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Das jüdische Echo · 1920-11-26 · 48 (26.11.1920) · p. Seite 452

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
7 (1920)
Issue
48 (26.11.1920)
Date
1920-11-26
Page
Seite 452 (sequence 8)
Language
German
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452 Das Jüdische Echo Nr. 48 wichtige Aussprache, weshalb um vollzähliges Erscheinen unserer Mitglieder gebeten wird. Jüd. Kulturverein München: Fortsetzung des Referats von Herrn Pick über die Haskala. Samstag abends 8 Uhr. Versammlungslokal Talmud Thora, Klenzestraße 34. Jüdischer Wanderbund Blau - Weiß München. 2. Zug: Samstag, 27. November, 4 Uhr Heimnachmittag, 5 Uhr Geschichtskurs; Sonntag, 28. Nov. Treffpunkt halb 8 Uhr Moosacher Friedhof (Linie 4). 3. Zug: Heimnachmittag Donnerstag 4 Uhr; Sonntag Treffpunkt halb 9 Uhr Giesinger Friedhof (Besteck und Teller). 1. Gruppe: Treffpunkt 9 Uhr Moosacher Friedhof. Für Alle! Bibliothek Dienstag, 5.15—6 Uhr, Bayerstraße 67/69. Für die Jüngeren aller Züge Turnen: Mittwoch 6—8 Uhr, Klenzestraße 54. München. Am Samstag, den 6. November, fand in München eine Zusammenkunft der Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe in der Wohnung des Herrn Dr. Elias Straus statt. Herr Karl Glaser- Nürnberg sprach über das Thema: „Die innere und äußere Lage des Zionismus und der Keren Hajessod.“ An das Referat schloß sich eine Aussprache an, aus der die einmütige Bereitschaft hervorging, nach Kräften für die Keren Hajessod-Aktion einzutreten und insbesondere selbst mit den Zeichnungen zu beginnen. Das finanzielle Ergebnis des Abends war ein außerordentlich erfreuliches und läßt erwarten, daß die Münchener Zionisten den von ihnen erhofften Betrag für den Keren Hajessod aufbringen werden.— Ortsgruppen- und Vertrauensleute-Tagung in Regensburg. Die Wahlen zur „Tagung“ des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden stehen bevor. Ihr Ausgang wird von besonderer Wichtigkeit für die fernere Gestaltung des jüdischen Lebens in Bayern und insbesondere für die Erhaltung der kleinen Gemeinden sein. Auch die Zionisten werden sich an den Wahlen beteiligen, insbesondere, als sie nicht geringe Aussichten haben, einige Mandate zu erringen. Es findet daher am Sonntag, den 28. November in Regensburg vormittags VslO Uhr im Restaurant Katz, Fröhliche Kirchenstr. 11, eine Besprechung der Vertreter der zionistischen Ortsgruppen und Vertrauensleute statt, die sich vor allem mit den Wahlen beschäftigen soll und zu der die zionistischen Ortsgruppen dringend eingeladen werden. Erstklassiger Herrenschneider fl. E I n W A <3 annehmbare Preise MÜNCHEN Residenzstraöe 13,1 (Ma^ Joseph-Platz) Zionistische Ortsgruppe Nürnberg. Zionisten treffen sich jeden Mittwoch Abend, Stammtisch Cafe Central. Bar-Kochba Nürnberg. Turntafel: Herren- Abteilung: Donnerstag 7.30—9.30 Uhr (Turnhalle Männertumverein Landgrabenstraße); Damen-Abteilung: Mittwoch 7—9 Uhr (Turnhalle Bismarckschule). Leitung Frl. Weikler, staatl. gepr. Turnlehrerin; Leichathletik-Abtlg. (Herren): Dienstag abend 8—9 Uhr. (Damen): Dienstag abend 7 bis 8 Uhr, Sportplatz Muggenhof des Männerturnvereins; Schlagball-Abtlg.: Dienstag abend 6.30 bis 8 Uhr Sportplatz Muggenhof des Männerturnvereins; Fußball-Abteilung: Mittwoch abend ab 6.30 Uhr neuer Sportplatz Zerzabelshof-Straße (Linie 2), Auskleideraum Restaurant „zum Reichswald“. Anmeldungen an I. Löwenberger, Endterstraße 4/1. Nürnberg. Alleinstehende und durchreisende Zionisten (Damen und Herren) treffen sich jeden Freitagabends ab 8 Uhr bei Dr. J. Bamberger, Hessestraße 6/II. Bar Kochba - Stuttgart. Es finden regelmäßig statt: Sonntags von 9 Uhr ab (Degerlocher Exerzierplatz) Leichtathletik und Fußball. Montags von 6.30—9.30 Uhr (Turnhalle Heusteigstraße) Turnstunden. Der Ausschuß. Würzburg. Am 30. Okt. fand hier eine Gemeindeversammlung statt, in der über einige wichtige Statutenänderungen beraten wurde. Es handelte sich um eine Änderung der Wahlrechtsordnung. Bis jetzt war das aktive und passive Wahlrecht abhängig von der Entrichtung eines Einkaufgeldes, zu der die Kultusverwaltung aufforderte. Es lag ganz in der Hand derselben, die Aufforderung ergehen zu lassen oder nicht. Sie wurde statutengemäß nur erlassen an solche Gemeindemitglieder, die fünf Jahre hier ansässig waren oder hier das Bürgerrecht besaßen. Ferner waren nicht wahlberechtigt alle die, die von der Steuerleistung befreit waren, also insbesondere die Gemeindebeamten, darunter auch die Lehrer der jüdischen Schule. Der Kommissionsentwurf brachte wesentliche Verbesserungen. Das Wahlrecht sollte erweitert werden auf alle großjährigen männlichen und weiblichen Gemeindemitglieder, die schon ein Jahr hier ansässig sind, unbescholten und nicht mit ihrer Steuerleistung im Rückstand sind. Ausländer jedoch sollten erst nach 5 Jahren Karenzzeit Stimmrecht erhalten. Die Verwaltung sollte mit Zweidrittel-Majorität die Karenzzeit verlängern oder verkürzen können. Um den Ausländerpunkt erhob sich ein heftiger Kampf. Er wurde schließlich unter namentlicher Abstimmung mit ganz geringer Majorität angenommen. Der Zusatz der Verlängerung und Verkürzung wurde mit Stimmengleichheit abgelehnt. Das beschränkte passive Wahlrecht der Frauen, das im Kommissionsentwurf vorgeschlagen war, wurde mit großer Majorität abgelehnt da die Orthodoxen erklärten, es sei für sie eine Gewissensfrage, während es füT die Liberalen eine Frage untergeordneter Bedeutung sei. Gedenkt des indischen Nallonlionds Sam meisten* München Sammelstelle Nürnberg Sammelstelle Stuttgart Gltsabeth Mahler S. Heinemann S. Friedrich Postsch«< kkonto 10121 Karolinenstr. 42 Hirschstr. 24

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