Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 271)
- Language
- German
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Gezuckerte Mandeln, Kandierte Früchte, Kunstbutter, Baumwollsamen-Öl, Speisefette, Parfümerien, Pappkartons. Der Generalpostmeister hat mit einigen Nachbarländern Vereinbarungen getroffen, und zwar: a) über den Postpaketverkehr mit Transjordanien, Syrien, Irak, Persien, Indien, Großbritannien, Vereinigte Staaten von Amerika sowie mit verschiedenen anderen Ländern in Europa und anderen Erdteilen, b) über den Postverkehr mit Nachnahme-Paketen mit Ägypten und dem Vereinigten Königreich., c) über den internationalen Telefonverkehr mit Transjordam'en und Ägypten. D. Erziehung. 1. Bericht des Unterrichtsdepartements, I. Allgemeiner Tätigkeits- und Organisationsbericht. a) Das Jahr 1927/28. Die große Kürzung des Unterrichtsbudgets entsprechend den Beschlüssen des 15. Kongresses — £ 53.000 statt £ 74.000 —, d. h. eine Kürzung um 28 °/o, hatte im Jahre 1927/28 schwere Erschütterungen der Unterrichtstätigkeit zur Folgé. Zwar steigerte die Regierung ihren Beitrag um £ 10.000; allein auch eine Verringerung um £ 11.000 war schwer vorstellbar, weil das Budget des Vorjahres bereits sehr eingeschränkt, war und außerdem in diesem Jahre notwendige Ausgaben und Bedürfnisse hinzu kamen, die nicht in Rechnung zu bringen unmöglich war. Wegen dieser Verkürzung trat Herr Dr. Lurie, der Leiter des Unterrichtsdepartements, noch in Basel zurück und die neue Exekutive, die nach Palästina kurze Zeit vor der Eröffnung der Schulen kam, war gezwungen, an die Organisierung der Unterrichtsarbeit ohne Leiter heranzutreten, da sich niemand fand, der bei der geschaffenen katastrophalen Lage auch nur eine zeitweilige Verantwortung übernehmen wollte. Mit Hilfe der Schul- und Kindergarten-Inspektoren schritt die Exekutive an die Organisierung der Arbeit und dabei stellte es sich heraus, daß, um das Budget zu bilanzieren, es notwendig sei, eine Reihe von Institutionen zu schließen sowie auch viele bestehende Schulklassen und tausende Kinder aus den Schulen und Kindergärten herauszuziehen. Der Versuch, den Jischuw zu einer weiteren Beteiligung heranzuziehen, gelang nur teilweise und die Hindernisse bei der .Balancierung des Budgets nahmen lange Zeit in Anspruch; inzwischen kam die Zeit der Schuleröffnung heran und die Situation spitzte sich immer mehr zu. Die Erschütterung ergriff den Jischuw und alle um die Existenz des Schulwerks Besorgten. Das Echo der Situation kam auch zu Ohren des Barons 266