Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIV (1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 340)
- Language
- German
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ganzen Gebiete der anorganischen und organischen Chemie, nach synthetischen und analytischen Methoden, unter besonderer Berücksichtigung der für Palästina interessanten und wirtschaftlich bedeutenden Probleme. 2. Unterstützung und Förderung der Forschungsarbeiten der anderen Abteilungen des Gesamtinstitutes und der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Tel-Awiw. 3. Unterstützung der in Palästina bestehenden oder zu gründenden Industrie-Unternehmungen durch Beratung und Expertisen. 4. Fortbildung von vorgerückten; Studenten oder Absolventen des chemischen Faches oder eines Grenzgebietes in allgemeinen, anorganischen, organischen und analytischen Methoden und Unterweisung in selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Besondere Kurse für Volontäre bzw. zahlungspflichtige Mitarbeiter sind vorgesehen. Das Arbeitsgebiet der Abteil ung für Biochemie und Biokolloidchemie und des bio-physikalisch-chemischen Laboratoriums umfaßt: 1. Forschungsarbeiten auf dem Gebiete der Biochemie bzw. physiologischen Chemie, nach den Methoden der allgemeinen, der physikalischen und der Kolloidchemie, unter besonderer Berücksichtigung der für die Entwicklung Palästinas wichtigen Probleme. 2. Förderung der Forschungsarbeiten der anderen Abteilungen des Gesamtinstituts und der landwirtschaftlichen Versuchsstation. 3. Förderung der Entwicklung industrieller Unternehmungen durch Beratung und Expertisen. 4. Fortbildung von vorgerückten Studenten und Absolventen der chemischen, medizinischen oder biologischen Fächer in den Methoden der Biochemie und in der angewandten physikalischen und Kolloidchemie und ihre Unterweisung in selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Nach Bedarf werden Kurse eingerichtet und Volontäre bzw. zahlungspflichtige Mitarbeiter eingestellt. Die Arbeit des Instituts hat bereits in der wissenschaftlichen Welt Beachtung und Würdigung erfahren. Das englische ,,Bio-Chemical Journal" vom Juni 1925 enthält einen Artikel von Herrn Prof. Fodor und Herrn Dr. Beifenberg über eine Methode zur Bestimmung von Eiweißstoffen in keimenden Erbsensàmen. Als erste größere Veröffentlichung erschien im Juni 1925 Prof. Fodors „Grundlagen der Dispersoidchemie", die den Gegenstand der Vorlesungen, die vom Verfasser am Institut abgehalten wurden, behandelt. Das Institut für judaistische Studien. Im Herbst 1922 wurden in Jerusalem, London und Paris Komitees zur Förderung der geisteswissenschaftlichen Abteilung der Universität gebildet. Bei einer im Juli 1924 abgehaltenen gemeinsamen Konferenz wurde beschlossen, als erste Abteilung derselben ein Institut für judaistische Studien zu gründen, welches der Erforschung der jüdischen Beligion, der hebräischen und der ihr verwandten Sprachen, der jüdischen Kulturgeschichte und der Erforschung Palästinas gewidmet sein soll. Die Verwaltung des Instituts wurde einem Komitee, bestehend aus je fünf Vertretern Palästinas, Englands, Frankreichs, Amerikas und Zentraleuropas, übertragen. Herr Dr. J. L. Magnes wurde mit den Y orberei tungsarbeiten beauftragt. Das Institut wurde am 22. Dezember 1924 eröffnet. Während des ersten Semesters las Herr Prof. Dr. 331