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Das jüdische Echo · 1922-11-10 · 45 (10.11.1922) · p. Seite 565

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
9 (1922)
Issue
45 (10.11.1922)
Date
1922-11-10
Page
Seite 565 (sequence 9)
Language
German
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Nr. Das Jüdische Echo 565 Triest—Alexandria, der jeden Freitag um 1 Uhr mittags den Triester Hafen verläßt. Am Mittwoch, den 1. und Montag, den 6. ds. Mts. passierten größere Gruppen Palästinafahirer München und fuhren in einem Extraabteil des Triester Zuges mit voller Dankbarkeit für die erwiesenen Aufmerksamkeiten der Münchner Freunde nach Salzburg weiter. Helfer und Helferinnen wollen sich an untenstehende Adresse wenden, wo auch Spenden gerne entgegengenommen werden. Chaluzimfürsorgestelle München, Rothmundstr. 6/1. rechts. Der Verband der Jüdischen Jugendorganisationen München ist am 16. Oktober 1922 für das Jahr 5683 wieder zusammengetreten. In der Zusammensetzung der Gruppen ergaben sich insoferne Veränderungen, als die orthodoxen Gruppen sich dem Verband anschlossen, während die Kameraden aus diesem ausschieden. Somit sind alle positiv jüdischen Gruppen im Verband vereinigt. Als Arbeitsplan wurde festgelegt: Beteiligung am Keren Hajessod, Chaluzimfürsorge, Mitarbeit am Aufbau einer jüdischen Volksschule. Ernstes Bestreben wird es sein, unter den zusammengeschlossenen Gruppen im Geiste der Vereinigung zu wirken. Zu Obleuten wurden gewählt: Etienne Basch, Louis Levinger, Erich Deutsch, Lilly Kovacs, Fritz Weißbart. In nächster Zeit werden im Rahmen des Verbandes folgende Vorträge stattfinden. so Paul Grünbaum über: Chaluzimfürsorge und Dr. Krojanker über: Lage und Aufgaben der deutschen Judenh e i t. Wir werden unsere Vorträge sowie unsere sonstigen Arbeiten in Zukunft wieder im „Jüdischen Echo“ anzeigen. Ortsgruppe München des Jüdisch. Frauenbundes. Wie jede soziale Tätigkeit ist auch die unsrige durch die jetzigen Verhältnisse in hohem Grade gefährdet. So lange es uns irgend möglich ist, wollen wir aber unsere Arbeit fortsetzen, weil sie uns heute notwendiger erscheint als jemals. Um Heizung zu sparen, haben wir beschlossen, auf unsere Sprechstunde in der Landwehrstr. 4/1 Rgb. während des Winters zu verzichten. Eine unserer Damen wird dafür jeden Dienstag und Donnerstag von 5.30—6.30 Uhr in der Kultusgemeinde, Herzog Maxstraße 7/1, anwesend sein, um Rat- und Hilfesuchenden Auskunft zu erteilen. Die Arbeitskurse in der Ritterstiftung, Klenzestr. 4/o, die sich eines steigenden Zuspruchs erfreuen, sollen fortgesetzt werden, nur müssen wir sie, der Kohlenersparnis halber, auf einen Tag Zusammenlegen. Es sollen künftig jeden Mittwoch folgende Kurse stattfinden: 3—5 Uhr Nähunterricht für Schulkinder, Leitung: Frl. Sachs; 5—7 Uhr Anfertigung von Häkelu. Strickarbeiten, Leitung: Frau Komm. - Rat Stern; 7.30 bis 9.30 Uhr Anfertigung u. Abändern von Hüten, Leitung: Frau Dr. Baerwald. Gleichzeitig: Abändern u. Anfertigen von Wäsche und Kleidern, Leitung: Frl. Rheinstrom. Während dieser Zeit werden im genannten Lokal Anmeldungen von Frau Westheimer, der Leiterin der gesamten Veranstaltung, entgegengenommen. (Unsere Helferinnensitzungen werden wie früher an jedem ersten Dienstag des Monats um 5.30 Uhr in der Landwehrstr. 4/1 Rgb. stattfinden.) Ferner beabsichtigen wir die Vortragsabende mit nachfolgender Aussprache wiederaufzunehmen und laden unser Mitglieder und ihre Freunde höflich ein. Ort: Bibliotheksaal der Gemeinde. Zeit: 8 Uhr abends, an sechs aufeinanderfolgenden Donnerstagen. Es werden sprechen: Donnerstag, 9. November. Frau Dr. Grete Weil, Max Weber: Antikes Judentum. Donnerstag, 16. Nov., Frau Dr. Lucy Bretzfelder: Dubnow, Die neueste Geschichte des jüdischen Volkes (2. Teil). Donnerstag, 23. Nov., Frl. Hella Kauders: Jüdische Gestalten in jüdischer und nichtjüdischer Dichtung. Donnerstag, 30. Nov., Frau Bertha Fränkel- Ehrentreu: Weltbürgertum und nationale Idee im Judentum. Donnerstag, 7.Dez., Frau Dr. Dora Weiß : Fritz Kahn, Die Juden als Rasse und Kulturvolk. Donnerstag, 14. Dez., Frau Thea Wall erstein: Jüdische Nahrun gsmittelhy giene. (Diese Mitteilung ist aufzubewahren, da besondere Einladungen zu den einzelnen Vorträgen nicht mehr erfolgen können!) Schließlich bitten wir dringend um Erhöhung der Mitgliederbeiträge und um Zuwendung von größeren Geldspenden. Ohne zeitgemäße Unterstützung können wir unmöglich unseren so nötigen Aufgaben gerecht werden. Der Vorstand. Jüd. Arbeitsgemeinschaft, Sonntag, den 12. Nov. abends punkt 8 Uhr Peterhof (Frühstückszimmer), Marienplatz, beginnt der 1. Abend des Vortragszyklus von Herrn Max Stiefelzieher, stud. jur. et rer. pol., über die Geschichte der Philosophie. T?aulhallmcuer München Jftßaänerär.lö* <jiaser Cfin^allanj^ p3iru3 ro

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