Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 274 (sequence 279)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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Verweilens in diesen Mietswohnungen zu investieren. Außerdem verhindern die kleinen und wenig geeigneten Zimmer in vielen Fällen die Möglichkeit von Arbeitsersparnissen durch Zusammenlegung von Klassen. In den letzten Jahren wurde eine Reihe von Schulgebäuden errichtet, von ihnen die Mehrzahl in Tel-Awiw. Die Mittel für diese Gebäude kamen aus verschiedenen Auslands- und Inlands-Spenden. Das Unterrichtsdepartement beteiligte sich an einer Reihe von Gebäuden durch Bezahlung der Miete für eine Reihe von Jahren. Heute wird vom Mietsbudget nahezu die Summe von £ 2000 für Schuldenzahlung ausgegeben. In diesem Jahr siedelte die Volksschule in Haifa in ihr neues, allerdings erst teilweise ' vollendetes Gebäude über. Ferner wurde der Schulbau in Nachlath Jaakow vollendet. Dies Jahr erwarben wir ein Gebäude für die Taçhkemoni- Schule in Jerusalem. Ende des Jahres werden das Gymnasium in Jerusalem (der Grundstock für diesen Bau wurde durch die Tätigkeit des verstorbenen Herrn Ziipper gelegt) und das Lehrerseminar in Jerusalem (das aus Spenden des Herrn Rosenwald und anderen Spendern errichtet wurde) in ihre Gebäude übersiedeln. Allein, wie gesagt, werden uns diese Geoäude, außer dem Lehrerseminar, eine Ersparnis erst in der Zukunft nach Rückzahlung der Anleihen, die für Mieten aufgenommen wurden, bringen, denn das Departement muß sie in das Budget der kommenden Jahre einrechnen. An einigen Orten haben wir die Hoffnung, Bauten während dieses, oder des nächsten Jahres zu errichten, dank Spenden, die mittels des Keren Hajessod oder privater Spender gemacht wurden. Es kommen in Frage: Kastinie, Kfar Jecheskel, Nachliel.. Ein dringendes Erfordernis nach Schulgebäuden besteht für die Mädchenschule 2 in Jerusalem. In Daganiah und den benachbarten Siedlungen, in Kfar Chitin, Tel-Adaschim, Nahalal, Kfar Gidon^ Balfuria, En Ghai, Merchavia und Schechunath Borochow. An diesen Orten willigte die Regierung nur mit Mühe ein, die Schulen zeitweilig in ihren Wohnungen zu lassen. Von verschiedenen Orten kommen Vorschläge und Bitten für Baubeteiligung, nachdem man am Platze aus eigener Initiative eigene Summen aufgebracht hat (Bne Brak, Geulah-Schule in Tel-Awiw, Schechunath Borochow und Zentralschule im Emek. An erster Stelle steht auch der Schulbau in Tiberias (dort ist ein eigener Platz bereits vorhanden), die Talmud Thorah für Mädchen in Jerusalem, die Schule in Neve Zedek in Tel-Awiw (einen Platz stellt die Stadt zur Verfügung) sowie die Schule ,,Nezach Israel" in Haifa. Zwecks Prüfung der Vorschläge und Ausarbeitung eines Planes wurde durch das Unterrichtskomitee eine besondere Kommission eingesetzt, die der Zionistischen Organisation ihre Vorschläge überreichen wird. IL Die wichtigsten Probleme. A. FINANZPROBLEME. 1. Balancierung des Budgets. Nach der starken Budgeteinschränkung im Jahre 1926 war es, wie gesagt, notwendig, Mittel aus dieser oder jener Quelle zwecks Balancierung des Budgets und Aufrechterhaltung der Arbeit auf einer gewissen mini- 274