Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- 46 (14.11.1924)
- Date
- 1924-11-14
- Page
- Seite 389 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Nr. 46 389 Das Üfidlscfae Echo des staatlichen Emigrationsamtes, Herrn KIosowiak, nach Palästina, der dort die Kontrolle über die Emigration aus Polen nach Palästina durchführen soll. Ende November Eröffnung des Judaist!sehen Instituts Jerusalem. (J.T.A.) Die Eröffnung des Instituts für Jüdische Studien in Jerusalem ist für Ende November festgesetzt worden. Neue große Landerwerbungen der Gesellschaft „Meschek“ Berlin. (J.T.A.) Die Gesellschaft „Meschek“, die vor kurzem das Gebiet von Afuleh erworben hatte und es an Gesinnungsgenossen in Europa fast voll abgesetzt hat, hat jetzt zwei Bodenflächen im Emek Jesreel neu erworben. Es handelt sich um das Gebiet zu Schoners an der östlichen Grenze von Merchaviah von ungeführ 10 000 Dunam und um das Gebiet von Kuekus-Tabun, das zwischen Jadjur und Mahalal liegt und 12 000 Dunam umfaßt. Das letztgenannte Gebiet ist ungefähr 18 Kilometer von Haifa entfernt und liegt beiderseits der Chausee, die Haifa mit Nazareth verbindet. Errichtung einer Seidenfabrik in Tel Awlw Jerusalem. (J.T.A.) Herr Delphiner, ein prominenter Wiener Bankier und Industrieller, der sich gegenwärtig in Palästina aufhält, trifft Anordnungen zur Errichtung einer Seidenfabrik in Tel Awiw. Er hat zu diesem Zweck 30 000 Pfund investiert. nen Dauerwohnsitz in Transjordanien zu nehmen, angenommen. Am 25. Oktober war Hussein in Maan eingetroffen. Die Baubewegung in Tel Awiw Im Laufe der fünf Monate April—August 1924 wurden in Tel Awiw 285 Baubewilligungen erteilt. Die projektierten Bauten umfassen 771 Zimmer und 66 Geschäftslokale. (Ziko) Die östlichen Randstaaten Das Ende der jüdischen Autonomie in Litauen Kowno. (J.T.A.) Die Verfassungskommission des litauischen Sejm hat in ihrer Sitzung vom 24. Oktober das Gesetzprojekt über die Legalisierung des Jüdischen Nationalrates Litauens abgelehnt. Der Ministerpräsident Galwanowski, der selber sehr rechts steht, verteidigte das Projekt gegen seine Parteigenossen, indem er darauf hinwies, daß dasselbe der Verfassung gemäß sei. In der gleichen Sitzung wurde das von den Rechten eingebrachte, von den Juden bekämpfte Gesetz einer jüdischen Gemeindeordnung angenommen. Laut diesem Gesetz haben in jeder Stadt mehrere Gemeinden Platz, aber nur als private Vereine ohne öffentlich-rechtlichen Charakter. Diese Gemeinden haben auch nicht das Recht der zwangsweisen Besteuerung. Sollten diese Beschlüsse vom Plenum des Sejm angenommen werden, wogegen kaum noch ein Zweifel besteht, so würde dies das vollkommene Ende der jüdischen Autonomie bedeuten. ■Y ' . Ii. Amerikanische Zionisten in Palästina J e r us a 1 e m. f4lMA!/)SfDie Mitglieder des Administrativen Komitees der amerikanischen Zionistischen Organisation, Richter Bernard A. Rosenblatt, Herr Louis Robinson und Herr Isaac Harris, sind hier eingetroffen. Die palästinensisch-zionistische Exekutive hat eine besondere Sitzung abgehalten, in welcher sie die Gäste in Palästina willkommen hieß. König Hussein in Transjordanien eingetroffen Jerusalem. (J.T.A.) Die Palästina-Regierung hat einen Vertreter nach Maan in Transjordanien entsandt, um den früheren König Hussein von Hedschas zu begrüßen. Exkönig Hussein hat die Einladung seines Sohnes, des Emirs Abdullah, sel- Der Führer der „Jewsektia“ fordert ein Verbot des Zionismus Riga. (J.T.A.) Der Führer der „Jewsektia“ Tschnerinsky fordert in einem im „Emes“ veröffentlichten Artikel ein scharfes Verbot gegen die Zionisten und Zionisten-Sozialisten, die eine immer größere Aktivität entwickeln, Er schreibt: „Während die russisch-ukrainische Konterrevolution mit eisernem Besen fortgefegt worden ist, blieb die jüdische bourgeoise Konterrevolution in ihrem zionistischen Flügel unberührt. Die zionistische Partei ist in der Sowjet-Union offiziell nicht verboten. Es sind zwar in der letzten Zeit Zionisten verhaftet worden, aber das Einschreiten gegen sie war noch immer milde genug. Der Verfasser zweifelt nicht daran, daß das Ziel der letzten zionistischen Aktionen die Schaffung eines Kontakts mit der ausländischen Konterrevolution POBZELL4N-N1EDEBL4GE Bi rar ch isn THEATINERSTRASSE 23 gegenüber der Feldherrnhalle GRÖSSTE AUSWAHL. IX GEBRAUCHS PO RZELLAN TÄGLICHEUAGERERGÄXZUÜG