Mannheim
Compact Memory

Das jüdische Echo · 1915-08-27 · 34 (27.8.1915) · p. Seite 275

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Echo
Volume
2 (1915)
Issue
34 (27.8.1915)
Date
1915-08-27
Page
Seite 275 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/9072829-9102856-9116232--00468-9073295
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 34 Das Jüdische Echo 275 ÄSn wÄÄUen- °ie Stadtküche r^S/a^ S^ndetHA1S Q^bet0Äng soü Niirnhere Herr h.,™ r t , TT der Sachs Sche Machsor dienen. Den Kindern soll in SttS^uÖ^a^S^SfiTf^ Unifroffizier ein Verzeichnis der auszulassenden Stellen, sowie de Stea?? SSÄ^?"Irf?t^^'*toeilt' der in dieser Gebetordnung nicht enthaltenen deutmiLemfcht hlit 2 »™?U?er den Chi^feldzug sehen Gebete in die Hand gegeben werden. Der &Ä Auff^St vor Warschau Gottesdienst soll im wesentlichen für Kinder über klP^t i'i -n München studiert 12 Jahre bestimmt sein, während den jüngeren Ii! u , t!-e'!'C der gesuchtesten Kindern Eintrittskarten zu den anderen Jugend- , h'iitp P«\"toKraP»>sch-optischen Industrie gottesdiensten zur Verfügung gestellt werden. T T\ ew Jahr im Felde war' am Nach den Herb&tfeiertagen soll dann auf Grund (x August üui ersten Heimaturlaub bekommen, der Berichte über diesen Jugendgottesdienst Betr wai Jahre alt. Hugo Cohnreich ist der Bru- Schluß gefaßt werden, ob die Einrichtung der des K. B. Überinspektors Dipl.-Ing. Alfred beibehalten und eine neue Agende Lonnieicti gedruckt werden soll. Hegensberg. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse er- Als Nachtrag zu dieser Vorlage wurde dann in hielten: Robert (jutmaiin, Sanitäts-Gefreiter im der Sitzung vom 27. Juni folgende Ergän- Kes^ußart.-Kegt. 3; Willy Hirschfeld, Unteroff. zungsvor1age angenommen: „Der Jugendim ResMiif.-Regt. 11. gottesdienst wird nicht nur für Knaben, sondern Sulzburg. Das Eiserne Kreuz erwarb sich Juauch für Mädchen eingerichtet, da es den hus Bloch, Fahrer bei einer Sanitäts-Komp., Sohn Gemeindemitgliedern konservativer Gesinnung nur des Moses Bloch. erwünscht sein dürfte, daß auch ihre Töchter Ulm. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse und die frühzeitig einem Gottesdienst nach altem Ritus \\ urttembergiische Silberne Tapferkeits-Medaille zugeführt werden, um später in der Lage zu sein, erhielt Ludwig Rothschild. auch dem Hauptgottesdienst verständnisvoll zu Würzburg. Königin Maria Theresia hielt sich folgen. Bisher bestand ein vermittelnder Überzum Zwecke des Besuchs der Lazarette einige gang von dem Jugendgottesdienst zu einem kon- Tage in Würzburg auf. Dienstag, den 17. d. M., seryativen Hauptgottesdienst nicht. Nach d'em gab sie eine Hoftafel, an der 14 Personen, darunter Vorschlage des Herrn Rabbiner Dr. P e t u - auch Distriktsrabbiner Nathan Bamberger teilc h o w s k y, der sich dazu geäußert hat, erscheint nahmen. es nicht erforderlich, daß die Mädchen auf einer Galerie Platz nehmen. Es braucht nur dafür Sorge fi1ürkwun«rh~Hh1ffciiri£y<>n getragen zu werden, daß die für sie bestimmten ülUCKWUnscn -ZlDlOSUngCn Reihen yon denen der Knaben im ßeetsaale gezu Gunsten der Notstandsaktion des J. N.