe, Ueberwtrf? ltd)e, 3al)be/' £>od) tote bie erften 5age be£ großen 0d)recfen£ borbei waren, geigte ftd), baß bie 9teid)6ftabt Eßlingen ben Prozeß be£ 3nben 3td)c£fel 0eltgmann grenbentfyal in bie?&nge 50g. 0et e£ ait$ poltttfd)en Gtmtben, biclleid)t wollte man bei Gelegenheit in fonfretem gall ben Prozeß gegen ba$ herzogliche Kabinett an^fptelett, fei c$ an$ bloßer Sitjl an Idngerer, jogernber Cndlcrci, fei es, baß man hoffte, nod) irgenbetn frafttgere£ 3nbt$utm betjubringen, Monate ber? gingen nnb ber Snbe tag nod) immer im 2nrm, feine 0ad)e mar über Voroetfyanblttngen mtb ben erften Grab ber goD tcr nid)t fymanägebiefjen. £)te 3nben aber, an jebe 2(rt bon Verfolgung burd) bie ^ahrtaufenbe gewöhnt, an$ ber erften fdhmenben 2lngft ftd) anfraffenb, tiefen, rannten, bohrten in febe Gcfe 0d)lnpf? mtnfel, ftd) zn ber!ried)en, wenn ber Graitä toöbrad), 53e? flegeln nnb beftdtigen ließen fte ihre 0d)it^brtefe, 33ewaff? ucte nnb 0tabtlned)te mieteten fte jn ihrer Verteibigmtg, auf allen 0traßen liefen ihre Kuriere, gemeittfam ben 0d)tt^ zu organijtereu, au allen J?6fen, in allen SKaBftubcn arbeiteten ihre Agenten, bie Gutgeffmtten 51t Maßnahmen 302 611 6 eiten. 8°. ©a nen; 2. Organisierung besonderer gelegentlicher Nothilfsaktionen; 3. Organisierung der Zusammenarbeit mit den interterritorialen jüdischen Organisationen, insbesondere der Jüdischen Welthilfskonferenz. Oberrabbiner Dr. Chajes über seine Eindrücke in Palästina Wien (J.T.A.). Der Oberrabbiner von Wien, Prof. Dr. Chajes, der soeben aus Palästina zurückgekehrt ist. wo er der Eröffnung der hebräschen Universität in Jerusalem beigewohnt hat, hielt am 20. April abends im großen Konzerthaussaal einen Vortrag über seine Eindrücke in Palästina. Er leitete seinen Vortrag mit den Worten ein: Wäre ich ein Nichtjude oder ein bisher für Palästina nicht interessierter Jude, der aber Augen hat, um zu sehen, und ein Herz, um zu fühlen, und heute über seinen ersten Besuch in Paläbräische Kultur für die ganze Welt ausgesendet werden. Es ist ein Plan für die nächste Zukunft. Der Redner gab dann einen Überblick über die bereits installierten und für die nächste Zukunft geplanten großindustriellen Unternehmungen in Palästina. Die Erfahrungen seien derart, daß man mit einer gewissen Beruhigung an die Fortführung dieser Versuche denken kann. Über die landwirtschaftliche Siedlung ist nur erfreuliches zu sagen. — Während der Festtage herrschte in Jerusalem eine mustergültige Ordnung, kein Zwischenfall passierte, man hörte keinen unfreundlichen Ruf. Das hat gezeigt, wie gesund die Verhältnisse im Lande sind. „Es hat mich überrascht, daß es so viel Respekt vor den Juden in der Welt noch gibt. Wir erlebten es in Palästina, daß die Vertreter der ganzen Welt zu uns kommen und nichts t wie Liebenswürdigkeit für uns haben. Es war wie' ein Traum: kein Antisemitismus mehr, kein Ritual- (Fortsetzung Seite 359)

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