Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 269 (sequence 274)
- Language
- German
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nicht enthalten. Und so wurde ein Zusatzbudget für diese Bedürfnisse geschaffen, wie folgt: Neue TCindergärten in Tel-Awiw und anderen Orten £ 2038 Inkassobüro £ 1150 Verschiedene Spenden an Institutionen, literarische Arbeiten und Gehalt des Leiters £ 1734 £ 4922 Für die Zwecke des Zusatzbudgets wurden im Jischuw, besonders in Tel-Awiw, etwa £ 2000 aufgebracht und die übrigen £ 3000 kamen aus anderen Quellen, außer dem Betrag im regulären Budget. Das allgemeine Unterrichtsbudget (das reguläre und das Zusatzbudget) beträgt also £ 120.527. Wichtig ist die Tatsache, daß dieses Budget nur die-, jenigen' Schulen umfaßt, die finanziell mit der Zionistischen Organisation verbunden sind, d. h. die Institutionen der Gruppe 1 (für die die Verantwortung voll auf der Unterrichtsabteilung liegt) und die der Gruppe 3 (Schul- und Kindergärten der Pica), ferner Unterstützungen an Institutionen der Gruppe b — unterstützte Institutionen —, deren volles Budget aus Schulgeldern und verschiedenen Quellen bestritten wird, und für die die finanzielle Verantwortung nicht auf der Zionistischen Organisation liegt. Das gesamte Budget der Unterrichtsinstitutionen, die mit der Zionistischen Organisation verbunden sind, beträgt mehr als £ 162.506 (siehe Tabelle 4). Die Balancierung des Budgets wehrte die schweren Erschütterungen in der Unterrichtstätigkeit, die zu erwarten standen, ab. Dr. Berkson war nicht bereit, die Leitung des Departements offiziell zu übernehmen und setzte seine Arbeit wie früher in praxi fort. Die Verantwortung für das Departement nahm Frau Szold auf sich. Dr. Lurie kehrte als Inspektor der Mittelschulen im Lande und der Volksschill en im Bezirk Jerusalem zur Arbeit zurück. Er war auch als Mitglied des Departements von Seiten der allgemeinen Schulen zusammen mit dem Raw Berman als Mitglied des Departements von Seiten der orthodoxen Schulen tätig; das Departement wurde neu zusammengesetzt und seine Sitzungen wurden zu einer ständigen Einrichtung unter Vorsitz Dr. Berksons. Die entlassenen Lehrer kehrten alle zur Arbeit zurück und die Schulen wurden zur rechten Zeit aufgemacht. In Tel-Awiw entstanden Schwierigkeiten wegen der inneren Meinungsverschiedenheiten, die seinerzeit zwischen Mitgliedern des Stadtrates wegen der Beteiligung am Budget, speziell wegen der Frage der Einschätzungssteuer neben der Unterrichtssteuer, die ein Teil der Stadtratsmitglieder beseitigen wollte, herrschten. Auch in Sichron Jaakov entstanden Schwierigkeiten wegen der Frage des Überganges der Institution aus der Obhut der allgemeinen Inspektion in die der Orthodoxen. Es zeigte sich, daß mit dieser Frage ein kompliziertes Netz von Budget-, Administrations- und pädagogischen Fragen verbunden war, und nicht nur die religiöse Frage allein. Überhaupt entstanden verschiedene, vom Departement unabhängige Schwierigkeiten bei der Organisierung der Umfrage und der Beratung der Angelegenheit^ und nachdem die Schule bereits mit Einwilligung der Kolonie eingerichtet war, trat die Forderung der religiösen Aufsicht 269