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Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency · 1935-08-01 · 8.1935 · p. Seite 384

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Journal
Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
Volume
1935
Issue
8.1935
Date
1935-08-01
Page
Seite 384 (sequence 74)
Language
German
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384 geringer als i V2 kg, die Bruteier müssen eine weiße Schale und ein Gewicht von mindestens 53 g haben. Überdies müssen die Wirtschaften Aufzeichnungen über den Geflügelstall machen, und aus den Ergebnissen geht hervor, ob die Wirtschaft zum Verkauf von Bruteiern geeignet ist. Mit Hilfe dieser Mittel gelang es bereits, einzelne Hühner mit einer Legefähigkeit von 180—200 Eiern pro Jahr festzustellen. Für das Jahr 5695 wurden von der Kontrollkommission bereits 32.300 Hennen (vgl. die beigefügte Tabelle 6) zur Brut zugelassen, die sich für die Aufzucht eignen. Bezüglich derjenigen Hühner, deren Eierzahl durchschnittlich 170—180 pro Jahr beträgt und die kg wiegen, ist man dahin gelangt, daß schon 12 Wirtschaften ein Stammbuch dieser Gattung führen, und daß die Zahl der Hennen, die schon durch die Kontrolle gegangen und in das Stammbuch aufgenommen wurden, bereits 700 beträgt. Zur rassenmäßigen Verbesserung dieser Hühner wurden in den letzten Jahren Hähne aus England, die einen langen Stammbaum besitzen, eingeführt; hierbei ist besonders das außerordentliche Interesse zu erwähnen^ das Mr. Morrison aus Süd-Afrika bewiesen hat, der uns eine Anzahl von besonders vorzüglichen Hühnern der »Leghorn«-Rasse zur Entwicklung und Erweiterung der Geflügelzucht zur Verfügung stellte. 6. Fütterung: Die meisten unserer Siedlungen liefern bereits fast 70 Prozent der erforderlichen Futtermenge für die Hühner in Körnern, Gemüse und Magermilch. Außer diesen Futtermitteln muß angekauft werden: Fleischmehl, Fischmehl, Ölkuchen und Kleie. 7. Wirtschaftlicher Aspekt: Das zur Errichtung einer Geflügelwirtschaft notwendige Anlagekapital setzt sich zusammen aus den Kosten für den Stall, Umzäunung, innere Einrichtung, Magazinraum und verschiedene Geräte. Ein Betrieb, der sich selbst mit der Kükenaufzucht befaßt, muß außerdem noch Kükenhäuser, einen Stiegenraum und Inkubatoren haben. Hiernach schwankt der Anlagebetrag zwischen 800 und 1100 Mil pro Huhn. Die jährlichen Ausgaben für je ein Huhn setzen sich zusammen aus Futter, ärztlicher Hilfe und Desinfektion. Hierzu muß noch der durch Todesfälle eintretende Schaden in Rechnung gesetzt werden. Zur Fütterung eines Huhnes sind pro Jahr Futtermittel im Gewichte von 35 kg notwendig, die 250 Mil kosten, die übrigen Ausgaben belaufen sich auf ca. 20 Mil pro Huhn. Abschreibungen und Todesfälle sind mit 130 Mil anzusetzen; Ausgaben zur Erhaltung des Huhns, Schaden und Todesfälle bilden zusammen einen Betrag von 400 Mil pro Huhn. Die Einnahmen von den Hühnern kann man im Durchschnitt mit 140 bis 150 Eiern pro Jahr ansetzen. Für 100 Eier erhält die Wirtschaft im Durchschnitt 350 Mil, demgemäß ist die durchschnittliche Nettoeinnahme für jedes Huhn als Ertrag der Arbeit 120 Mil. Es ist klar, daß heute die Eier auf dem Markte 400 Mil auf je 100 Eier erzielen, sodaß die Reineinnahme noch höher ist.

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