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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 261

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 261 (sequence 270)
Language
German
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5. Finanzielle Ali j ah-Hilfe. Für die Abfertigung der 20., 21., 22. und 23. Chaluz-Kwuzah erhielt das Czernowitzer Palästinaamt von der zionistischen Exekutive den Betrag von 300 Pfund. Der Rest des für die Abfertigung notwendigen Betrages wurde aus lokalen Mitteln aufgebracht. Die Frage der Bereitstellung von Geldmitteln für die Abfertigung von organisierten Ghaluz-Gruppen ist eine überaus wichtige und muß schon in der nächsten Zeit im positiven Sinne gelöst werden. 1 6. Schlußbemerktingen. Infolge seiner Grenzlage (in der Nähe von Polen und der Ukraine) hat das Czernowitzer Palästinaamt auch ständig mit einer polnischen bzw. ukrainischen Alijah zu rechnen. Unser Amt bemüht sich, diese Alijah, die unsere reguläre Arbeit behindert, nach Möglichkeit einzudämmen. Infolge der abnormalen Lage des jüdischen Volkes in den beiden früher genannten Grenzländern wird jedoch diese Art von Alijah nicht vollständig gehemmt werden können. Das Palästina-Amt in Danzig. Die Tätigkeit des Palästina-Amtes beschränkte sich in der Hauptsache darauf, die in Frage kommenden Olim auf die Erfüllung der von der palästinensischen Exekutive und der britischen Regierung gestellten Bedingungen für die Alijah zu prüfen und ihnen Empfehlungsschreiben zur Visa-Erlangung an das hiesige Konsulat, das sich ganz auf die Aussagen des Leiters unseres Amtes, Herrn Dr. Landau, verließ, auszustellen. Abgesehen von gelegentlichen Briefwechseln mit lokalfen Büros stand das Amt mit den Palästina-Aemtern in Berlin, Warschau, Triest und Wien in Verbindung. Die beiden ersteren, besonders Warschau, kamen als Empfehlende für nicht Danziger Olim in Betracht, sowie zum gelegentlichen Austausch von Zertifikaten bei Chaluzim',. die aus irgend welchen Gründen nicht in ihrem Heimatlande das Visum erlangen konnten. Wir erhielten im März 1924 10 Zertifikate, desgleichen sind uns in diesem Jahre 10 Stück versprochen, von denen wir jedoch erst drei erhalten haben. Ferner erhielten wir 1924 25 Zertifikate für Mädchen, wobei es sich um eine einmalige besondere Zuerteilung durch Vermittlung der „Ica" handelte, im Interesse in ihrer Existenz bedrohter Mädchen im hiesigen Auswandererlager der ,,Ica". Durch Vermittlung des Palästina-Amtes sind insgesamt 179 Personen in der angegebenen Zeit nach Palästina gelangt. Von dies ein gehörten 106 der Kategorie A (Touristen), 35 der Kategorie B (bemittelte Einwanderer) und 38 der Kategorie E (Chaluzim) an. Von den 106 Touristen waren 90 männlichen, 14 weiblichen Geschlechts, sowie 2 Kinder. Von den Einwanderern der Kategorie B waren 13 männlichen, 11 weiblichen Geschlechts, sowie 11 Kinder. Die Einwanderer der Kategorie E setzten sich aus 15 Männern, von den zwei ihre Frauen mit sich hatten, und 21 ledigen Mädchen zusammen. Die bemittelten Einwanderer waren meist Kaufleute. Von den Chaluzim besaßen einige Vorkenntnisse in der Landwirtschaft und in nicht speziell für Palästina in Betracht kommenden Berufen. Einer der Chaluzim war gelernter Maurer, unter den Mädchen befand sich eine ausgebildete Kindergärtnerin. 261

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