Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 12 (20.3.1925)
- Date
- 1925-03-20
- Page
- Seite 216 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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198 Das Jüdische Echo Nr. 12 literarisches Echo Eingelaufene Bücher „Omonut h“, reschimath hasfarim schejazu bischnoth 5682—84. Hatikwah, Monatsschrift der Zionistischen Jugend. Jahrg, 1, Nr. 1. Redaktion und Administration Brünn, Orli 27. Manfred Stur mann, Althebräische Lyrik, Nachdichtungen mit einer Einleitung von Arnold Zweig. 1923. Allgemeine Verlagsanstalt, München. 197 S. M o r i a h , Zeitschrift für den Aufbau von Erez Jisroel im Geiste der Thora. Herausgegeben von der Habajis - Heimstätten - Gesellschaft m. b. H., Frankfurt a. M. Verlag: Hermon Verlags-Aktiengesellschaft, Frankfurt a. M. 1. Jahrg. Heft Nr. 1 (15. Febr. 25). Mit hebräischem Teil. Georg Landauer, Das geltende jüdische Minderheitenrecht mit besonderer Berücksichtigung Osteuropas. Herausgegeben vom Osteuropa-Institut in Breslau in der Sammlung „Quellen und Studien“, 1. Abt.: Recht und Wirtschaft, 9. Heft. Verlag B. G. Teubner, Leipzig-Berlin 1924. „Kirjath Sephe r“, eine Vierteljahrsschrift für Bibliographie, Organ der Jüdischen Nationalbibliothek und der Hebräischen Universität in Jerusalem, herausgegeben durch Hugo Bergmann und Chajim Pick unter ständiger Mitarbeit von S. A s s a f, B. Dinaburg, A. Tauber, L. A. Mayer, G. Scholem. (Hebräisch.) 1. Jahrgang, Heft 4. Jerusalem, Schwat 5685. Arbeiterdruckerei. Jahresabonnement 10 Shilling. Hauptvertrieb: Ostertag, Berlin W 50, Augsburgerstr. 28. Di aschmure. Einakter von Mosche Scheinberg. (Jiddisch.) Jüdischer Jugendverlag (Dr. Heinrich Glanz-Sohar), Wien VIII, Langegasse 32. 10 S. Mißchar wetaasiah, itton lischeeloth hamißchar, hacharoscheth wehachaklauth beerez jisrael. 3. Jahrg. Heft 3/4. (Baunummer.) Schwat 5685. Tel-Aviv. Menorah. Illustrierte Monatsschrift für die jüdische Familie. Wien-Frankfurt a. M. 3. Jahrg. Heft Nr. 2. Februar 1925. Jahresbericht der Lese- und Redehalle Jüdischer Hochschüler in Wien über das Vereinsjahr 1923/24 (59. und 60. Semester). Wien. Verlag der Lese- und Redehalle jüd. Hochschüler. 15 S. Professor Dr. Max L ö h r, Begriff und Wesen des Chassidismus (Beiträge zur Geschichte des Chassidismus I). Verlag M. W. Kaufmann, Leipzig 1925. Eli E 1 k a n a , Jeschurun, Gedichte. Verlag Martin Salzmann, Dessau u. Leipzig. Eli E 1 k a n a , Gottsucher, Gedichte. Verlag M. Salzmann, Dessau u. Leipzig. Jakoh K 1 a t z k i n , Tchumim. Maamarim. Moriah. Hozaath „Dvir“, Jeruschalajm-Berlin 5685. 237 S. Professor Dr. F. Schneerson, Neue Bahnen der sozialen Erziehung („Kinder-Freunde“). Mil einem Geleitwort von J. L. T e i t e 1. 32 S. Preis Mk. —.75. Jüdische Familienforschung. Mitteilungen der Gesellschaft für jüdische Familien- Forschung. Jahrg. 1. Nr. 1. Dez. 1924. (Schriftführer der Gesellschaft: Ernst W o 1 f f. Berlin, Neue Königstr. 70.) Vom „Jüdischen Verlag“, Berlin, werden wir um Aufnahme folgender Zeilen gebeten: Von Sammy Gronemanns Erinnerungsbuch „Hawdoloh und Zapfenstreich“ mit 20 Bildern von Prof. Magnus Zeller und einem Faksimile des Aufrufes der deutschen Obersten Heeresleitung an die Juden in Polen wird soeben die 6. und 7.Auflage als wohlfeile Ausgabe zum Preise von Mk. 3.80 für Pappband ausgegeben, während gleichzeitig die 9.