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Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency · 1935-08-01 · 8.1935 · p. Seite 385

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Journal
Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
Volume
1935
Issue
8.1935
Date
1935-08-01
Page
Seite 385 (sequence 75)
Language
German
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j?* 8. Verbrauch und Produktion: Der Verbrauch des jüdischen Jischuws an Eiern beträgt heute 75— 80 Millionen Eier jährlich. Die gesamte Produktion der in unseren Siedlungen und in den privaten Betrieben befindlichen Hühner ist auf ca. 15 Millionen Eier zu berechnen; dies ist absolut ungenügend für den Bedarf, und es ist festzustellen, daß sich dieser Wirtschaftszweig nicht rasch genug entwickelt. Dies ist aus den folgenden Ziffern über die Menge der von der »Tnuvah« in den letzten Jahren verkauften Eier zu ersehen; diese Ziffern enthalten den größten Teil der Produktion unserer Wirtschaften sowie einen nicht unerheblichen Teil der in privaten Betrieben erzeugten Eier. Die »Tnuvah« verkaufte: im Jahre 5691 3,313.607 Eier für £P 12.258,816 im Jahre 5692 3,828.744 Eier für £P 15.568,204 im Jahre 5693 3,790.257 Eier für £P 15.722,269 im Jahre 5694 4,150.831 Eier für £P 18.826,145 Der mangelnde Fortschritt der Eierproduktion im Verhältnis zur Vergrößerung des Jischuw und dem Wachstum seiner Bedürfnisse kann auf die sehr verbreiteten Erkrankungen der Hühner, insbesondere auf die fortschreitende Degeneration des »Leghorn«-Huhnes — nicht nur in Palästina, sondern in der ganzen Welt — zurückgeführt werden. Und wir stehen vor dem Problem, wie diese Rasse vor dem Aussterben bewahrt und verbessert werden kann. Es ist nicht ausgeschlossen, daß wir wieder zu der Methode werden zurückkehren müssen, die die Versuchsstation zu Beginn ihrer Experimente angewendet hatte, nämlich zur Kreuzung der heimischen Rasse mit fremden Rassen, was, wie wir bereits zeigten, zu recht guten Ergebnissen geführt hatte. 9. Import: Der Import von Eiern und Geflügel steigt von Jahr zu Jahr. Die Bewohner der Nachbarländer Palästinas, in der Mehrzahl Bauern, die auf niedriger Lebensstufe stehen und äußerst genügsam sind, und die in ihrem eigenen Lande keinen Absatz für ihre Produkte finden, verkaufen die von ihnen nach Palästina importierten Eier zu sehr niedrigen Preisen, sodaß es der jüdischen Wirtschaft schwer fällt, mit ihnen zu konkurrieren. Im Jahre 1931 wurden importiert 7,566.998 Eier für £P 15 im Jahre 1932 wurden importiert 18,102.975 Eier für £P 34 im Jahre 1933 wurden importiert 34,315.479 Eier für £P 63 im Jahre 1934 wurden importiert 56,981.879 Eier für £P 105 913 625 245 633 325 Schlachthühner wurden im Jahre 1934 in einer Zahl von 770. Stück eingeführt; in den ersten drei Monaten des Jahres 1935 betrug der Import bereits 393.198. 10. Probleme der Geflügelwirtschaft: Von außen betrachtet scheint es, als gäbe es keinen gesicherteren Einnahmezweig als die Geflügelzucht, da ja die Nachfrage gestiegen ist und der Markt offen steht; 25 Bericht I.

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