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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 228

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 228 (sequence 233)
Language
German
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IRI
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in der mannigfachen Rassemischung zwischen eingeborenen und fremden Kühen in Palästina. Der Instruktionsdienst führte in den Siedlungen Milchwirtschaftsbücher ein, in die. jeden Tag der Milchertrag jeder einzelnen Kuh eingetragen wird, und unterrichtete die Siedler in der Kontrolle der Milch zur Feststellung ihres Fettgehaltes, der Anzahl der an jede Kuh verfütterten Ernäherungseinheiten sowie der auf je 100 dieser Einheiten entfallenden produzierten Milch- und Fettmenge. Auf diese Weise lernen die Siedler die guten Milchkühe, deren Fortpflanzung erstrebenswert ist, herauszufinden und ebenso die schlechtmelkenden Kühe, die verkauft werden müssen. In gleicher Weise ist es notwendig, den Fettgehalt der Milch zu erhöhen, da durch die Vergrößerung der Milchproduktion in Palästina ein Teil der Milch zu Butter verwendet werden muß. Zu diesem Zwecke ist in den meisten Siedlungen die Kontrolle des Fettgehaltes eingeführt worden, und es wurden im Laufe des letzten Jahres mehr als 10 000 Proben abgenommen. Hiermit ist der Weg gewiesen, auf dem allmählich, der Ertrag an Milch sowie ihr Fettgehalt für jede Kuh erhöht werden kann. Die in vielen Siedlungen mit der Kreuzung eingeborener oder syrischer Kühe mit reinrassigen friesischen Zuchtstieren erzielten Resultate werden von uns mit Interesse verfolgt. Die friesische Rinderrasse eignet sich gut für ein subtropisches Klima, besitzt einen hohen Standard bezüglich des Milchertrages, während sich der Fettgehalt der Milch beständig verbessert. Die in Beth Alpha mit der Höherzüchtung der eingeborenen Kühe erzielten Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht werden. 28. Futterpflanzen auf bewässertem Boden. In den letzten beiden Jahren führten wir in allen Siedlungen unsere Methoden für den Futterbau auf bewässertem Boden ein. Vor fünf Jahren war noch nicht ein einziger Dunam mit bewässertem Klee bebaut.. Dieses Jahr waren mehr als 1000 Dunam mit Klee bebaut, wovon mehr als 9000 t Grünfutter geerntet wurden. Zweifellos wurde auf diese Weise die Wirkung der vorjährigen Dürre gemildert. Für den Futterbau wurde in allen unseren Kolonien ein Felderwechsel eingeführt, demzufolge während der ersten Jahre auf die Winterkulturen von Blumenkohl und Futterrüben Sommerkulturen von Futtermais folgen, im zweiten Jahr dagegen im Winter Berseem-Klee gepflanzt wird, dem im Sommer wieder Futtermais folgt. In verschiedenen Kolonien des westlichen und östlichen Emek wurden Demonstrationsfelder für diesen Fruchtwechsel angelegt, ebenso in Ramat-Gan in der Küstenebene. Außerdem führen wir auf allen unseren Demonstrationsfeldern Versuche bezüglich der besten Irrigationsmethoden durch, z. B. Flächenbewässerung, Furchenbewässerung oder Bewässerung durch Sprengapparate. In verschiedenen Siedlungen führten wir sowohl für Gemüse- und Futterbeete wie für Baumschulen und Weinberge die Bewässerung durch Besprengen ein. 29. Geflügelzucht. Bis vor wenigen Jahren war die Geflügelzucht in Palästina vernachlässigt; der Instruktionsdienst hat diesen Wirtschaftszweig, der in den letzten beiden Jahren sich zu einem der rentabelsten Zweige in unseren Siedlungen entwickelt hat, eifrig gefördert. Im letzten Jahre 228

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