—10. Auflage in Halbleinen auf gutem Papier erscheint. Selten hat ein Buch bei Presse und Publikum eine so einmütige begeisterte Aufnahme gefunden. Zionistische Leser dürfte eine ausführliche Kritik aus den „Mitteilungen des Verbandes Nationaldeutscher Juden“ interessieren, die von dem Verbands-Vorsitzenden, Max Naumann, selbst stammt. Wir zitieren daraus: „Die Erinnerungen an die ostjüdische Etappe, die der Verfasser zusammenträgt, und die Magnus Zeller mit scharfen, meist karikaturistischen Strichen illustriert hat, geben sich äußerlich als harmlos, unsystematische Plauderei. Sie sind mehr. Der Verfasser, ein ehrlicher Zionist mit gesundem Humor und unbestechlicher Beobachtungsgabe, kredenzt uns in einer durch eine Fülle amüsanter Einzelheiten überzuckerten Zubereitung das Loblied des Alljudentums mit besonderer Hervorhebung der Ostjuden. Von allen zionistischen Propagandaschriften, die in den letzten Jahren erschienen sind, ist diese gerade wegen ihrer fesselnden, die Tendenz vielfach verhüllenden äußeren Form die weitaus wirksamste und deshalb vom Standpunkte des nationaldeutschen Juden gefährlichste. Gronemann ist — es sei nochmals ausdrücklich hervorgehoben — ein durchaus ehrlicher Zionist...“. Am Schluß der Besprechung wendet sich Naumann folgendermaßen gegen die zahlreichen begeisterten Kritiken des Buches: „Spaltenlang wird hervorgehoben, wie außerordentlich amüsant das Buch ist. Fast keine Kritik, die nicht eine Reihe der den Kern des Buches nur locker umhüllenden Witze und Anekdoten wiedergibt und in ihnen das Wesentliche zu treffen meint. Kaum ein Kritiker findet ein klares Wort der Abwehr gegen die gerade in der heutigen Krise des deurtschen Judentums so außerordentlich gefährliche Tenden z.“ Von der Erzählung des hebräischen Epikers S. J. Agnon „Und das Krumme wird gerade“, erschien soeben das 9.—11. Tausend in einer neuen Ausgabe in friedensmäßiger Ausstattung auf holzfreiem Papier mit Einbandzeichnung von E. R. Weiß. Die neue Auflage unterscheidet sich von den vorangegangenen dadurch, daß sie durch 5 Bilder von Joseph Budko, die der im gleichen Verlag erschienen hebräischen Ausgabe des Werkes „W ehaja heakow 1 e m i s c h o r“ entnommen sind, illustriert ist. Es ist eine Pappbandausgabe zum Preise von Mk. 3.— und eine in Halbleinen zum Preise von Mk. 3.80 erschienen. Theaterabend des jüdischen Kulturvereins J. L. Perez Man muß es diesem Verein zur Ehre anrechnen, daß er mit dem anspruchsvollen Namen, den er sich gab, auch Verpflichtungen einlöst, die mir in einer, jüdischen Dingen polar gerichteten Stadt wie München besonders schwierig, aber darum eben besonders dankenswert erscheinen. Wir sind — geben wir das ruhig zu — eine nach jüdischen Kunstgenüssen hungernde Gesellschaft geworden; es ist immer nur bei den mehr oder minder wertvollen Anregungen geblieben, und nichts geschah. Da sammelte sich eine Schar junger Menschen und trat, ohne die üblichen langschweifigen Ankündigungen mit einigen wirklich wertvollen und ernst zu nehmenden Kunstabenden vor uns, und es möge