Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIV (1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 332 (sequence 341)
- Language
- German
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…/9038125-9054154--1261-9054493- Visual Library
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Margolis eine Vorlesung über Bibelübersetzungen und eine solche über hebräische Philologie und hielt außerdem ein Seminar über die Septuaginta zum Buche Josua. Herr Prof. Dr. Klein las Vorlesungen über die Grenzen Palästinas und die „Besiedlung Galiläas nach der Zerstörung Bethars" und leitete ein Seminar über Reißners „Samaria". Herr Prof. Dr. Michael Guttmann hielt einen Vorlesungszyklus über „die religiösen und rechtlichen Beziehungen der Juden und der sie umgebenden Völker während des Zeitalters der Tanaim"; er leitete ferner ein Seminar über halachische Fragen. Mehrere in Jerusalem wohnende Gelehrte wurden dem Institut als Forschungshilfsarbeiter angegliedert. Herr Rabbiner A s s a f , Herr Rabbiner Kasovsky und Herr Zuri wurden in dieser Stellung der talmudischen Abteilung, Herr Aharoni der philologischen Abteilung und die Herren Dr. Maier, Dr. B a n e t h und Dr. Y e 11 i n der orientalistischen A bteilung des Instituts attachiert. Während des zweiten Semesters setzte Herr Prof. Dr. Klein seine Vorlesungen und sein Seminar über palästinensische Topographie fort. Herr Prof. Dr. Epstein hielt eine einführende Vorlesung über Mischnatexte und leitete ein Seminar über Talmud und Tosefta. Von den wissenschaftlichen Hilfsarbeitern des Instituts lasen Herr Dr. Aharoni über „Tierleben in der Bibel", Herr Dr. M a i e r über „Mohammedanische Baukunst in Jerusalem" und Herr Rabbiner A s s a f über die „Organisation der babylonischen Jeschiwoth". Ein Kursus im Griechischen und Lateinischen für Anfänger, der im ersten Semester von Herrn Prof. Dr. M a i e r begonnen worden war, wurde im zweiten Semester von Herrn Dr. Schwabe fortgesetzt. Am 22. und 23. Juni 1925 fand die zweite Jahresversammlung des Verwaltungsrates des Instituts in London statt. Bei dieser wurde das Lehrprogramm für das kommende Jahr sowie die Ernennung weiterer Professoren und Lektoren beraten und es wurden diesbezügliche Beschlüsse gefaßt. Nach dem von der Konferenz angenommenen Verwaltungsplan wird die Verwaltung des Instituts in den Händen eines Verwaltungsrates liegen, der aus je fünf Vertretern Palästinas, Amerikas, Englands, Frankreichs, Deutschlands (einschließlich der Tschechoslowakei und Ungarns) und Polens (einschließlich Rumäniens) bestehen soll. Dieser Verwaltungsrat wird das Lehrprogramm und das Budget festsetzen und die Professoren ernennen. Die lokale Verwaltung des Instituts untersteht einem in Palästina ansässigen Bevollmächtigten, Vertreter des Rates, der für die Durchführung des Lehrprogramms, die Festlegung der Zulassungsbedingungen und für die Ausarbeitung des Vorlesungsplanes zuständig ist. Die weitere Entwicklung der Universität. Der weitere Ausbau der Universität soll den oben dargelegten prinzipiellen Erwägungen folgen. Auf dem Gebiete der Naturwissenschaft soll als nächstes Forschungsinstitut ein Institut für Mathematik und Physik eröffnet werden. Der Grundstein dieses Instituts, das den Namen Balfours und Einsteins tragen soll, wurde am 2. April 1'925 gelegt. Auf der geisteswissenschaftlichen Seite soll als 332