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Das jüdische Echo · 1925-02-27 · 9 (27.2.1925) · p. Seite 139

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
9 (27.2.1925)
Date
1925-02-27
Page
Seite 139 (sequence 14)
Language
German
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Nr. 9 Das Jüdische Echo 139 Gemeindenu.Vereins-lcho .nnnyn nstpn umn nx dwöid mrpjvsn 'onn nt^n 5 nyBo mtsa -pyncy nn^y (Ottostr. 2) .’pJVJ Zionistische Ortsgruppe Nürnberg-Fürth. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung fand am 19. Februar in unserem neuen Heim (Restaurant zum „Roten Ochslein“, Brunnengasse 43) statt. Der bisherige erste Vorsitzende Herr Dr. Ludwig Mayer erstattete den Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr, das im allgemeinen als erfolgreiches bezeichnet werden kann. Die Mitgliederzahl hat sich bedeutend erhöht, besonders groß ist der Zuwachs aus den Reihen der Jugendlichen. Insbesondere wurde auf die Neubildung verschiedener Sektionen innerhalb der Ortsgruppe, der Abteilung und Jugendgruppe Fürth, wie der ostjüdischen Sektion hingewiesen. In der Arbeit für die verschiedenen Fonds ist ebenfalls in der letzten Zeit ein Fortschritt zu verzeichnen, wenn auch die Ergebnisse immer noch zu wünschen übrig lassen. Herr Dr. L ö b erstattete den Kassenbericht. Nach erfolgter Entlastung des bisherigen Vorstandes erfolgte die Neuwahl, bei der im wesentlichen der bisherige Vorstand wieder gewählt wurde: 1. Vorsitzender Herr Dr. Ludwig Mayer, 2. Vorsitzender Dr. Emil T h a 1 m a n n, Schriftführer Dr. Rudolf Liebstädter, Kassier Dr. Albert L ö b, Keren-Hajessod-Kommissar Dr. Meinhold N u ß b a u m, Nationalfonds-Kommissar Dr. Alfons Löwenthal, Beisitzer Dr. Theodor Ka tz, Salomon Heinemann, als Vertreter des Misrachi M. G 0 r s k i, Vertreter der ostjüdischen Sektion Mendel Nuß bäum und A. Percikowitsch sowie zwei Vertreter von Fürth. Folgende Anträge wurden von der Versammlung einstimmig angenommen: 1. Sämtliche Ortsgruppenfunktionäre sind verpflichtet, vor Antritt ihres Amtes eine Erklärung abzugeben, wonach sie sich verpflichten, ihrer Maaßerleistung voll und ganz nachzukommen. 2. Der Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe wird beauftragt, Mitglieder, die sich grundlos jeglicher Verpflichtung gegen den Keren Hajessod entziehen, zur Erfüllung dieser wichtigen zionistischen Pflicht aufzufordern. Wird1 dieser Aufforderung grundlos nicht entsprochen, so ist die Vorstandschaft berechtigt, dem säumigen Mitglied den Austritt aus der Ortsgruppe nahe zu legen. Dem betroffenen Mitglied steht Berufung an die Generalversammlung zu. Bar Kochba München. Übungszeiten: Damen Dienstag von 7—9 Uhr, Herren Mittwoch von 7 Fis 9 Uhr, Mädchen Mittwoch v. 5—7 Uhr, Knaben Dienstag v. 6—l/28Uhr. Alte Herren Mittwoch von 7—9 Uhr, jeweils in der Schule an der Herrnstr. Leichtathletik-Abteilung. Wir fordern wiederholt zum Training auf. Dasselbe findet regelmäßig Mittwoch von 7—9 Uhr in der Herrnschule statt. Die Leitung. Skiabteilung des Bar Kochba, München: Sonntag 1. März Skifahrt. Näheres wird bekanntgegeben. Jüdischer Kulturverein München. Am Samstag den 21. Febr. gab sich der Jüdische Kulturverein den Beinamen J. L. P e r e z. Außerdem wurde eine Vorstandschaft gewählt, die sich zusammensetzt aus: 1. Vorstand Herr Neuwirth; 2. Vorstand Herr Bruno Klüger; Schriftführerin Frl. Jenny Zuckerberg; Kassiererin Frl. Helene Hecht; Bibliothekarin Frl. Manja Sufrin; 1. Beisitzer Herr Moritz Goldberg; 2. Beisitzer Frl. T. Sommer. Für eine Reihe jüdisch literarischer Vorträge wurde Herr Löwy gewonnen. Samstag den 28. Februar 1925 abends 349 Uhr, spricht Frl. Fanny Gottlieb über Moses Mendelsohn im Sitzungssaal des C. V., Herzog Maxstraße 5 Rgb. I. Donnerstag den 5. März 1925. abends 8 Ühr, im Bibliotheksaal der Gemeinde: „Musikalischer Abend1?. Jiddische Vortragsstücke und Lieder, Konzertstücke für Violine und Klavier von Bach und Mendelsohn-Bartholdy. Mitwirkende: die Damen Sufrin und Zuckerberg, die Herren Goldberg und Schapira. Gäste willkommen. Jüdischer Jugendverein München. Die dritte Veranstaltung der neuen Vorstandschaft findet am kommenden Montag, den 2. März, im Bibliotheksaal der Gemeinde als Lichtbildervortrag: Faltbootfahrten in Deutschland und Österreich statt. Der bekannte Sportsmann Julius Heß wurde hiefiir vom J. J. V. gewonnen und hat ca. 120 Lichtbilder nach eigenen Aufnahmen zur Vorführung für diesen Abend zur Verfügung gestellt. Die Vorstandschaft des J. J. V. ladet hiezu Mitglieder und Freunde, Sport- und Naturliebhaber herzlichst ein. Zur Deckung der Unkosten wird ein geringer Eintritt erhoben. Beginn: 8 Uhr abends. Jüdische Tuberkulose-Fürsorge. Zur umfassenden Bekämpfung der in den letzten Jahren in bedenklichem Maße gestiegenen Tuberkulose-Erkrankungen aller Art unter den Juden in Deutschland hat sich eine Arbeitsgemeinschaft aus den an die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden angeschlossenen Organisationen (Jüdischer Frauenbund, Deutsch-Isr. Gemeindebund, Großloge für Deutschland, Zionistische Vereinigung) zusammen mit der Zentralwohlfahrtsstelle selbst unter dem Namen „J ü - dische Tuberkulose-Fürsorge“ gebildet. Die neue Gründung hat auch die Fortführung der vor einiger Zeit auf Initiative des J ii d i - sehen Frauenbundes eingeleiteten Sammlungen und sonstigen Vorarbeiten zur Bekämpfung der Tuberkulose übernommen. Die Arbeits- D A S „aus KRELL-UCKO THEATINERSTR.16 TELEFON 27831—32 BIETET BESONDERE PREISVORTEILE IN: KLEIDERSTOFFEN - SAMT UND SEIDE DAMEN- UND JUNGMÄDCHEN-KONFEKTION TEPPICHEN — GARDINEN - DECKEN

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