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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 263

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 263 (sequence 272)
Language
German
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IRI
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Es werden ferner demnächst Zertifikate erhalten: Familienväter mit Familie 144 (656 Personen) Einzelne Männer 140 Einzelne Frauen 116 Das Palästina-Amt gab Ratschläge für Erhalt eines Laissezpasser, für Visen und steht mit dem Britischen Konsulat in ständiger Verbindung. Während der Berichtsperiode wurden 266 Visa ausgegeben. Das Palästina-Amt in Konstantinopel. Als nach dem Kriege die Flucht aus Rußland begann, wurde Konstantinopel eine wichtige Transitstation, durch die mehr als 12 000 Personen durchwanderten, viele von ihnen auf dem Wege nach Palästina, andere nach anderen Ländern. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes, das die Einreise nach der Türkei verbietet, hat Konstantin opel aufgehört, ein wichtiges Wanderungszentrum zu sein. Die folgenden Ziffern illustrieren die Lage Konstantinopels als Wanderungszentrum in den letzten drei Jahren: Zahl der Durchwanderer nach Palästina : 1923 ..... .1 004 1924 ..... . 2 003 1925 erste vier Monate . : 209 In letzter Zeit macht sich unter den sephardischen Juden von Konstantinopel und Umgebung eine Tendenz zur Palästina-Auswanderung geltend, die sich das Palästina-Amt entschlossen hat zu unterstützen. Es besteht die Hoffnung, daß auch die Einwanderungsbeschränkungen in naher Zukunft erleichtert werden, wenn auch nicht für alle Immigranten, so mindestens für bestimmte Gruppen und daß Konstantinopel dann seine frühere Bedeutung als wichtiger Transitort für Palästina wiedergewinnen wird. Vom Mai 1923 bis zum Mai 1925 wurden dem Palästina-Amt Konstantinopel 360 Zertifikate zugeteilt. Diese Zahl reichte für das lokale Bedürfnis nicht aus und diese Tatsache hatte einen unglücklichen Einfluß auf die Haltung der lokalen jüdischen Kreise zur Palästina- Bewegung. ' Viele von denjenigen, die sich für den Erhalt von Zertifikaten eigneten, mußten viele Monate warten, ehe sie sie erhielten, und manche erhielten überhaupt kein Zertifikat. Die Subvention, die das Palästina-Amt von der Zionistischen Organisation erhielt, war sehr unbedeutend. Dagegen erhielt das Amt beträchtliche Summen von dem „Komitee für Flüchtlingshilfe", eine Abteilung des Joint Distribution Gomitee. Dieses Komitee wurde jetzt jedoch aufgelöst und in den letzten li/2 Jahren erhielt das Palästina-Amt kein Geld mehr aus dieser Quelle, so daß es jetzt außerstande ist, den Emigranten irgendwelche Hilfe zu gewähren. Das Palästina-Amt in Kowno. Bis zum Jahre 1923 war die Auswanderung aus Litauen gering. Die Mehrzahl der Auswanderer waren Ghaluzim, Personen mit einigen Mitteln waren kaum darunter und auch die Zahl der Touristen war gering. Die erste größere Touristengruppe fuhr Pessach 1923, die zweite, die Pessach 1924 fuhr, enthielt auch einige bemittelte Per- 263

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