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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 189

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 189 (sequence 198)
Language
German
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IRI
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und der Neuregelung der Grenzen der Nuris-Siedlungen werden sie die ■erforderlichen B.odenflächen erhalten. Alle diese Siedlungen erwarten die Realisierung der vom A.-G. beschlossenen Keren Hajessod-Anleihe von £ 50 000 und den Beginn ihrer Bauperiode. Die Berichte an den XII. und XIII. Kongreß erhalten eingehende Erläuterungen über Grundlagen und Wesen der zwei Siedlungsformen Moschaw und Kwuzah, die unserer Koloriisationstätigkeit das Gepräge geben. Wir sehen darum hier von prinzipiellen Erörterungen ab. Es soll nur gesagt werden, daß beide, Moschaw wie Kwuzah, ihre Eignung bewiesen haben, die Ansiedler an die Scholle zu binden, den jüdischen Landarbeiter bodenständig zu machen. Es wird überall mit großer Hingabe gearbeitet und die Anzeichen des Fortschrittes sind allenthalben unverkennbar. Die Kwuzoth, die der Mangel an Unterkunft für Menschen und Vieh,, die ständige Geldknappheit, sowie die langjährige Unsicherheit auf eine besonders harte Probe stellten, haben die landwirtschaftliche Tüchtigkeit ihrer Mitglieder bedeutend erhöht und den Wechsel in ihrem Bestände, der ihre Konsolidierung ernstlich bedrohte, mit Ausdauer bekämpft. Unser Ansiedlermaterial besteht vorwiegend aus erprobten Landarbeitern, die seit 10 bis 15 Jahren im Lande arbeiten, sowie aus Ghaluzim, die seit 5 bis 6 Jahren im Lande sind und vorerst bei öffentlichen Arbeiten, wie Wegebau und ländlichen Améliorationen, im Baugewerbe und als Lohnarbeiter in Kolonien beschäftigt waren. In einigen Orten haben wir es mit Ansiedlern anderer Art versucht. In der Transylvanier-Siedlung haben wir 40 Bauernfamilien aus Siebenbürgen angesiedelt: im Moschaw Merchaviah 30 Familien, die sich in Tel-Awiw mit Milchwirtschaft befaßten; in Beer-Toviah wurden an Stelle der Kwuzah, die nach dem Emek abzog, 11 Familien aus der Ukraine angesetzt, die gewisse landwirtschaftliche Vorkenntnisse mitgebracht haben; in Gederah schließlich haben wir mehreren Kolonistensöhnen neben älteren Arbeitern zur Ansiedlung verhelfen. Ebenso sind unter den Ansiedlern in Ghittin gegen 20 Familien dieser Art. 3. Fortschritte und Hemmungen, Es ist bekannt, daß unsere Siedlungen vorwiegend auf gern i s c h t e r W i r t s c h a f t beruhen. Tabelle V der Verteilung der Arbeitstage eines Siedlers veranschaulicht die methodische Entwicklung der verschiedenen Wirtschaftszweige in den letzten Jahren. Während der Getre-idebau nahezu überall auf die Selbstversorgung von Mensch und Vieh beschränkt, wird — der Sturz in den Weltmarktpreisen und die ausländische Konkurrenz begünstigen diese Einstellung — zeigt die Milchwirtschaft einen starken Aufstieg. Wir haben in den letzten "zwei Jahren gegen £ 26 000 für Kühe ausgegeben und unseren Milchviehbestand (samt Nachwuchs) auf 3 0 5 0 Köpfe gebracht. Die Milchprodukte bilden derzeit, dank den hohen Preisen, eine wachsende Einnahmequelle für unsere Betriebe. Zur Organisation des Absatzes haben wir die Schaffung einer autonomen Abteilung innerhalb des ,,Hamaschbir" für den Verkauf der landwirtschaftlichen Er- 189

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