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Das jüdische Echo · 1922-01-13 · 2 (13.1.1922) · p. Seite 19

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
9 (1922)
Issue
2 (13.1.1922)
Date
1922-01-13
Page
Seite 19 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2 Das Jüdische Echo 19 Actions-Comite damit einverstanden, daß zwei von der Assefath Haniwcharim gewählte Vertreter der palästinensischen Judenschaft zur Mitarbeit an der Palästina-Exekutive herangezogen werden. Diese Vertreter werden an allen Sitzungen der Palästina-Exekutive mit vollem Stimmrecht teilnehmen. Überdies werden Vertreter des Waad Haleumi zur Beteiligung an. den bei der Palästina-Exekutive bestehenden Kommissionen eingeladen werden.“ Immigration. In der Immigrationsfrage wurde ein Antrag ür. Katznelsons angenommen, weldhier lautet: „Das Actions-Comite erblickt in der Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Immigrationsbestimmungen eine schwere Gefährdung der jüdischen Einwanderung nach Palästina. Das Actions- Comite nimmt von den Schritten Kenntnis, die die Exekutive zur Beseitigung dieser Bestimmungen unternommen hat und erklärt, daß die von der Exekutive geforderte Wiederherstellung der vor dem 1. Mai geltenden Bestimmungen als Minimum der Forderungen der Zionistischen Organisation zu betrachten iist.“ Auf Antrag Twersky wurde beschlossen: „Zum Zwecke der Ordnung und Erleichterung der Emigration nach Palästina beauftragt das Actions- Comite den Wirtschaftsrat, die Frage der Zweckmäßigkeit der Gründung einer Alijahbank sowie den Plan der Zweckmäßigkeit der Gründung einer zionistischen Transportgesellschaft auf wirtschaftlicher Grundlage zu studieren und das Ergebnis der nächsten Sitzung des Actions-Comites vorzulegen. Die finanzielle Grundlage der Transportgesellschaft soll durch unsere Bankinstitute geschaffen werden.“ Beamtenschaft. In der Frage der zionistischen Beamtenschaft wurde folgender Antrag Dr. Jacobsons angenommen: „Das Actions-Comite sieht in dem Ausbau der zionistischen Beamtenschaft eine der dringendsten Aufgaben der Zionistischen Organisation. Es ersucht die Exekutive, ausreichende moralische und materielle Sicherungen für die Beamtenschaft der zionistischen Institutionen zu schaffen, insbesondere solche Maßnahmen zu ergreifen, die den in der Diaspora beschäftigten Beamten nach Ablauf einer Dienstzeit Recht auf Verwendung im palästinensischen Dienst je nach Bedarf und Eignung geben.“ Budget. In der Budgetfrage ist auf Antrag Dr. Hantkes folgender Beschluß gefaßt worden: „Das Actions-Comite nimmt die Erklärung der Exekutive zur Kenntnis, daß sie für die Zeit, für welche ihr das Geld zur Deckung des ganzen bewilligten Budgets nicht zur Verfügung steht, im Einvernehmen mit dem Finanz- und Wirtschaftsrat bestimmen wird, welche Budgetposten und in welcher Höhe zur Auszahlung gelangen sollen.“ J abotinsky-Affäre. Nach einer längeren Debatte wurde folgender Antrag des Abgeordneten Stricker angenommen: „In der Angelegenheit der Verhandlungen des Herrn Jabotinsky mit dem Vertreter der Petljura-Regierung stellt das Actions-Comite fest, daß Herr Jabotinsky Verhandlungen geführt und Abmachungen getroffen hat, ohne die Zustimmung der Exekutive einzuholen und ohne sie von seinen Schritten in Kenntnis zu setzen. Das Actions- Comite lehnt jede Verantwortung der Zionistischen Organisation für diese Verhandlungen und Abmachungen ab und beschließt, daß die Exekutive von Herrn Jabotinsky nach dessen Rückkehr aus Amerika Rechtfertigung seiner Handlungsweise zu fordern und dem Actions-Comite in der nächsten Sitzung Bericht zu erstatten hat.“ Es wurde noch eine Reihe weiterer Anträge und Anregungen beschlossen, unter anderem betreffend Entsendung einer Delegation aus Palästina nach Amerika, Regelung der Palästinawanderung durch Rumänien, Durchführung einer Gehaltsskala der zionistischen Beamtenschaft sowie folgender Antrag Kaplanskys betreffs Palästinaämter: „Das Actions-Comite überläßt es der Exekutive, bezüglich der Durchführung der Kongreßbeschlüsse über die Organisation der Paläsinaämter sich mit allen Beteiligten m0 Einvernehmen zu setzen und der nächsten Actions-Comite-Sitzung Bericht zu erstatten.“ Nach einer Nachtsitzung, die bis zwei Uhr morgens dauerte, wurden die letzten Punkte der Tagesordnung Freitag vormittags zu Ende behandelt und mit einem warmen Dank für die Geschäftsführung des Präsidiums die Sitzung geschlossen. Baron Edmund Rothschild über humanitäre und nationale Kolonisation Der Schöpfer der 'humanitären Kolonisation in Palästina, Baron Edmund Rothschild, äußerte sich PORZELL4N-NIEOEBL16E MÜNCHEN THEATINER STRASSE »3 gegenüber der Feldhermhalle GRÖSSTE AUSWAHL, IN GE BRAU CH S FORZE UI. AN TÄGLICHE LAGERERGÄNZUNG

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