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Das jüdische Echo · 1914-11-01 · 11 (Nov. 1914) · p. Seite 126

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
1 (1913-1914)
Issue
11 (Nov. 1914)
Date
1914-11-01
Page
Seite 126 (sequence 6)
Language
German
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126 Das Jüdische Echo Nr. U Eine Ehrung für David Wolffsöhn Der Tod David Wolffsohns, dessen ganzes Sinnen dem Wohle und der Auferstehung des jüdischen Volkes gewidmet war, hat auf alle Gesinnungsgenossen den tiefsten Eindruck gemacht. Allenthalben gibt sich das Bestreben kund, dem Manne, welcher nach Herzls Tode der zionistischen Weltorganisation über die schwerste Zeit hinweggeholfen und sie zu immer größeren Leistungen emporgebracht hat, die Dankgefühle in einer dem Verstorbenen würdigen Weise zum Ausdruck zu bringen. David Wolffsohn hat dem Jüdischen Nationalfonds vom ersten Moment bis über das Qrab hinaus das lebhafteste und unmittelbarste Interesse be- ——-^—............................——l— :nnrrbj)»jroyM roerr* rrwS-i?E wti tw?>W',:wJ Mtrr» tjn piö^m m ospTtjröpra.?«* r&frx*rm iwww* im ri öäjrwr» flnw **n •Y'rw Sha -fp pnwipi tosj t* n»h«iHim zm ^arawir» inj» iTTonjp ort «^if°ljfrj"n',"!§ jv^n) pi »oiyäw« owv •"!**& -vp»)ftp» orniTOTjji p tpsts» isroWn» »t jrswKri« yfm ri tjfrihp wof»3 15 -trnjo *•» jjh»^ pt w n orw öw i"uhs- |n«ta-»wr >w - m., ipfl^tÄfi^tfi -»nutfu« s»*n j»njn lyayjjMiyTN ninn etfj npo ahjrwjjp fltfjp tp« jssm»« •»'» ■ ir«!rt'~yo is)»* ij-inyjh'ijs « sf * ,i-> fW^ww pjh . Moni w< er dauernd und in immer wachsendem Maße der Arbeiterwohlfahrt zugute kommt. Mit Rücksicht auf die Stellung des Verstorbenen als Vizepräsident des N.-F.-Direktoriums nahm das Hauptbureau während seiner Lebzeiten davon Abstand, eine besondere Propaganda-Aktion für diesen Fonds einzuleiten. Die Spenden haben darum bis zu seinem Todestage nur den verhältnismäßig geringen Betrag von Mk. 31 662.— erreicht. Mit dieser Summe wurde indes bereits Ersprießliches unter Anteilnahme Wolffsohns in Palästina geleistet. Es wurden an Arbeiterfamilienhäusern errichtet: Je fünf Häuser in Petach-Tikwah und Rechoboth, vier Häuser in Rischon Ie Zion, ein Haus in Wadi Chanin; weiters wurde eine kleine Arbeiter-Heimstättenkolonie auf Neu- Merchawjah begründet. David Wolffsohn hat auf die künftige Entwicklung und Wirksamkeit dieses Fonds große Hoffnungen gesetzt und dem auch in seinen letztwilligen Verfügungen Ausdruck gegeben. Nunmehr erachtet es das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds an der Zeit, an alle Zionisten den Appell zu richten, den David- und Fanny Wolffsohnfonds so ausgestalten zu helfen, daß er seinem im Vordergrunde unserer Kolonisationsarbeit stehenden Zweck gerecht werden kann. Dies wird ein würdiges Denkmal des großen Verstorbenen sein. TM* bookl# coriteln» 40 stamps and cests: Otefes Heft enthält 40 Marken unet kostet: Doli. 0.50 Sh.5L- Mk. 2- Kr.2.- Frs.2_ Rbti^i i»an rroinn tnn«> trrvnn bsyn ort typiKD *» tm ismp Eine weitere Ehrung unseres dahingegangenen Führers besteht in der Herausgabe einer Wolffsohnmarke, die die markanten Züge des Verstorbenen außerordentlich getreu wiedergibt und in nächster Zeit die Briefe jedes Zionisten zieren sollte. Die Marken haben dieselbe Größe wie die Herzlmarken, sind in fünf Farben und Heftchen von 40 Stück hergestellt und zum Preise von Mk. 2— bei allen Sammelstellen des Jüdischen Nationalfonds zu erhalten. Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds. wahrt. Als Vizepräsident des N.-F.-Direktoriums hat er bei allen Aktionen und Unternehmungen in Palästina mit seinem klugen Rat und seiner reichen Erfahrung mitgewirkt. Ebenso hat er für jede neue Propaganda-Aktion zur Vermehrung unseres Volksschatzes sein unausgesetztes Interesse bekundet. Als die Frage der Errichtung von Arbeiter-Familienhäusern in den palästinensischen Kolonien aktuell wurde, entschloß sich Wolffsohn, den aus Anlaß seiner silbernen Hochzeit von den deutschen Zionisten gestifteten „David- und Fanny-Wolffsohnfonds" dem Jüdischen Nationalfonds angliedern zu lassen, damit Zum Tode David Wolffsohns sprachen dem Aktionskomitee der zionistischen Organisation u.a. folgende jüdische Körperschaften ihr Beileid aus: Der Verband der deutschen Juden, der Deutsch- Israelitische Gemeindebund, der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. In dem Beileidsschreiben der Freien Organisation der Alliance Israelite Universelle schreibt der Vorsitzende, Herr Dr. I. Ginsberg, daß mit dem Hinscheiden Wolffsohns nicht nur die zionistische Organisation, sondern auch „die jüdische Gesamtheit einen schweren Verlust erlitten habe. Herr M. Dorn, der Vorsitzende des Zentralkomitees

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