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Das jüdische Echo · 1919-11-14 · 46 (14.11.1919) · p. Seite 354

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
6 (1919)
Issue
46 (14.11.1919)
Date
1919-11-14
Page
Seite 354 (sequence 6)
Language
German
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554 Das Jüdische Echo Nr. 46 wickeln werde. Unsere deutsche Aufgabe sei teilen, daß die Zionistische Vereinigung für jedenfalls vor allem, in den Gemeinden den uns Deutschland sich an dem Verband der Deutschen gebührenden Einfluß zu erhalten. Wir müssen Juden nicht weiter beteiligen kann, wenn nicht überall für das allgemeine, direkte, geheime Pro- Garantien dafür gegeben werden, daß vom nächportionalwahlrecht aller über Zwanzigjährigen sten Verbandstage ein demokratisches Wahleintreten. Eine längere Karenzzeit für zuge- System für sämtliche in Deutschland wohnenden zogene Personen ist abzulehnen. Wir müssen Juden angenommen wird.“ überall unsere sozialen und kulturellen Forde- Dr. Stein-Königsberg hält es für notwendig, rungen durchzuführen suchen und die Beteiligung daß gegebenenfalls alle Zionisten, die zum Verder Gemeinden am Aufbau von Erez Israel durchbandstage gewählt oder nominiert werden, der setzen. Unsere Gemeindearbeit muß als zioni- Tagung fernbleiben. stische Arbeit angesehen und in streng nationalem Ferner wird folgender Antrag Klee-Viktor Geiste geführt werden. Ich verweise im übrigen angenommen: auf das in der „Jüdischen Rundschau“ abge- „Das Zentralkomitee erklärt es für die Pflicht druckte Programm der jüdischen Volkspartei, jedes deutschen Zionisten, sich an den Aufgaben Wir müssen verlangen, daß der Verband der der jüdischen Gemeinden in Deutschland zu bedeutschen Juden und der D. J. G. B. auf wirklich teiligen und überall für die Demokratisierung der demokratischer Grundlage reformiert werden. Gemeinden einzutreten, damit auf dieser Grund- Nur dann ist eine weitere Beteiligung am Verläge eine gesunde jüdischen Volkspolitik in Deutschland ermöglicht wird.“ In der 3. Sitzung berichtete Dr. Weinberg über die bisherige Tätigkeit des Palästina-Amtes. Diskussion. Goitein-Frankfurt a. M. spricht gegen die Fortführung der Kongreßbewegung. Aufgabe des Palästina-Amtes war die Registrierung der zur Übersiedlung Bereiten, ihre Beratung und Information, Arbeiten für bereits für die Übersiedlung vorbereitete Elemente, Vorbereitung wirtschaftlicher Unternehmungen, Aufnahme der Verbindung mit den in andern Ländern errichteten Palästina-Ämtern und besonders mit dem Palästina-Departement in London. Dr. Julius Moses-Mannheim weist darauf hin, daß die Mitarbeit an den Gemeinden mit vollem Herzen erfolgen müsse, weil sie sonst zu keinen Resultaten führe. Die Kongreßidee müsse im Auge behalten und gegebenenfalls wieder aufgenommen werden. Dr. Viktor-Hamburg: Der Verband der Deutschen Juden kann mit seinem rückständigen Wahlrecht nicht als Vertretung des deutschen Judentums betrachtet werden. Dies sollten wir deutlich zum Ausdruck bringen. Bei der Beratung und Information ist das Palästina-Amt auf Ünterstützung durch Sachverständige, Verbände und Einzelpersonen, wie den Verband jüdischer Ingenieure und das Komitee für jüdische Wirtschaftspolitik angewiesen. Besondere Aufmerksamkeit beanspruchen die jüdischen Kriegsgefangenen aus Rußland, die nach Palästina übersiedeln wollen. Das Palästina-Amt steht wegen Registrierung dieser Leute mit den Behörden in Verbindung. Dr. Dobrzynsky-Beuthen bespricht die Frage der Beteiligung an der bevorstehenden Sitzung des Verbandes der Deutschen Juden. Dr. Julius Rosenfeld-Karlsruhe schildert eingehend die süddeutschen Verhältnisse. Julius Berger-Berlin: Wir müssen jüdische Volkspolitik treiben, nicht sogenannte „reinzionistische Arbeit“. Dazu gehört ebenso Kongreßpolitik wie Gemeindearbeit. Nach der Palästinadebatte erfolgte eine eingehende Aussprache über die Stellung der Jugend in der Organisation. Dr. Sichel-Chemnitz verlangt überall Gemeindevereine, die den Kampf für das Wahlrecht zu führen haben. Der 2. November Der Jahrestag der Deklaration der britischen Regierung für ein jüdisches Palästina wurde mit einer gewaltigen Demonstration im Londoner Opernhaus gefeiert. Lord Rothschild präsidierte der Versammlung. Der neue Minister des Auswärtigen, Lord Curzon, begrüßte das Meeting mit folgendem Schreiben: An der weiteren Debatte beteiligen sich: Sondheimer-Frankfurt a. M., R.-A. Gornemann-Berlin, Dr. Nahum Goldmann-Heidelberg, J. R. Bodenheimer-Cöln, Dr. Zlocisti-Berlin, R.-A. Dr. Salli Hirsch-Berlin, Dr. Klee und Assessor Rosenblüth (Schlußwort). Dann folgt die Beschlußfassung. „Ich habe die Ehre, Ihnen zu versichern, falls solche neue Versicherung notwendig ist. was ich Folgender Antrag wird angenommen: „Der Geschäftsführende Ausschuß wird beaufkaum glaube, daß in der Politik Sr. M. Regierung tragt, dem Verband der Deutschen Juden mitzubezüglich der Errichtung einer jüdischen natioe 31 artd?fe <9röf?te,fägl.2mat erfdjeinenbe 3eitung 0üb* unb 37?ittefbeutfd)* lanb$.ftauffräftiger£eferfrei$ unb über jDeutfd)fanb$®ren&en hinauf gehenbe Verbreitung. ©rofjerfauf* mann. u. get»erbl.©teflenmarff tiWWWWW W T WWV* 9* 9»»M M t tM.f. '■ •Ji v " männ.u semerw'etenenmarff arten beugen portanflatten ear 3ägfid)e2(uf(age 2maf leooooöpmplare/ÜberVjOTUlionilefer Slnerfannt fefyr erfolgreich für 2in$eigen alter Sfrt. 2in$efgen» prei$ unb Stochfafi nach Sarif. 25e$ug$prete monatt.2),W.3.— bei

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