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Das jüdische Echo · 1918-07-12 · 28 (12.7.1918) · p. Seite 328

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
28 (12.7.1918)
Date
1918-07-12
Page
Seite 328 (sequence 8)
Language
German
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328 Das Jüdische Echo Nr. 28 gesprochen, „daß man sich auf ein gemeinschaftliches System für die Ausführung des gemeinsamen Programmes und der gemeinsamen Wünsche wird einigen können“. Die Liga britischer Juden. Die Bedeutung dieser antizionistischen englischen Gesellschaft wird dadurch, daß ihr einige Persönlichkeiten mit bekannten Namen angehören, vielfach weit überschätzt. Bei einer vor mehreren Wochen tagenden Sitzung dieser Gesellschaft stellte es sich heraus, daß ihre Mitgliederzahl nicht mehr als 1300 beträgt. In Anbetracht der Gesamtzahl englischer Juden, die 300 000 beträgt und da sich bei der großen Bedeutung, die der Frage des Zionismus gegenwärtig in England beigemessen wird, fast jeder einzelne pro oder contra entschieden hat, ist diese geringe Zahl der beste Beleg für die enorme Popularität des zionistischen Gedankens in England. Ein Appell an die deutschen Gewerkschaften. Die englisch-jüdische Presse bespricht mit großer Anerkennung das im Frühling dieses Jahres von den vereinigten Gewerkschaften Englands angenommene Programm, in dem, wie berichtet, auch die Gleichberechtigung der Juden in allen Ländern und die Anerkennung ihrer nationalen Forderungen in Palästina gefordert wird. Die jüdische Presse beschäftigt sich nun mit der Frage, wie die deutschen Gewerkschaften sich zu diesem Programmpunkt stellen und ob sie es gleichfalls als ihre Pflicht erkennen werden, für diese Forderung einzutreten. Die größte jüdische Tageszeitung New Yorks, der in einer Auflage von weit über 100 000 erscheinende „Vorwärts“, wurde wegen des Verdachtes „unpatriotischen Interesses für Deutschland“ mit dem Ausschluß vom Postbetrieb durch die amerikanische Regierung bedroht. Der „Vorwärts“ mußte, um dieser Zwangsmaßregel zu entgehen, die schriftliche Erklärung abgeben, daß er sich verpflichte, in Zukunft überhaupt keinerlei Aussprache über den Krieg in seinen Spalten mehr zu gestatten. Jüdische Rabbinerkonferenz in Amerika, In New York fand in diesem Frühling die zweite Konferenz der neugegründeten Gesellschaft jüdischer Geistlicher von Amerika statt. Die Gesellschaft, die 165 Gemeinden und Synagogen umfaßt, nahm bei dieser Tagung einen Protest gegen die antizionistische Haltung der Agudas Jisroel an. Eine jidische Hochschule in Amerika. Während in den jüdischen Kreisen der Ententeländer zur Zeit eine lebhafte Propaganda für die hebräische Universität in Jerusalem entfaltet wird, sind die New Yorker Jidischisten daran gegangen, eine jidische Hochschule zu eröffnen, die den Mittelpunkt des gesamten Jidisch-Studiums in Amerika bilden soll. Zu den Lehrfächern gehören jidische Grammatik, Mischnah und jidische Philologie. Die Hochschule wird vorläufig von nicht mehr als etwa 90 Hörern besucht, und die in englischer Sprache erscheinenden jüdisch - amerikanischen Zeitungen prophezeien ihr ein nur kurzes Dasein. Die amerikanischen Jidischisten geben selbst zu, daß bei einer — zu erwartenden — starken Verminderung der jüdischen Einwanderung nach dem Kriege die Aussichten für den Fortbestand der jidischen Sprache in Amerika nur gering sind. Schweizer Gelehrte als Befürworter des Zionismus. Es ist von Bedeutung, daß das Interesse für den Zionismus auch in den neutralen Ländern außerordentlich groß ist. Eine ganze Reihe bekannter Schweizer Gelehrten hat sich im Laufe 3Jtündjner 0? cucff e Jtadjridjten nmnrnm @röffß,fägl.2mal ßrfdjeinen&e 3ettung ©üb* uni> 3flittß(bßutfd)* lanbä. ^auffräftigßrTßferfreid unb übßrjDeuffd&lanb^rßngßn Ijinaud* gßftenbß#erf>rßttung. ©rojjerfauf* mann.u.gßtDßrbl.Otßflßnmarft Sfoßrfannf fefyr ßrfolgrßid) für Sinnigen attßr Slrt. Slnjßigen- |>ret$ unb 3lad)Iafj nad) Serif. 25ß8ug$prete monaü.20l?f.2.—bei aflßtt beutfdjen pojfanffalten Sägfidje&uflage 2mal löooooßiemiüare/Übei^aflitlionXefer Schreibbüro II übernimmt Schreibarbeiten und Vervielfältigungen jeder Art, tadell. u. schnellsteAusführung. Eigene Diktat-Zimmer. Stenogramm - Diktate, sowie fremdsprach. Uebersetzungen. Uebernihme ganzer Werke, Theaterstücke usw. Billig. Berechnung. Strengste Diskret. Manuskripte werden unt. Verschluß abgeholt. Neuhaueerstras8e 21/1. Kaffee Fürstenhof (Lift) Teleph. 55144, -J(ajjfiTgeGSt29iStodt ms^tytmenplaJ^ G(okeaj£cgIdjS£c, ^Mdst&chec, StidbiiJJm. 6&iinüdi vollendete <Shzeugaisse dB^rmdsdiea/higenoptlh^ \

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