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Das jüdische Echo · 1924-10-31 · 44 (31.10.1924) · p. Seite 358

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
11 (1924)
Issue
44 (31.10.1924)
Date
1924-10-31
Page
Seite 358 (sequence 6)
Language
German
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358 Das Jüdisch© Echo Nr. 44 Aus der Jüdischen Weift Palästina 2500 Palästina-Immigranten im September Jerusalem. (J.T.A.) Offiziell wird mitgeteilt, daß während des Monats September 25001 Immigranten Palästina betreten haben. Die Einwanderung hat also erfreulicherweise auch im September in unverminderter Stärke angehalten. D. Red. Der Straßenverkehr in Tel Awiw Die Tel Awiwer Polizei hat eine Verkehrszählung in einer der Hauptstraßen Tel Awiws vorgenommen und festgestellt, daß an einem bestimmten Stichtage in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 12 Uhr nachts die Straße passiert wurde von: 402 Automobilen, 346 Personenwagen, 571 Lastwagen, 228 Eseln, 109 Kamelen und 419 Radfahrern. (Ziko.) 4922 Palästina-Touristen im Juli Die wachsende Anziehungskraft Palästinas für Touristen geht aus den folgenden offiziellen Zahlen hervor. Danach kamen im Juli 4922 Reisende ins Land, die Einwanderer und die vom Ausland heimkehrenden Landesbewohner nicht mit einbegriffen; letzterer gab es im Berichtsmonat allein 1243. Da der Juli nicht als die beste Reisezeit gilt, ist anzunehmen, daß in den Frühlingsmonaten, für welche präzise Zahlen fehlen, der Touristenverkehr noch weit größer war. (Ziko.) Litauische Juden verlangen Einlaß nach Palästina Hunderte gelernter und ungelernter Arbeiter in Litauen haben sich kürzlich an das Zionistische Büro in Kowno um Erteilung von Einreisebewilligung nach Palästina gewandt. Eine Anzahl dieser Arbeiter und Handwerker ist im Besitz von 250 bis 500 Pfd. und gewillt, Maschinen und Werkzeuge mitzubringen. Das Büro in Kowno hat dies Ersuchen an die Palestine Zionist Executive weitergeleitet. Auch für viele Personen dm schulpflichtigen Alter wendet man sich täglich an die zionistischen Behörden, um wegen des Eintritts in die hebräischen Sekundarschulen Palästinas Informationen einzuziehen. (Ziko.) Weitere Ausgestaltung der Keren Hajessod- Siedlungen Das Landwirtschafts-Departement der Zionistischen Exekutive in Palästina verweist in seinem Augustbericht auf eine weitere Ausgestaltung der KH-Siedlungen im Emek und in Judäa. So sollen im Kfar Jecheskiel, der Kleinbauernsiedlung des KH auf Nationalfondsboden im Emek, 8 Ställe errichtet werden, für welche die Bauverträge mit der Arbeitergenossenschaft Solei Boneh schon unterfertigt sind. In Nachlath Jehuda werden fünf Ställe, in Kfar Halal und Herchawiah 20 Ställe gebaut. Ferner wurden Arbeitstiere für die Kleinsiedlungen Tel Adas und Kfar Halal sowie für die Hisrachi-Siealung Chittin gekauft. Das Landlwirtschaftsdepartement hat sich auch in diesem Monat trotz des Steigens der Preise mit Getreide, Futter und Sämereien für die kommende Saison eingedeckt. — Eine Anzahl von Immigrantenfamilien aus der Ukraine wurden in Beer Tobia auf älteren Siedlern abgekauften Böden vom KH angesiedelt. Die Einführung der neuen Siedler wird, wie man hofft, neuen Geist in die Kolonie tragen. — Die jüdischen Siedlungen haben im letzten Jahr über 550 Tonnen Tabak geerntet, davon 250 in Galiläa und 300 in Judäa. Die arabische Gesamtproduktion wird nicht viel höher eingeschätzt. (Ziko.) Von der hebräischen Oper in Palästina Der Sitz der Direktion der palästinensischen Oper ist nunmehr endgültig Jerusalem. Die für die bevorstehende Opernsaison neu engagierten Kräfte sind bereits in Palästina eingetroffen. Es sind dies die Damen Fedorowna (dramatischer Sopran), Medubia (Mezzosopran) und Herr Konstantinowsky (Bariton), die alle aus Moskau kommen. Die Proben zu „Aida“, mit der die neue Saison eröffnet werden soll, haben * bereits begonnen. Auch der Chor, für den ein neuer Leiter bestellt worden ist, wird für dieses Jahr bedeutend vergrößert. (Ziko.) Ein Vermächtnis zugunsten der Jerusalemer hebräischen Universität London. (J.T.A.) Der vor kurzem verstorbene Herr Jacob Cohen aus Southport hat in seinem Testament bestimmt, daß ein Viertel seines 54 555 Pfund betragenden Vermögens für die Errichtung eines Stipendiums für jüdische Gelehrte und Studierende an der hebräischen Universität zu Jerusalem verwendet werden soll. Eine Stiftung von 10 000 Pfund für die Jerusalemer Universität Ein reicher Kaufmann aus South Port, Herr Jacob Cohen, hat ein Vermächtnis im Betrage von St. 10 003 für eine seinen und seiner Frau Namen 'tragende Stiftung für die Jerusalemer Universität hinterlassen. (Ziko) Luftpost zwischen Palästina und der Türkei Zwischen Palästina und der Türkei ist ein Luftpostdienst eingerichtet worden. (Ziko) Amerika Die jüdische Erziehung in New-York. — Weitere 10 000 Kinder im vorigen Jahre in die jüdischen Religionsschulen aufgenommen N'dw -York. (J.T.A.) Im Hotel Astor zu New- York fand dieser Tage die Jahresversammlung der Jüdischen Erziehungsgesellschaft statt. Den Vorsitz führte Herr Israel Unterberg. Aus dem Rechenschaftsbericht ging hervor, daß die Unterrichtsgesellschaft im vergangenen Jahre weitere 10 000 Kinder in jüdischen Religions- und Talmud Thora-Schulen New-Yorks untergebracht hat. BQ DAS HAUS KfUELL-UOCO—HSTP " TELEFON 27831—32 BIETET BESONDERE PREISVORTEILE IN: KLEIDERSTOFFEN - SAMT UND SEIDE DAMEN- UND JUNGMÄDCHEN-KONFEKTION TEPPICHEN-GARDINEN - DECKEN

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