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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 41

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 41 (sequence 46)
Language
German
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IRI
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In Palästina sind weitere Versuche zur Zusammenfassung der Allgemeinne Zionisten unternommen worden, ohne daß einstweilen die Gründung eines regelrechten Landesverbandes gelungen wäre. In Per si en ist eine leichte Besserung der Lage zu verzeichnen. Es gelang hier dem Delegierten des Keren Hajessod ein einheitliches Zentralkomitee zu bilden. In Polen wurde nach langen inneren Kämpfen der Friede der Organisation wieder hergestellt. Es wurde im Frühjahr 1929 ein neues Zentralkomitee aus den Vertretern aller Gruppen gebildet, und es sind Anzeichen vorhanden, die auf eine Wiederbelebung und Ausbreitung der Organisation hoffen lassen. Der organisatorische Anschluß von W i 1 n a an den polnischen .zionistischen Landesverband (Warschau) bildet nur eine Frage der Zeit. Die Versuche einer Vereinigung der Landesverbände Polen, Ost- und Westgalizien haben einstweilen zu keinen praktischen Erfolgen geführt. In Österreich haben sich unter zielbewußter Leitung die organisatorischen Verhältnisse beträchtlich gebessert. Es ist zu wünschen, daß ein Abbau der inneren Meinungskämpfe eine weitere günstige Entwicklung ermöglicht. In Rumänien hat der „Oberste Rat" aller vier Landesverbände (Beßarabien, Bukowina, Alt-Rumänien, Transsylvanien) eine sehr energische Tätigkeit auf dem Gebiete der Vereinheitlichung und Führung der zionistischen Arbeit geleistet. In Ungarn hat die zionistische Organisation nach ihrer offiziellen Legalisierung gewisse Fortschritte erzielt, vor allem auf dem Gebiete der Jugendbewegung. Auch in diesem Bericht muß mit großem Bedauern festgestellt werden, daß die Lage der Zionisten in Rußland sich nicht gebessert hat. Die in der öffentlichen Protesterklärung des XV. Kongresses vor aller Welt gebrandmarkten Verfolgungen jeder zionistischen Tätigkeit, die Verbannungen von Zionisten dauern an, so daß auch weiterhin das russische Judentum, bis vor kurzem die Hauptstütze der zionistischen Bewegung, von der Teilnahme am nationalen Werke ausgeschaltet ist. Die Überführung eines Teiles der verbannten Zionisten nach Palästina wurde von der Exekutive nach Möglichkeit gefördert. In der Türkei haben die unveränderten äußeren Umstände die Wiederaufnahme organisierter zionistischer Tätigkeit noch immer nicht gestattet. Der Zustand der übrigen, hier nicht genannten Verbände war befriedigend und gibt keinen Anlaß zu besonderen Bemerkungen. Im einzelnen wird auf die am Schlüsse dieses Berichtes abgedruckten Sonderberichte der Verbände hingewiesen. b) Gruppen. In der Berichtszeit verkehrte das Organisations-Departement mit Gruppen in China, Columbien, Cuba, holl. Indien, Indien, Panama, Peru, Singapore. c) Sonderverbände. Auch in der Zeit, über die hier berichtet wird, bestanden anerkannte Sonderverbände: „Misrachi", „Poale Zion" (vereinigt mit Z. S.), „Hit- Ul

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