Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 3 (März 1914)
- Date
- 1914-03-01
- Page
- Seite 32 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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32 Das Jüdische Echo Nr. 3 Im Mai: Herr Kurt Blumenfeld, Berlin: „Zionismus und Deutschtum". Im August: Herr Dr. J. Sir aus, Freiburg: „Der XI. Kongreß". Im September: Herr Dr. E. St raus, hier: „Kongreßbericht". Herr Dr. M o s s i n s o h n , Jaffa: „Das jüdische Parlament". Im November: Frau Dr. Rahel St raus: Die jüdischen Organisationen der Gegenwart". Herr Dr. Max Mayer: „Die Haskalah". Im Dezember: Herr Dr. Klee, Berlin: „Zionismus und Vaterland". Während die Eingänge für den Nationalfond im Jahre 1912 nur ca. 800 Mark betrugen, konnten 1913 fast 1500 Mark abgeführt werden. Nach der Neuwahl besteht die Vorstandschaft aus den Herren: Dr. EI. Straus, I. Vorsitzender; Jakob Fränkel, II. Vorsitzender; Rechtsanwalt Dr. L. Ambrunn, I. Schriftführer; Dr. ing, Peisakowitsch, II. Schriftführer; Jos. Schachno, Kassier; Dr. Ludwig Wassermann, Siegm. Hausdorf, Jakob Reich und Fräulein Hedwig Levinger als. Beisitzer. Jüdisch - akademischer Kulturverein. Am 15. Februar veranstaltete der Kulturverein im Restaurant „Helios" einen Rezitations-Abeud. Der bekannte jüdische Dichter S. Seh neu r las seine jiddischen Gedichte und Bilder aus dem jüdischen Leben in Rußland vor. Die zahlreiche Zuhörerschaft nahm mit großem Beifall seinen Vortrag auf. Zum Schluß kam S. Schneur dem Wunsche einer Gruppe Hebraisten entgegen und trug temperamentvoll eines seiner wunderschönen hebräischen Gedichte vor. Jüdisches Seminar. Im jüdischen Seminar in München, in welchem jüdische Fragen nach wissenschaftlicher Methode erörtert werden sollen, wurde im verflossenen Halbjahr (Oktober 1913 bis April 1914) den in Zwischenräumen von 14 Tagen stattfindenden Übungen das Buch von Arthur Ruppin „Die Juden der Gegenwart" zugrunde gelegt. Referate über den ersten Abschnitt des Buches („Die Assimilation") hielten: Herr Alexander Wetzlar, Fräulein Hedwig L e - v i n g e r , Fräulein Paula Odenheimer, Herr Kurt Tuchler, Herr Jakob Goldberg und Herr Erich Katzenstein. Die Übungen, die Herr Dr. Ludwig Feucht wanger leitete, waren gut besucht (durchschnittlich 30 Herren und Damen), leider von einer wechselnden Anzahl von Teilnehmern, statt von einer regelmäßig mitarbeitenden Stammanzahl jüdischer junger Leute. Die Übungen werden im Sommer fortgesetzt. Anmeldungen sind zu richten an: Herrn Dr. Ludwig Feuchtwanger, Galeriestraße 15. Theaterabend. Sonntag, den 8. März, arrangierte Herr Ben Zion Korn aus Nürnberg im Restaurant „Müllerbad" einen Unterhaltungsabend, zu dem sich ungefähr 200 Personen aus der ausländischen Kolonie einfanden. Der Andrang war so groß, daß der Saal vorzeitig gesperrt werden mußte. Herrn Korn als Leiter und Hauptdarsteller des Abends wurde für die Vorführung einiger Typen aus dem Leben der Ostjuden viel Beifall gespendet. E. S. Nürnberg Zionistische Ortsgruppe. Hier sprach am 19. Februar er. in einer außerordentlich stark besuchten Versammlung in den Sälen des Hotels „Goldner Adler" Herr Rechtsanwalt Max Stern über den Zionismus als Antwort auf die bekannte „Erklärung". In durchaus sachlicher und vornehmer Weise trat der Referent den Die Geburt eines gesunden Knaben zeigen Freunden und Bekannten hiermit an Dr. Elias Straus Frau Dr. Rahcl Straus geb. Goitein. München, 7. März 1914. Aufpolstern, Tapezieren, sowie Lieferung ganzer Einrichtungen übernimmt — gewissenhafte Ausführungen garantiert Hermann Merz, Nürnberg Telephon 5150 Wiesenstrasse 84 (Ablieferung von 2°/0 des Rechnungsbetrages an den „T. N. F.") R. SCHULTE & Co. Inhaber: Schönenberg & Reich NÜRNBERG Erstes Haus für Kompl. Wohnungseinrichtungen Stand. Lager v.ca. lOOMusterzimmern. Besuch unbedingt lohnend Chad Gadja, das Pessachbuch Herausgegeben von Hugo Herr mann. ca. 220 Seiten. Preis steif broschiert M 3. , Geschenkausgabe M 5. . Jüdischer Verlag 1914. (Ein literarisch-künstlerisches Sammelbuch.) Auswahl aus der Bibel und der Pessachhagadah. — Sagen und Legenden aus Talmud und Midrasch. — Beschreibungen von Gebräuchen und Spielen, die sich an das Pessachfest anschließen, u.a.: Pessach in Jemen, Pessach bei den kaukasischen Bergjuden, Pessach zur Zeit des zweiten Tempels usw. Dichtungen von Heine, Lewinsky, Agnon, Mendele Mocher Sforim, Ben Zion, Perez, Bialik, Buber, Kompert. Gegen fünfzig Abbildungen nach Illustrationen aus alten Hagadahs. PENSIONAT KONSTANZ a. B. 107 VILLA SEEGÄRTEN Herrschaftliche Villa am See in nächster Nähe des Waldes. Unterricht in allen Wissenschalten, Sprachen, Musik, Malen usw. Sorgfältige häusliche und gesellschaftliche Ausbildung. Sommer-, Wasser- und Wintersport. — Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorst.: Frau Berta Wieler. I a 7lllir lf AM mit und modernen AWIIiKGI ohne Rand sindelegantu.solid, sitzen sicher u.bequem werden genau den Gesichtsverhältnissen angepasst, mit hellsten und härtesten Kristallgläsern in allen bcnleifarten auch nach ärztl. Vorschrift in meiner Werkstatt gewissenhaft versehen. Billige Preise. _ 16 Braune Rabattmarken k^ROPLOWIT