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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 309

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 309 (sequence 318)
Language
German
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IRI
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Pädagogik und in dem orthodoxen Seminar, auch in der Kenntnis des Talmud zu bemerken. In diesem Fache werden vollauf befriedigende Resultate erzielt. In den letzten Jahren wurde besonders Wert auf die Vorbereitung der Schüler in den technischen Fächern, wie Arbeiten in Karton, Buchbinden gelegt. Die Vorbereitung in Gesang und Zeichnen bedarf noch grundlegender Verbesserungen, speziell ersterer Gegenstand in beiden Seminaren Jerusalems. Unser Bestreben nach grundlegenden Verbesserungen in der Lehrtätigkeit und Erziehung an den Volksschulen und die Entwicklung dieser Institutionen stellt das Seminar vor viel größere Ansprüche, als es in seiner gegenwärtigen Form befriedigen kann. Außer Verbesserungen im Lehrplan und im Arbeitssystem besteht die Notwendigkeit, neben den Seminaren Schulen zu eröffnen, in welchen die Zöglinge sich für ihre Lehrtätigkeit vervollkommnen können, sowie Musterschulen. Doch hat uns der Geldmangel bis jetzt daran gehindert, etwas Konkretes für die Vervollkommnung dieser Schulen zu leisten, von denen die Zukunft unseres Erziehungswesens im Lande abhängt. Und nicht nur das, die Einschränkungsnotwendigkeit hat uns gezwungen, auch in diesen Institutionen Beschränkungen vorzunehmen. So waren wir genötigt, in diesem Jahre die ersten Klassen des allgemeinen Seminars in Jerusalem und das Lehrerinnen- und Kindergärtnerinnenseminar in Tel-Awiw zu schließen, obwohl gar viele an ihre Pforten pochten. Sämtliche Absolventen der Seminare in den letzten zwei Jahren haben, abgesehen von einer kleinen Anzahl Kindergärtnerinnen, die bis heute ohne Arbeit geblieben sind, da wir die Zahl der Kindergärtnerinnen in unseren Institutionen verringerten, im In- oder Ausland Arbeit gefunden. Die Zöglinge unserer Seminare werden hauptsächlich nach den Ländern der Levante berufen und spielen dort eine wichtige Rolle, nicht nur durch das Verbreiten der hebräischen Sprache und das Heben des Niveaus der hebräischen Erziehung; bedeutend ist auch ihr Einfluß auf die Belebung des nationalen Geistes und der Liebe zu unserem Lande in den Kreisen unserer Brüder im Galuth und besonders unter der Jugend. Sie schaffen ein lebendiges Band zwischen jenem und unserem Lande. Auf diese Weise werden unsere Lehrerseminare zu einem wichtigen nationalen Faktor auch für das Galuth. Viele Gemeinden haben Freude und Dankbarkeit für die ihnen entsandten Lehrkräfte zum Ausdruck gebracht und priesen die Resultate ihrer Arbeit. Die Arbeit der Versorgung des Galuths mit Lehrern verdient unsere besondere Aufmerksamkeit; sie soll nach Möglichkeit gefördert und entsprechend organisiert werden. e) Fachschulen. Aus Mangel an Mitteln war es uns unmöglich, unsere Tätigkeit in der Vorbereitung der Knaben fürs Leben durch Erlernung bestimmter Berufe, nach der elementaren Vorbildung auszudehnen. Aber die wenigen in unseren Händen sich befindenden Schulen, die sich dieses Ziel gesetzt haben, werden nach und nach sowohl in den beruflichen Fächern wie auch in Bezug auf den allgemeinen Untericht vollkommener. Die Handelsschule in Tel-Awiw, welche vor fünf Jahren gegründet wurde, entwickelt sich nach Wunsch. Die Schüler dieser Anstalt erhalten hier außer der 309

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