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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 167

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 167 (sequence 172)
Language
German
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Chirbet Azoun (Rannanah und Umgebung) 10103 Dunam Djelil (Herzliah) 8 760 „ Bir-Adas (Magdiel und Umgebung) 5 822 ,, Am Yarkon 243 Bamiah (Sch'chunat Schenkin) bei Ramat-Gan 680 Sarnuka bei Rechowoth 2 855 ,, Wadi Aarah bei Karkur 1 655 ,, Bei Beth-Dejin 84 „ 30 202 Ferner in der Berichtsperiode: Schaairah bei Petach Tikwah 477 Dunam Abu-Kishk bei Petach Tikwah 3 180 Chadj Ibrahim bei Herzliah (Gan Rashai) 691 ,, In der Nähe von Nachtat Jehuda 137 „ „ „ „ „ Bne-Brak 37 „ „ „ „ Huldah 795 Wadi el Hawareth 50 000 Verschiedene, zum Teil noch nicht endgültig im Grundbuchamt eingetragen 48 800 „ 104117 Zusammen also erwarb die P. L. D. C. in der Zeit nach dem Kriege 134 319 Dunam Pflanzungsboden. Der Plan der Gesellschaft war, in dieser Zone am Meeresstrande, die sehr dünn bevölkert und überaus intensiv kultiviert wird, ausgedehnte Strecken für eine intensive Bearbeitung und dichte jüdische Ansiedlung vorzubereiten, jedoch die Verwirklichung dieses Planes in seinem vollen Umfange erforderte ein viel größeres Kapital als das, worüber die Gesellschaft verfügte. Die übergroße Nachfrage nach Orangenpflanzungen war damals noch nicht vorhanden, weder im Lande noch im Ausland, deshalb mußte die Gesellschaft lange Zeit mit ihren Böden auf Käufer warten. So zum Beispiel konnte sie etwa 15 000 Pfund, die sie in Magdiel, einem für alle Arten von Pflanzungen geeigneten, sowie durch seine Lage besonders ausgezeichneten Boden im Jahre 1924 investiert hatte, erst nach fünf Jahren liquidieren, nachdem sie ihn mit minimalem Gewinn und auf Auszahlung des Kaufpreises in mehreren Jahren verkauft hatte. Ein anderes Beispiel ist der Boden Abu-Kischk, für den die Gesellschaft zufolge von Bestellungen einen Kontrakt abgeschlossen und größere Beträge angezahlt hatte. Die Besteller traten jedoch vom Kauf zurück, überwiesen die nötigen Gelder zum Abschluß des Kaufes nicht, dadurch hatte eine Gruppe von Spekulanten die Möglichkeit, die arabischen Verkäufer zum Rücktritt vom Vertrage zu bewegen, indem sie ihnen einen dreifachen Preis anboten. Der Erwerb von größeren Flächen in der Pflanzungszone war auch dadurch erschwert, daß in den meisten Fällen der Kaufpreis hier bar bezahlt werden mußte. Im Gegensatz zu den Böden des Emek Jesreel, deren Eigentümer, reiche Latifundienbesitzer, auf Bezahlung des Kaufpreises in mehreren Jahren eingehen konnten, gehören die Böden der Pflanzungszone meist wenig bemittelten, vielfach verschuldeten Eigentümern, die auf Bezahlung des vollen Kaufpreises bei der offiziellen Übertragung des Bodens und sogar auf eine größere Anzahlung vor der Übertragung bestehen. 167

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