Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 268 (sequence 273)
- Language
- German
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und besondere Erörterung erfordern, wählte das Komitee besondere Kommissionen, deren wichtigste sind: 1. Die Kommission zur Beratung eines Unterrichtsgesetzes der Zionistischen Organisation, deren Aufgabe es war, das Gesetz den Beschlüssen des 15. Kongresses anzupassen. 2. Die Beratung zur Erörterung des religiösen Unterrichts, die über Probleme des religiösen Unterrichts und Entwicklung des religiösen Gefühls unter den Schülern urteilte. 3. Die Kommission zur Ausarbeitung eines Schulgesetzes, der die Beratung eines ausführlichen, vom Inspektor Herrn Asarjahuh ausgearbeiteten Vorschlags oblag; bis zur Bestätigung des Gesetzes wurden als einstweilige Instruktionen einige Vorschriften, die die Schulordnung berühern, angenommen. 4. Die Kommission zur Beratung der Unterrichtsverordnungen der Regierung, der die Erörterung der Unterrichtsverordnung der Regierung oblag, sowie die Aufgabe, Vorschläge zu machen, und in dieser Frage Stellung zu nehmen. b) Das Jahr 1928/29. Zu Beginn dieses Jahres standen wir vor einer schwierigen Frage. Im Vorjahre gelang es dem Departement, das Budget zu balancieren nur mittels besonderer Summen aus Nebenquellen (Beteiligung der Lehrer und des Barons Rothschild); wiederum tauchte die Frage der Balancierung des Budgets für das kommende Jahr auf, da diese Nebeneinnahmen nur zufälliger Natur waren. Außerdem war infolge der automatischen Erhöhung der Lehrergehälter, der Zulagen an die Schuldiener und anderer unaufschiebbarer Bedürfnisse eine Erhöhung des Budgets notwendig. Nach dem Minimalbudgetvoranschlag für das Jahr 1928/29 fehlte die Summe von £ 13.000. Um von sich die Verantwortung für den Fall, daß das Budget nicht balanciert werden würde, sowie wegen der fehlenden Summe, abzuwälzen, war die Zionistische Exekutive genötigt, entsprechend dem bestehenden Gesetz, im Herbst 1928 einer großen Zahl von Lehrern Entlassungsschreiben zu schicken. Dr. Berkson, der seitens der Zionistischen Organisation zum provisorischen Leiter ernannt worden war, und der von Oktober 1928 an seine neue Aufgabe übernehmen sollte, kehrte Mitte Juni (nach seinem aus Privatgründen erfolgten Besuch in Amerika) zurück und bereitete den Budgetvorschlag, der der Aktions-Gomité-Sitzung in Berlin vorliegen sollte, vor. Dieser Vorschlag fußte auf den minimalen Bedürfnissen, für die die oben erwähnte Summe von £ 13.000 fehlte. Das Aktions- Gomité stimmte im Prinzip dem ihm eingereichten Vorschlag zu, fand, es aber seinerseits nur für möglich, £ 3300 hinzuzufügen, und es wurde vereinbart, die übrige Summe in Höhe von £ 10.000 aus anderen Quellen zu beschaffen. Nach der Aktions-Gomité-Sitzung wurde die Arbeit auf Grund eines Budgets von £ 115.605. von denen die Zionistische Organisation £ 58.300 (inkl. £ 2000 für Institutionen des Misrachi) gab und £ 8000 aus anderen Quellen (Jung-Hadassah und andere Spender) kamen, organisiert. Allein in diesem Budget waren einige wichtige Arbeiten, für die es notwendig war, verschiedene Quellen zu finden, 268