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Das jüdische Echo · 1918-06-07 · 23 (7.6.1918) · p. Seite 266

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
5 (1918)
Issue
23 (7.6.1918)
Date
1918-06-07
Page
Seite 266 (sequence 6)
Language
German
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266 Das Jüdisch* Echo Nr. 23 V. Gegenwärtige Tätigkeit. Die Durchführung einzelner der soeben angeführten Aufgaben ist bereits in die Wege geleitet. Die Zentralwohlfahrtsstelle ist bemüht, die jüdischen Gemeinden von der Notwendigkeit des Anschlusses zu überzeugen und zu Mitgliedern zu gewinnen. Es ist mit Befriedigung festzustellen, daß bereits ein Landesverband für jüdische Wohlfahrtspflege in Baden geschaffen ist, und in allernächster Zeit in Württemberg ebenfalls ein Landesverband begründet werden wird, daß ferner örtliche Zentralen in Barmen, Elberfeld und Wiesbaden eingerichtet werden. Auf Grundlage des reich vorhandenen Materials, das über die bereits bestehenden örtlichen Zentralen existiert, werden von einer besonderen Kommission allgemeine Richtlinien entworfen, die bei der Schaffung solcher Einrichtungen in den größeren Gemeinden als Wegweiser dienen können. Um die wichtige Aufgabe zu erfüllen, Auskunfts- und Beratungsstelle über alle jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen in Deutschland zu werden. ist die Zentralwohlfahrtsstelle bemüht, ein umfassendes Archiv anzulegen und das reichhaltige Material, das uns von dem Deutsch-Israelitischen Gemeindebund und dem Bureau für Statistik der Juden zur Verfügung gestellt wurde, nach Möglichkeit zu ergänzen. Es ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Zentrale, eine sorgfältig ausgearbeitete Kartothek anzulegen, damit man jederzeit über alles, was auf dem Gebiet jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland geschieht, auf dem Laufenden ist und möglichst schnell erschöpfende Auskunft erteilt werden kann. Endlich sei noch zum Schlüsse erwähnt, daß die Zentralwohlfahrtsstelle in diesem Jahre es übernommen hat, gemeinsam mit dem Deutsch-Israelitischen Gemeindebund und der Kriegshilfs-Kommission der jüdischen Gemeinde in Berlin für die Unterbringung jüdischer Stadtkinder auf dem Lande tätig zu sein. VI. Notwendigkeit der Mitarbeit der Gemeinden. Zur Durchführung ihrer Aufgaben ist die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden auf die tatkräftige Mitwirkung der Gemeinden angewiesen. Sie sollen das machtvolle Fundament bilden, auf der sie sich aufbaut, denn sie sind die Träger des Wohlfahrtsgedankens und der praktischen Wohlfahrtspflege im Deutschen Reich. Sie sind auch in der Lage, kraft ihrer Autorität die als notwendig erkannten Reformen durchzuführen und an die Stelle des systemlosen Nebeneinanderarbeitens der einzelnen Anstalten, Vereine und Stiftungen ein systematisches Zusammenarbeiten zu setzen. Darum ergeht unsere Aufforderung an die jüdischen Gemeinden, sich der Zentralwohlfahrtsstelle als Mitglieder a n z u s c h 1 i e ß e n und sie so in den Stand zu setzen, schnell, zielbewußt und mit allen Kräften gründliche Arbeit zu leisten. Schnell muß die Arbeit geleistet werden angesichts der schweren Gefahren, welche der deutschen Judenheit von inneren und äußeren Feinden drohen, und mit eigenen Kräften muß die Arbeit geleistet werden, eingedenk des Wortes unserer Weisen: „Wenn wir nicht für uns sind, wer ist für uns, und wenn nicht jetzt, wann denn?“. üeberseugen (Sie ftd? durch eine kostenfreie Probenummer oder besser noch durch einen Probeband für 80 Pfennige von der Vielseitigkeit der humoristisch - satirischen Kunstzeitschrift „JUGEND“. Jede Nummer bringt neben ausgezeichneten Beiträgen in Poesie und Prosa der namhaftesten Schriftsteller auch eine große Anzahl künstlerische Vierfarbendrucke naeh Werken erster Meister. Auch die politischen Vorgänge werden in einer eigenen Beilage eingehend behandelt. Die große Anhängerschaft der Münchner „JUGEND“ drückt sich am deutlichsten in der wöchentlichen Auflage von üher 100000 Exemplaren aus. Vierteljahrespreis.M. 5.50 durch die Feldpost.M. 6.— pro Monat.M. 2.— Bestellungen nimmt die nächstgelegene Buchhandlung, Zeitungsexpedition, jedes Postamt oder der Unterzeichnete an. Verlag der „JUGEND“,München Lessingstraße 1 J. A. Henckels Zwillingswerk MÜNCHEN Theatinerstraße Nr. 8 Erstklassige Stahlwaren ••••••••••••••••••••••••••••< Kostümfabrik F. u. A. Diringer München, Herrnstraße 23, Hochbrückenstraße 13 künigl. bayer., königl. Württemberg., grossherzogl. badische Hoflieferanten Bankkonto: K. Filialbank, München und Bankhaus Martini u. Simader, München. — Postscheckkonto: Nr. 3613 München. Telegramm-Adresse: „Diringer München*. — Telephon-Nr.: 21774, 21775, 21776. Grobte Fabrik und Verleihanstalt dimaar Art in Doutschland. Vorrat von übar 60000 Kostümen aus allen Zelten u. allen Landern. Getrennte Harren-, Damen-, Kinderu. Militär-Abteilungen. Reiches Lager in Waffen und Ausrüstungen. Vollständig nouzoltlich oingerlchtot und umgebaut. Spezialität; Ganze Ausstattungen für Theaterstücke u.Filmaufnahmen SWT Spezialkataloge »teilen auf Wunsch kostenlos zur Verfügung. Tflf

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