Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 173)
- Language
- German
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IL In der Berichtsperiode kaufte die Gesellschaft neue Böden nur auf Grund sicherer Bestellung und vermied es, neue geldliche Verpflichtungen auf sich zu nehmen. Ihr Bestreben war vielmehr, soweit wie möglich ihre frühere Schuldenlast zu erleichtern und allmählich liquide Mittel für zukünftige Unternehmungen vorzubereiten. Nachfolgende Zahlen zeigen, daß ihr dies in erheblichem Umfange gelungen ist. Ende 1925 betrugen die Schulden der Gesellschaft 426768 Pfund „ 1926 ■„ „ 352291 verringerten sich also um 74 477 Pfund „ 1927 „ „ „ ., „ 331304 „ „ weitere 20987 „ „ 1928 „ „ „ „ „ 267227 „ „ „ 64077 „ insgesamt verringerten sich die Schulden der Gesellschaft in den letzten drei Jahren um ,.......... 159541 Pfund Von den Gèsamtschulden Ende 1928 sind noch abzuziehen . 26400 ., die nur aus formal technischen Gründen zu Lasten der Gesellschaft gebucht sind. Die Schulden der Gesellschaft ver- _ ringerten sich also in den letzten drei Jahren insgesamt um 185941 Pfund Im Verkauf von Böden zeigte das Jahr 1928 eine gewisse steigende Tendenz im Vergleich zum Jahre 1927. In den letzten drei Jahren verkaufte die Gesellschaft Boden: Im Jahre landwirtsch Boden städtisch. Boden Insgesamt im Betrage Dunam £P m 2 £P £P 1926 22 044 95.149 141 933 37.156 132.305 1927 14970 60.940 47 490 12.665 73.605 1928 13 679 59.631 4b 042 22.186 81.817 In den Jahren 1927/28 folgte die Gesellschaft ihren Runden Kuschane (Eigentumstitel) aus auf 716 städtische Parzellen mit einer Fläche von 539 556 m 2 und 28 732 Dunam landwirtschaftlichen Boden für einen Gesamtwert von £P 224.000.—. Von besonderer Bedeutung war für die Gesellschaft ein neues Abkommen, das sie mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchat Mitte 1928 traf. Dieses Abkommen ermöglichte durch eine Revision der Zinsenberechnung eine Verringerung der Schuld an das Patriarchat um zirka 30 000 Pfund und Verlängerung der Auszahlungsperiode bis Ende 1934. Mit Genugtuung kann darauf hingewiesen werden, daß der Kauf vom griechisch-orthodoxen Patriarchat, der der Gesellschaft im Jahre 1921 eine Schuldenlast von etwa 14 Millionen Pfund aufbürdete, in wichtigen Punkten die Physiognomie Jerusalems wesentlich veränderte. Unter den in dieser Transaktion erworbenen Böden befindet sich Rechavia, eine der gelungensten neuen jüdischen Siedlungen Jerusalems, hier wird das Hebräische Gymnasium gebaut, der Jüdische Nationalfonds begann mit dem Bau seines Verwaltungsgebäudes, dem sich die Gebäude der Zionistischen Exekutive, des Keren Hajessod, des Waad Leumi und anderer Institute anschließen werden. Auf einem zweiten Komplex, der im Zentrum der jüdischen Stadtteile sich befindet, an der Ben-Jehuda-Straße, zwischen der Jaffa-Straße 168