Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 171)
- Language
- German
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Meyer aus Tel-Awiw 2000 Dunam bei Kfar Saba erwarb, um bald mit der Arbeit zu beginnen. 7. Verschiedene Arbeitergruppen, die für ihre Mitglieder 8000 Dunam für Kleinbetriebe bestellt haben. Den Höhepunkt der Käufe der Gesellschaft in dieser Periode bildete ein Kauf von 50 000 Dunam für den Keren Kajemeth Lejisrael. Dieser Boden, Wadi El Hawareth, von einem Kolonisationswert ersten Ranges, grenzt im Norden an den Boden von Chedera, und südlich von Wadi el Hawareth befinden sich in einer Entfernung von 2V2 km die verschiedenen Flächen, die in letzter Zeit in jüdischen Besitz übergegangen sind. 7 km Meeresküste bilden die Westgrenze diesess Geländes; zuzusammen mit Chedera und den Böden der Pica im Norden gibt es nun hier einen zusammenhängenden jüdischen Bodenkomplex mit 24i/2 km Seestrand (von 641/2 km der Meeresküste, die in jüdischem Besitze insgesamt sich befinden). Wegen des Erwerbs von Wadi el Hawareth trat die P. L. D. C. vor 15 Jahren in Verbindung mit den Verkäufern, jedoch erst nachdem der Präsident des Direktoriums des K. K. L., Herr M. Ussischkin, die Mittel für den Ankauf des Bodens seitens der Zionistischen Föderation in Ganada gesichert hatte, konnte die Gesellschaft den Kauf effektuieren, dank der Energie ihres Direktorium-Mitgliedes, Johosch.ua Hankin, der schon vor 40 Jahren die ersten Schritte zur Erlangung dieses Bodens lunternommen hatte. Die P. L. D. C. erkannte schon in den ersten Jahren ihrer Tätigkeit den besonderen Wert der Pflanzungszone für unsere Kolonisation und schon in den Jahren vor dem Kriege interessierte sie sich für die Erwerbung von Böden in der Nähe des Meeres, die für trockene und bewässerbare Baumkulturen geeignet sind. Auf ihre Initiative wurden damals in verschiedenen Golusländern Gesellschaften gegründet zwecks Vorbereitung von Pflanzungsbetrieben als Erwerbsquellen für Familien, die in Palästina sich niederlassen wollten und diesen Zweig der Landwirtschaft als Beruf für sich bevorzugten, der keine besondere Vorbereitung benötigte und von den Härten einer Pionierexistenz frei war. Diese Pflanzungsgesellschaften zogen besonders Leute des Mittelstandes an, die ihre Geschäfte im Ausland nur allmählich auflösen und im Laufe von einigen Jahren die für die Begründung ihrer neuen Erwerbsquelle in Palästina nötigen Mittel anlegen konnten. Vor dem Kriege kaufte die P. L. D. G. einige größere Flächen für Pflanzungen, wie: Ain Chai, ca. 4500 Dunam, bei Chedera, ca. 1200 Dunam, Karkur, 15 000 Dunam und andere. Der Ausbruch des Krieges brachte die meisten Pflanzungsgesellschaften zum Stillstand und machte viele Mühe und Arbeit im Lande zunichte. Auch in der tatenreichen Epoche nach dem Kriege, in der die P. L. D. G. durch Erwerb des Emek-Jesreel-Territoriums den Grund für eine ausgedehnte Nationalwirtschaft legte und damit zur Verwurzelung der Ghaluzgeneration beitrug, deren Bewegung dadurch einen realen Nährboden und lebendigen Ansporn fand, gab die Gesellschaft den Erwerb von Pflanzungsboden nicht auf. Sie erwarb damals die folgenden Strecken: 166