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Das jüdische Echo · 1925-04-03 · 14 (3.4.1925) · p. Seite 232

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
14 (3.4.1925)
Date
1925-04-03
Page
Seite 232 (sequence 8)
Language
German
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232 Das Jüdische Echo Nr. 14 Der Gruß der litauischen Universität Kowno (J.T.A.). Der Vertreter der litauischen Universität bei der Universitäts-Eröffnungsfeier in Jerusalem, Prof. Awischanis, ist bereits nach Palästina abgereiist. Er führt mit sich eine in drei Sprachen, hebräisch, litauisch und englisch, abgefaßte Adresse, in welcher, es heißt, das litauische Volk blickt mit Freude auf die Tatsache, daß die jüdische Nation nach vielen Jahren Arbeit an fremden Hochschulen und Akademien nunmehr ihre eigene Hochschule baut, die Weisheit und Wissenschaft in der Welt verbreiten wird. Die rumänische Akademie begrüßt die Jerusalemer Universität Bukarest (J.T.A.). Die rumänische Akademie der Wissenschaften sandte an das Komitee für die Jerusalemer Universität am 1. April d. Jrs. ein in warmen Worten abgefaßtes Begrüßungsschreiben. Die Kultusgemeinde Brünn und die Universitätseröffnung Dienstag, den 24. März, hielt die Israelitische Kultusgemeinde-Repräsentanz Brünn eine öffentliche Festsitzung aus Anlaß der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem ab. Vizepräsident Dr. Karl Sonnenfeld würdigte die Bedeutung dieses Ereignisses in ausführlicher Rede, worauf Dr. M. Brunner nach eingehender Begründung den Antrag stellte, ein Begrüßungsschreiben anläßlich der Universitätseröffnung zur Absendung zu bringen. Er wies darauf hin, daß die Kultusgemeinde Wien aus dem gleichen Anlasse beschlossen habe, dem Keren Hajessod einen Betrag von rund 100 OOO Kc zur Verfügung zu stellen und daß in der Presse die Nachricht verbreitet wurde, die Kultusgemeinde Wien sei die erste, die in dieser Weise für den Keren Hajessod Stellung nehme. Tatsächlich sei wahrscheinlich die Kultusgemeinde Brünn die erste Kultusgemeinde der Welt, die (im Januar 1921) den Beschluß gefaßt habe, dem Keren Hajessod 50 000 Kc in Jahresraten ä 10 OOO Kc zu überweisen. In diesem Jahre sei die letzte Rate fällig, die Kultus-Repräsentanz habe aber einstimmig beschlossen, daß dieselben jährlichen Beiträge auch weiterhin solange flüssig gemacht werden sollten, solange dies das Aufbauwerk in Palästina erforderlich mache. Der Antrag Dr. Brunners wurde in ausführlicher tschechischer Rede von Herrn Stabskapitän Hermann Grün unterstützt und sodann einstimmig zum Beschlüsse erhoben. Die Repräsentanz der Jüdischen Kultusgemeinde Brünn hat, wie nicht unerwähnt bleiben soll, eine nichtzionistische Majorität. Der Glückwunsch der österreichischen Bundesregierung Wien (J.T.A.). Im Aufträge der Londoner Zionistischen Exekutive hat das Zionistische Landeskomitee für Österreich die Bundesregierung zu der am 1. April d. Js. stattfindenden Eröffnungsfeier der hebräischen Universität in Jerusalem eingeladen. Die Bundesregierung hat den österreichischen Generalkonsul in Alexandrien Dr. Walter Stross mit ihrer Vertretung bei dieser Feier betraut. Bundeskanzler Dr. Ramek hat hiervon den Präsidenten des Zionistischen Landeskomitees mit einem Schreiben verständigt, in welchem es u. a. heißt: „Ich will es nicht unterlassen, auch Ihnen, Herr Präsident, meine wärmsten Glückwünsche zu dem für das jüdische Volk so außerordentlich bedeutsamen Ereignis zu entbieten. Ich bitte Sie, Herr Präsident, diese meine Glückwünsche auch zur Kenntnis der Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation zu bringen und dieser sowie den Veranstaltern der Festlichkeiten in Jerusalem die Bestellung des Herrn Generalkonsuls Dr. Stross zum Vertreter der Bundesregierung bei der Eröffnungsfeier anzuzeigen.“ Israel Zangwills Gruß London (J.T.A.). Der Dichter Israel Zangwill sandte dem Universitätskomitee den folgenden Gruß: „Ich bedauere, physisch nicht kräftig genug zu sein, um gegenwärtig eine Reise nach Jerusalem zu unternehmen, es wäre mir sonsteine große Freude, dem historischen Akt der Einweihung der hebräischen Universität beizuwohnen. Ich habe es kaum nötig zu sagen, daß ich mit großem Interesse die Entwicklung einer so einzigartigen Institution verfolgen werde und daß ich inniglich hoffe und wünsche, daß die Ziele der Gründer verwirklicht werden. Der Sekretär der Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale in Jerusalem Haag (J.T.A.). Der Sekretär der Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale und Leiter ihrer Kulturabteilung John W. Brown tritt Ende März eine Reise nach Palästina an, um der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation einen Besuch abzustatten. Bei dieser Gelegenheit wird Herr Brown als offizieller Vertreter der Amsterdamer Inter-, nationale der Feier der Eröffnung der Universität beiwohnen. Er wird etwa 3 Wochen als Gast der jüdischen Arbeiterschaft im Lande verweilen. Der Gruß der Regierung der Vereinigten Staaten Der Staatssekretär für Unterricht der Vereinigten Staaten schreibt: Das Unterrichtsdepartement bedauert tief, bei der Eröffnungsfeier nicht vertreten sein zu können. Es hätte für mich eine DSe echt ^7~EFF _ Phi I i fschuK' Vor minderwertigen Nachahmungen wird gewarnt. enthalten nur feinste Mischungen der edelsten bulgarischen Qualitätstabake

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