-F. trennt werden. Der Gottesdienst soll im wesent- 1 Aue p; c liehen für Kinder von 12 bis 17 Jahren bestimmt X. Ausweis. sein. Jakob Frankel und Frau . . . . 5.— M. Soweit die Beschlüsse der Berliner Repräsennugo Frankel . . . . . 2.— „ tantenversammlung. Es erhebt sich nun die Frage, Gebr. Kaufmann, Wurstwarenhandlung . 5.— ,, ob nicht auch in München ein solcher kon- Dr. Ludwig Wassermann . . . . 5.— „ servativer Jugendgottesdienst wünschenswert Josef Schachno u. Frau .... 5.— „ Wäre und in die Wege geleitet werden könnte. Louis Adler ..... 3.— » Ich selbst bin mit den diesbezüglichen Münche- 25.— M. ner Verhältnissen nicht vertraut, um mir über die natürlichen Voraussetzungen eines derartigen I c ■ Planes ein maßgebendes Urteil bilden zu können. LGSGr*CCnO Ich weiß nur, wie sehr ein konservativer Jugend- (Die sachliche Verantwortung ist den Einsendern überlassen.) gottesdienst aus prinzipiell-religiösen und-pädagogischen G r ü n d e n gerade an Von einem Leser unseres Blattes erhalten wir unseren hohen Feiertagen notwendig ist und wollte folgende Zuschrift mit dem Ersuchen, sie durch deshalb das Beispiel Berlins den an der jüdiseh- Abdruck den Münchener Gemeindemitgliedern zu konservativen Erziehung ihrer Kinder interessierunterbreiten: ten Kreisen Münchens zur Kenntnis bringen. Viel- Der Nummer 7 des „Gemeindeblatts der Jüdileicht wird die Anregung aufgegriffen. Jedenfalls sehen Gemeinde in Berlin" entnehme ich die Nachwäre eine Aussprache über die Zweckmäßigkeit rieht, daß die Repräsentantensitzung der Berliner eines solchen Unternehmens nützlich. Dabei würde Jüdischen Gemeinde vom 6. Juni eine Vorlage es sich natürlich nicht um die diesjährigen Herbstannahm, welche die Einrichtung eines feiertage mehr handeln können, denn dazu be- J u g e n'd gottesdienstes nach altem darf es einer gründlichen Überlegung und Vor- Ritus ah den diesjährigen hohen bereitung. Zudem würde uns der Vorgang Ber- Festtagen betrifft. Der Referent dieser Vorlins in diesem Jahre manche praktische Erfahlage führte aus, daß die Schaffung einer derartirungen ersparen, gen Einrichtung ein langjähriger Wunsch konservativer Gemeindemitglieder sei. Die AngelegensaÄ..„s„u„ C^|_ heit wurde durch eine im vorigen Frühjahr ein- LGfGraTlSCneS ECHO gegangene Petition wieder in Fluß gebracht; der Gemeindevorstand hat Erhebungen angestellt und kam zu dem Entschluß, schon in diesem Jahre einen solchen Jugendgottesdienst einzurichten. Der Entwurf wurde dem zuständigen Gemeinderabbiner vorgelegt. Auf Grund der eingegangenen Äußerungen empfiehlt der Gemeindevorstand, einen Jugendgottesdienst nach altem. Ritus einzurichten, der an den beiden Tagen, des Neujahrsfestes, am Vorabend des Versöhnungstages und am Verson- Hermann Blumenthal: Galizien, der Wall im Osten. Verlag Georg Müller, München. 8°. 154 S. ungeb. Mk. 2—. Die ersten vier Stücke dieser Kriegserzählungen sind insbesondere deshalb interessant, weil sie den Charakter eigener Erlebnisse tragen. Der Verfasser schildert recht lebhaft die Stimmung in Galizien nach, Ausbruch des Krieges in den August- und Septembertagen des vorigen Jahres, wir erleben mit ihm die Flucht vor den Kosaken,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.