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Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency · 1935-08-01 · 8.1935 · p. Seite 387

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Journal
Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
Volume
1935
Issue
8.1935
Date
1935-08-01
Page
Seite 387 (sequence 77)
Language
German
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387 Diese Tätigkeit sowie der gute "Wille der Siedler haben Früchte getragen. Im Jahre 5692 wurden in unseren Siedlungen 1100 Dunam Gemüse angebaut, im Jahre 5693 1500 Dunam, und in diesem Jahre wird bereits auf 2800 Dunam Gemüse angebaut. Mehr als die Hälfte dieser Bodenfläche steht unter Bearbeitung von Kwuzoth, in der Hauptsache der Kwuzoth des Jordantales, des Emek Jesreel und der Umgebung von Haifa, d. h. an Orten, wo günstige Bewässerungsbedingungen bestehen, das "Wasser billig ist und auch das Klima den Anbau von Früh- und Spätgemüse gestattet. In der letzten Zeit hat man auch im Süden mit der Anlage von Gemüsefeldern begonnen, und zwar bei einzelnen Siedlern, vor allem bei den aus der deutschen Einwanderung stammenden Siedlern. Es ist schwer, die Zahl der in diesem "Wirtschaftszweig arbeitenden Menschen abzuschätzen; man kann jedoch annehmen, daß zwischen 600 und 800 Personen im Gemüsebau tätig sind; in vielen Fällen dient er jedoch nur zur Versorgung der Hauswirtschaft und es bleibt nui ein geringer Überschuß zum Verkauf. 2. Die Einnahmen unserer Wirtschaften aus dem Gemüsebau: Nach den Ziffern im Berichte der »Tnuvah« ist von ihr in den letzten Jahren an Gemüse verkauft worden: Für das Jahr 5695 schätzt man den Verkauf auf £P 40.000—50.000. Diese Zahlen zeigen ein stärkeres Ansteigen als die Zahlen über die Vergrößerung der Anbaufläche; dies ist sowohl auf die Vermehrung der Ernteerträge wie auf das Steigen der Preise zurückzuführen. 3. Kulturen: Im Jordantale, einer idealen Gegend für Anbau von Frühgemüse, spielt das Wintergemüse die wichtigste Rolle, vor allem Tomaten, die hohe Erträgnisse, bis zu 5 To. pro Dunam, bringen und deren Einnahmen im Durchschnitt etwa £P 40—45 pro Dunam betragen. Diese Kulturen unterliegen häufig dem Einfluß des Reifes und der in dieser Zone frühzeitigen beständigen heißen Winde. Was die übrigen Sorten anlangt, die von Interesse für den jüdischen Siedler sein können, damit er auf dem heimischen Markt konkurrenzfähig bleibt, so müssen wir diejenigen Sorten finden, die im regelmäßigen Fruchtwechsel der extensiven Landwirtschaft nicht vorkommen. Die von den Arabern in Palästina angebauten Gemüse sind in der Hauptsache Sommertomaten, Gurken, Eierfrüchte, Wasser- und Zuckermelonen, in geringem Ausmaße auch Weiß- und Blumenkohl. Ein großer Teil der g&- nannten Gemüse wird unbewässert angebaut, und deshalb erscheint die Ernte nur kurze Zeit auf dem Markte. So ist z. B. während der Monate Juli—September der Preis der Tomaten so niedrig, daß es nicht lohnt, sie abzuernten; während der übrigen Monate des Jahres sind jedoch die Preise hoch und im Winter steigen sie sogar über diejenigen 5691 für 5692 für 5693 für £P 11.427 £P 17.425 £P 20.952 £P 25.500 5694 für ca, 25*

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