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Das jüdische Echo · 1925-02-27 · 9 (27.2.1925) · p. Seite 140

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
12 (1925)
Issue
9 (27.2.1925)
Date
1925-02-27
Page
Seite 140 (sequence 15)
Language
German
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140 Das Jüdische Echo Nr. 9 gemeinschaft hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine großzügige Sammlungsaktion in Deutschland durchzuführen, aus deren Erträgnissen zunächst ein Heim für tuberkulöse Frauen, Mädchen und Kinder geschaffen werden, ein weiterer Teil zur offenen Bekämpfung der Tuberkulose in den einzelnen Gemeinden verbleiben soll, während der Rest zur Errichtung etwa weiterer notwendiger Heime verwendet werden wird. Mit der Durchführung der Sammlung wurde ein von den Gründerorganisationen eingesetzter F i - nanzaus.schuß betraut, der seine Arbeiten bereits aufgenommen hat. Gleichzeitig mit der Vorbereitung der Finanzaktion finden bereits Vorverhandlungen über den Erwerb eines für das erste zu gründende Heim geeigneten Objektes statt. Die neubegründete jüdische Tuberkulose-Fürsorge, die eine Denkschrift über die Entwicklung der Tuberkulose unter den Juden ln Deutschland herausgeben will, bittet auf diesem Wege alle Spezialärzte mit jüdischer Klientel, ihr möglichst umgehend Daten aus ihrer Praxis über die Entwicklung der Tuberkulosefälle in den letzten Jahren im Verhältnis zur Vorkriegszeit mitzuteilen. Zuschriften erbeten an Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin C. 2, Rosenstr. 2/4, für Tuberkulose-Fürsorge. Hebräische Kurse München. Mit Monat Februar schließt das Wintersemester. Ab 1. März werden neue Kurse eröffnet, die bis Mitte Juli fortgeführt werden sollen. Die bisher bestehenden Kurse des Herrn A r g a s i bleiben auch für das Sommersemester. Die Teilnehmer werden gebeten, bis spätestens 8. März sich im Büro der hebräischen Kurse, Ottostraße 2, für das neue Semester einzuschreiben und sich dort in den Besitz einer Teilnehmerkarte zu setzen. Für einen beabsichtigten neuen Anfängerkurs des Herrn Argasi werden Meldungen ebenfalls dort entgegengenommen. Das Unterrichtsgeld ist wie im Wintersemester auf 20 Mark pro Person und Semester angesetzt. Als erste Rate werden 10 Mk. bei der Anmeldung erhoben. München: Vortragszyklus Argasi. Letzten Samstag sprach Herr Argasi über die kulturpolitische Entwicklung Palästinas zur Zeit des ersten und zweiten Tempels. Er zeigte die Einflüsse der Phönizier und der hellenistischen Epoche. Der folgende, letzte Vortrag wird die Verhältnisse des jüdischen Staates zur Zeit des römischen Kaiserreiches und nach der Zerstörung des zweiten Tempels darstellen. Zum Schlüsse wird Herr Argasi noch auf die neue Entwicklung in Palästina eingehen. Vortrag Alfred Klee in Fürth. In Fürth spricht im Saale des Evangelischen Vereinshauses, Pfisterstr., am Montag, den 2. März abends 8K Uhr Herr Dr. Alfred Klee aus Berlin, der bekannte Anwalt und Vorkämpfer für die Demokratisierung der jüdischen Gemeinden über das Thema: „Die Aufgaben der jüdischen Gemeinden.“ Hierzu geht an die gesamte Bevölkerung Nürnberg-Fürths die herzlichste Einladung. Sportklub Hakoach, München. Am Montag, den 2. März, 8 Uhr abends findet im Kreuzbräu (Kneipzimmer) eine außerordentliche Generalversammlung statt. Die äußerst wichtige Tagesordnung fordert restloses Erscheinen. Die Vorstandschaft, Mitteilungen der Redaktion und des Verlages. Die heutige Nummer des „Jüdischen Echo‘, erscheint bereits in einem verstärkten Umfang. Vom l.März an wird di»* Zeitschrift regelmäßig in der Stärke von 20 Seiten erscheinen und vom 1. April an um weitere 4 Seiten vermehrt werden. Di**se Vergrößerung des Umf nges unserer Zeitung gibt uns die Möglichkeit, den redaktionellen Teil wesentlich zu erweitern. Vor allem werden wir vom April an bemüht sein, das,.Jüdiscr»e Echo“regelmäßig mit interessanten aktuellen 111 strationen zu versehen. Trotz dieser vergrößerten Leistung unsererseits halten wir den bisherigen billigen Bezugspreis von 8 JL für das ganze Jahr, 2 JC für das Vierteljahr aufrecht. Angesichts unserer Anstrengungen, die Zeitschrift möglichst vielseitig und anziehend zu gestalten, halten wir es für die PfFcnt unserer geehrten Leser, für die Verbreitung unseres Organs in ihrem Bekannten- und Freundeskreise zu sorgen. Jeder Abonnent bemühe sich, wenigstens einen neuen Leser der 7eitung zu werben 1 Am besten erfolgt Bestellung mittels Zahlkane (Postscheck: München 3987) oder beim nächsten Postamt. Verlag und Redaktion des „Jüdischen Echo“. Spendenausweis Münchener Spendenausweis vom 17.—24. Febr. Bäume: Bar Kochba-Hain: Die Damenabteilung des Bar Kochba grat. Fanny Orljansky zur Verlobung (unliebsam verspätet) 2 B. 12.— 12.—. Gold. Buch Max Stiefel s. A. Norbert Goldstern 6.— 6.—. Büchsen: geleert durch L. Delling: B. Lövenstein 5.17, R. Held 3.50, M. Fett 5.16, M. Bohrer 1.50, S. Goldscheider 2.—, Hesky 2.—, J. Bloch 2,—, Jakobowsky 3.— 27.33; geleert durch G. Mendle: Mendle 2.—, Dr. Deutsch 1.—, M. Königsberg 3.20, M. Gröger 1.—, Jüdische Frauengemeinschaft 19.45, S. Spielmann 1.55, Dr. H. Klugmann 1.— 29.20; geleert durch H. Gerstle: S. Orljansky 21.22, Dr, M. J. Gutmann und Dr. Weiß 3.— 24.22; E. Mayer 1.46, Jüdisches Echo 1.46, N. N. 2.53, Dr. S. Nathan 3.—, W. Hönigstein 1.— 9.42; geleert durch O. Gröbel: A. Weil 6.90, E. Männlein 2.10, L. Mendle 0.50, R. Tolziner 0.67, D. Horn 4.—, E. Sadler 2.60, A. Hirschberger 3.07 19.84. Einzelne Büchsen: H. Glaser 2.— 2.—, zusammen Mk. 130.01. Gesamtausweis seit 1. X. 1924 Mk. 3922.44. Nürnberger Spendenausweis vom 23. II. 1925. Spendenbuch: Dr. J. Dessauer anl. seiner Verlobung 20.—, Familie Putzei anl. der Geburt ihres Jungen 20.—. Wertzeichen: M. Gorski für ein NF-Telegramm 1.—, Erlös für 2 Probeschachteln Palästinazigaretten 4.—. oer[ud)en sie Smyrna=Flamme“ zu lOPra. mit StrobmunDCtück tn eleganter Blechpackung 3igarettenfabrik Dibolb, Jllöndien

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