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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 40

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 40 (sequence 45)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2044-9055497
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Sonderverbände sind vom Aktions-Komitee anerkannte interterritoriale Zusammenfassungen von Zionisten, die sich zu einem besonderen Programme innerhalb der Zionistischen Organisation bekennen. Sie sind Zentralorganisationen und besitzen in verschiedenen Landern Landesgruppen, auf die sich analog das soeben in bezug auf zionistische Landesverbände und Gruppen Gesagte bezieht. a) Landesverbände. Die Zahl der zionistischen Landesverbände hat sich in der Berichtszeit nur wenig geändert, und zwar bestanden 45 Landesverbände in folgenden Ländern: Ägypten, Amerika, Argentinien, Australien, Belgien, Beßarabien, Brasilien, Bukowina, Bulgarien, Kanada, Chile, Danzig, Dänemark, Deutschland, England, Esthland, Finnland, Frankreich (Paris), Ostfrankreich (Strasbourg), Ostgalizien, Westgalizien, Griechenland, Holland, Italien, Jugoslawien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mesopotamien, Mexiko, Norwegen, Österreich, Palästina, Persien, Polen, Bumänien, Schweden, Schweiz, Sibirien, Südafrika, Transsylvanien, Tunis, Tschechoslowakei, Ungarn und Wilna. Die Liste enthält zwei Landesverbände, Australien und Luxemburg, die während der Berichtszeit organisiert bzw. anerkannt wurden. In Australien gelang es der Initiative des Herrn Dr. Alexander Goldstein, die dort bestehenden losen Ortsgruppen auf einem Delegiertentag zu einem Landesverband zusammenzuschließen, einen Landesvorstand unter dem Ehrenvorsitz von General Sir John Monash einzusetzen und ein gut arbeitendes Sekretariat in Melbourne einzurichten. Luxemburg löste sich im Frühjahr 1929 vom Landesverband Belgien los und bildet wieder einen selbständigen Landesverband. Dagegen mußte Marokko mangels einer einheitlichen Zusammenfassung der Ortsgruppen und Spanien wegen Untätigkeit aus der Liste der Landesverbände in diejenige der Gruppen" (b) übertragen werden. In Ägypten wird die Organisierung der zionistischen Arbeit durch das unabhängige Nebeneinanderbestehen der Ortsgruppen Alexandrien, Kairo und Port Said verlangsamt. Der Landesverband Beßarabien hat seine organisatorische Grundlage verstärkt und verbessert, was um so größere Anerkennung verdient, .als dieser Fortschritt trotz Hungersnot und schlechter wirtschaftlicher Lage im Lande erzielt werden konnte. In Finnland wurde das Zentrum der zionistischen Tätigkeit von Helsingfors nach Viborg verlegt. In den skandinavischen Ländern (Dänemark, Schweden und Norwegen) muß eine engere Zusammenfassung der Ortsgruppen und Kooperationen der Verbände angestrebt werden. Die Hoffnungen auf eine Beorganisation des Landesverbandes Frankreichs haben sich leider nicht erfüllt und die im letzten Bericht geschilderten Zustände bestehen weiter. In Italien ist eine Neuorganisierung des Landesverbandes erfolgt, dessen Arbeit trotz widriger Umstände einen erfreulichen Aufschwung zeigt. In Lettland sind hauptsächlich aus Gründen landespolitischer Natur die organisatorischen Verhältnisse nicht zufriedenstellend gewesen. kO

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