Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- 41 (10.10.1924)
- Date
- 1924-10-10
- Page
- Seite 324 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/9072829-9103074-9152616--06219-9078921- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
324 Das 'Jüdische Echo Nr. 41 Neues vom Keren Hajessod Keren Hajessod-Beitrag der Jüdischen Gemeinde von Danzig Die Jüdische Gemeinde von Danzig hat wie im vorigen Jahr beschlossen, einen Beitrag von 500 Gulden als jährlichen Beitrag für den Keren Hajessod in ihr Gemeindebudget aufzunehmen. Der Gemeindevorstand gibt seinem Bedauern Ausdruck, daß angesichts der schwierigen finanziellen Lage der Gemeinde ihr Beitrag nur gering ausfallen konnte. Er betont aber seine Sympathie für die aufbauende Arbeit des Keren Hajessod in Erez Israel und spricht die Hoffnung aus, daß die Gemeinde im kommenden Jahre eher in die Lage sein wird, einen großen Betrag für den Keren Hajessod beizusteuern. (Ziko.) Die Jüdische Gemeinde Sofias für den Keren Hajessod Die Jüdische Gemeinde von Sofia hat beschlossen, zugunsten des Keren Hajessod in das jährliche Verwaltungsbudget eine Summe von einer halben Million Lewa für den Keren Hajessod einzustellen. (Ziko.) Der Wilnaer Keren Hajessod wird der Warschauer Zentrale unterstellt Auf den Sitzungen des Keren Hajessod-Direktoriums in Wilna vom 17. und 18. August, an denen der Vorsitzende des polnischen KH-Direktoriums, Herr Suchowiecki, teilgenommen hat, wurde im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, daß die KH-Arbeit im Kreise Wilna von nun ab der KH- Zentrale in Warschau unterstellt wird. Das Direktorium in Wilna bleibt bestehen und führt die Arbeit laut den vom Warschauer KH-Direktorium erhaltenen Anweisungen. (Ziko.) Stärkere Förderung der Landwirtschaft durch den Keren Hajessod Eine Uebersicht über die Keren Hajessod-Ausgaben in Palästina von April 1921 bis Juli 1924 zeigt ein immer stärker werdendes Ueberwiegen der Finanzierung dauernder Unternehmungen, wie z. B. der landwirtschaftlichen Kolonisation, und zwar, wenn nötig, auf Rechnung anderer Tätigkeiten. So hat die Palästinensische Zionistische Exekutive in den mit Juli 1924 abschließenden letzten zehn Monaten die Summe von L. 111540 für Landwirtschaft verausgabt gegenüber nur L. 80 606 in den mit September 1923 abschließenden zwölf Monaten. (Ziko.) Aus der Jüdischen Welt Palästina Feier des dritten Jahrestages der Gründung von Nahalal In Nahalal fand am 7. September eine intime Feier des dritten Jahrestages der Gründung der Siedlung statt, an der einige hundert Gäste teilnahmen. Die Feier war mit einer kleinen Ausstellung der landwirtschaftlichen Produkte der Siedverbunden. (Ziko.) Der Wasserturm von Nahalal Im Zentrum der ringweise angelegten Siedlung von Nahalal erhebt sich der schlanke Bau des kürzlich mit Mitteln des KKL errichteten neuen Wasserturms, der die ganze Siedlung samt der landwirtschaftlichen Mädchenschule mit ausreichendem Wasser versorgt. Die Maschinen, die das Wasser zum Turm hinauf pumpen, liefern zugleich auch die elektrische Kraft für die am Turm angebrachten Bogenlampen, die den großen Häuserring beleuchten und auf der Landstraße nach Nazareth weithin sichtbar sind. (Ziko.) Fortschritt der Wasserversorgungsarbeiten in Emek Die vom KKL begonnenen Arbeiten für Wasserversorgung von Tel Adas und Rub-el-Nasra machen Fortschritte. In kurzem werden die Kleinbauernsiedlungen von Tel Adas und der transsylvanischen Gruppe sowie die genossenschaftlichen Gruppen Zerifim und Markenhof mit Wasser beliefert werden können. Bei den Bohrungen des acht Meter tiefen Brunnens ist man auf Spuren einer früheren, offenbar vor vielen Jahren gebauten Brunnenanlage gestoßen. (Ziko.) Bodenerwerb bulgarischer Juden in Palästina Nahe der Eisenbahnstation Akko haben bulgarische Juden ein Terrain von 750 Dunam erworben, auf dem sie sich im Laufe des Jahres mit ihren Familien anzusiedeln beabsichtigen. Nach dem bestehenden Plane dürfte es sich um 40—50 Familien handeln — für jede Familie sind 15 Dunam vorgesehen — die sich mit Gemüsebau, Geflügelzucht oder Anlage von Obstbäumen beschäftigen sollen. Mit Hilfe des in der Nähe vorhandenen Wassers soll dort eine intensive Wirtschaftsform, zur Durchführung gelangen. (Ziko.) Ein Preisausschreiben des Jüdischen Nationalfonds für ein künstlerisches Plakat Jerusalem. (J.T.A.) Das Hauptbüro des jüdischen Nationalfonds erläßt ein Preisausschreiben für jüdische Künstler zwecks Erlangung von Entwürfen zu einem Werbeplakat für den Keren Kajemeth. An Preisen sind 100 Pfund ausgesetzt, davon 50 Pfund für einen ersten, 30 Pfund für einen zweiten und 20 Pfund für einen dritten Preis. Der Nationalfond behält sich vor, weitere Entwürfe zum Preise von je 10 Pfund zu erwerben. Das Preisrichteramt haben übernommen die Herren: Maler Jakob Steinhardt, Berlin; Schriftsteller Dr. Max Osborn, Berlin; Kaufmann S. Schocken jr., Zwickau; Direktor des KKL. Julius Berger, Leiter der Propaganda-Abteilung des KKL. Jerusalem. Auch Palästina demonstriert für den Weltfrieden Auch die jüdischen Arbeiter Palästinas haben Demonstrationen, wie sie letztens fast überall unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“ stattgefunden haben, veranstaltet. Für Sonntag, den 21. Sept., proklamierten sie eine eintägige Arbeitsniederlegung und verbreiteten ein hebräisches und arabisches Manifest, worin alle Arbeiter zur Demonstration gegen den Krieg aufgefordert werden. In Jerusalem, Jaffa und Haifa fanden große Demonstrationsversammlungen für den Weltfrieden statt, die alle ohne Störung verliefen. (Ziko.) Wir empfehlen zur Aufführung bei den Simchat «Thora-Feiern BIBLISCHE PUPPENSPIELE von Älb. und Käthe Baer / Lustige Verse, bunte Bilder KEREN KAJEMETH LEJISRAEL, BERLIN W 15, MEINEKESTRASSE 10 ______Zu_bezichcn_durch uns gegen Voreinsendung des Betrages von Mk. 2— für Jugpnd'irho, Mk. 5.— für Erwachsene-