Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 1 (1913-1914)
- Issue
- 3 (März 1914)
- Date
- 1914-03-01
- Page
- Seite 33 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3 Das Jüdische Echo 33 Soeben erschien Die zionistische Utopie von Dr. Karl Landauer und Dr. Herbert Weil Preis M. 1.20, Kreuzbd.-Porto 10 Pf., bei Nachn.-Zus. M. 1 50 | München Hugo Schmidt Verlag CAFE DARADE Ersfkl. Cafe LycSwIgsf raüe 14 f Interessengemeinschaft Rheinische Credilbank Piaizische Bank Ludwigshafen a. Rh. Mannheim Gegründet 1883 Gegründet 1870 Aktienkapital Mk. 50,000,000.- Aktienkapital Mk. 95.000,000.— Reserven Mk. 10,000,000. | Reserven Wik. 18,500,000.- Gesamtkapital und Reserven Mk. 173,500,000.— Pfälzisch Bank Filiale München (Neuhauserstrasse No. 6) Wechselstuben und Depositenkassen: Frauenstrasse 11 (Ecke Reichenbachstrasse); Bahnhofplatz 5 (Ecke Dachauerstr.); Max Weberplatz 4 (Ecke Ismaningerstr.) Eröffnung von laufenden Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung; Eröffnung von provisionsfreien Scheckrechnungen. — Annahme von Spargeldern mit und ohne Kündigung. — Einzug von Wechseln auf das In-und Ausland; Ausstellung von W echseln, Schecks, Akkreditiven, Kreditbriefen; briefliche und telegraphische Auszahlungen nach allen größeren Plätzen Europas und der überseeischen Länder. — An- und Verkauf sowie Beleihung von Wertpapieren; Annahme von Börsenaufträgen für alle in- und ausländischen Börsen; Einlösung von Zins-u. Divi Jendenscheinen; Umwechselung von ausländischen Geldsorten. — Aufbewahrung und Verwaltung (einschl. Verlosungskontrolle) von Wertpapieren sewie Aufbewahrung von anderen Wertgegenständen und Dokumenten; Versicherung von Wertpapieren gegen Kursverlust im Falle der Auslosung — Vermietung von eisernen Schrankfächern (Safes) zur Aufbewahrung von Wertpapieren und anderen Wertgegenständen unter Selbstverschluß der Mieter. Die Verwahrung erfolgt in den nach den neuesten Erfahrungen ^konstruierten Gewölben der Bank unter deren gesetzl. Haftbarkeit. WTl® 1 fertigt prompt und billigst KllSUlßßS N!- Chavkin Schneckenburgerstrasse 16. von den Gegner des Zionismus verbreiteten falschen Darstellungen seiner Taktik und Ziele entgegen und verbreitete sich insbesondere an der Hand authentischer Quellen aufklärend über die Ursachen und Wirkung des vielfach erörterten palästinensischen Sprachenstreits. Dem mit stürmischen Beifall aufgenommenen Vortrag folgte eine kurze Diskussion, in welcher unter allseitiger Zustimmung festgestellt wurde, daß die zahlreich anwesenden Gegner offenbar aus Mangel an Gründen die ihnen gebotene Gelegenheit, ihr Vorgehen zu rechtfertigen, nicht ergriffen. Ein Vertreter der Assimilation zeigte daraufhin mit dankenswerter Offenheit, daß die Bestrebungen der Gegner des Zionismus auf restloses Aufgehen des Judentums in seiner Umgebung hinzielten. Ks wurde dann mit überwiegender Mehrheit folgende Resolution angenommen: »Die von der Zionistischen Vereinigung für Deutschland in Nürnberg einberufene öffentliche Versammlung, die von zirka 500 Personen besucht war, weist die im Inseratenieil politischer Tageszeitungen veröffentlichte Erklärung des Antizionistischen Komitees als in der Form unwürdig, dem Inhalt nach unberechtigt aufs entschiedenste zurück." Zionistische Ortsgruppe. Unsere diesjährige P u r i m f e i e r war im engen Kreise von Gesinnungsgenossen geplant, da die sich häufenden öffentlichen Veranstaltungen das Arrangement eines Purimfestes großen Stiles nicht gestatteten. Der Name unseres Freundes Marie jedoch, der die Rezitation des Buches Esther versprochen hatte, lockte ein so zahlreiches Auditorium an, daß unser Vereinslokal die Festgäste kaum fassen konnte. So wurde aus der kleinen Feier doch ein richtiges Purimfest. Launige Ansprachen wechselten mit Vorträgen bis — spät zwar, aber dafür umso vortrefflicher — Herr Arnold Marie den Abend mit einer wahrhaft künstlerischen, ergreifenden Wiedergabe der Megillah Esther in der vollendeten poetischen Klausn ersehen Übersetzung zum Vortrag brachte. Mit dem Absingen der Hatikwah endete in später Stunde die gemütliche Veranstaltung. P. O. Literarisches Echo „Im Kampf um die hebräische Sprache". Unter diesem Titel gibt das zionistische Aktions-Comite soeben eine neue Broschüre heraus, die geeignet ist, überall, wo man \die Entwicklung des Sprachenkampfes in Palästina verfolgt hat, das grrößte Interesse zu finden. Die ca. 100 Seiten starke Schrift betont die Bedeutung der Wiedergeburt der hebräischen Sprache für das Gesamtjudentum, stellt das Schulwesen Palästinas und die Rolle der Schulen des fiilfsvereins dar und orientiert dann an der Hand von Tatsachenmaterial über den Verlauf des ganzen Kampfes. Der Broschüre von Paul Nathan wird eine ebenso sachliche und vornehme, als gründliche Abwehr zuteil. Die Broschüre ist vom Zionistischen Zentralbureau (Berlin W. 15, Sächsische Straße 8) in jeder gewünschten Zahl kostenlos zu beziehen. Chad Gadja, das Pessachbuch. Herausgegeben von Hugo Herrmann. 224 Seiten. Oktav. Jüdischer Verlag, Berlin 1914. Preis br. M. 3.—, geb. M. 5.—. Mit dem Buche „Chad Gadja" macht der Jüdische Verlag einen Versuch, den Typus eines modernen Buches für das jüdische Haus zu schaffen. Es geschieht dies im Zeichen des schönsten und weihevollsten Festes der Juden. Das Buch „Chad Gadja" ist eine Sammelschrift, eine Auswahl aus dem gesamten jüdischen Schrifttum. So bunt das Literarische, so einheitlich die Illustrationen. Die fünfzig Abbildungen sind meist alten Pessach- 18 jetzt nUrWittelsbacherp!atz2 vom einfachsten bis zum elegantesten Genre in jeder Preislage '""^-^ »mb^